Januar 2011

Carbon Based Lifeform

Der Name Carbon Based Lifeforms ist mir durch verschiedene Ambient und Electro Streams ein Begriff, aber erst jetzt habe ich mir ein komplettes Album in Ruhe angehört: »World Of Sleepers«. Hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch gleich die Alben »Interloper« und »Hydroponic Garden« zugelegt habe.

Grandioses Electronic/Ambient Album. Hervorragende Kopfhörermusik zum Abschalten, Runterkommen und Davonfliegen. Die Aufnahme der CDs ist sehr gut und das Hören als MP3 bringt einen wirklich hörbaren Verlust mit sich.

Carbon Based Lifeforms at Last.fm

Google Mail mit iPhone Push Synchronisation

Seit einigen Monaten benutze ich nun schon einen Managed Exchange Server bei d)F für E-Mail, Kontakte und zur Verwaltung von Terminen. Kostet zwar ein wenig was, aber dafür läuft’s wunderbar und ich muss mich nicht mit Installation und Wartung beschäftigen. Gibt’s nix dran zu meckern. OK, am iPhone und Exchange evtl. schon. Tasks wären nicht schlecht. Aber was soll man auf einem Spielzeugtelefon schon mit ToDos …

Wie ich nun festgestellt habe, bietet auch Google Mail die Möglichkeit zur Push Synchronisation: Bei der Einrichtung eines Mail Accounts auf dem iPhone entscheidet man sich nicht für Google Mail als Account sondern für Microsoft Exchange. Als Benutzername wird die E-Mailadresse benutzt und das Feld Domain wird leer gelassen. Nach der Bestätigung wird evtl. genörgelt, dass das Zertifikat nicht geprüft werden kann, was man als solches aber einfach mal akzeptieren kann. In das neue Feld »Server« trägt man »m.google.com« ein und schon geht die Post ab.

Es besteht die Möglichkeit E-Mail, Kontakte und Termine zu syncen. Auf Termine und Kontakte habe ich bei Google verzichtet. Aber aus der Einrichtung des Exchange Servers bei d)F weiss ich noch, dass die Option besteht, die auf dem iPhone bestehenden Termine und Kontakte mit denen vom Exchange Account zu ersetzen oder zu ergänzen.
Derweil lebe ich mit einer Mischform. Alte sind auf dem Gerät gespeichert und mit meinem MacBook synchronisiert und neue gehen auf den Exchange Account. Kann mir vorstellen, dass es bei dem Google Weg ähnlich abläuft. Aber ein Backup der Daten kann nicht schaden, falls die Daten auf dem iPhone doch zwangsweise durch die vom Google Account ersetzt werden (müssen).

Die Google Mail Push Synchronisation funktioniert hervorragend. Nur wenige Sekunden nach eintreffen der Mail auf dem Account kräht das iPhone los.

Ach ja: Wahrend man bei iOS4.x problemlos mehreren Exchange Accounts einrichten kann, kann auf einem Gerät mit Version 3.x nur ein Exchange Account eingerichtet werden.

Facebook New Messages wurde aktiviert

Habe gerade die Meldung bekommen, dass »New Messages« für meinen Facebook Account aktiviert wurde, was eine leicht veränderte Ordnerstruktur und eine neue E-Mailadresse mit sich bringt. Hmm… kA. ob das auf allen Accounts zur gleichen Zeit geschieht oder eher successiv passiert.

Na super! Ich bekomme schon jedes Mal Schaum vor’m Mund, wenn ich auf anderen Plattformen interne Nachrichten erhalte, obwohl für Kontakte meine Kontaktdaten idR. einzusehen sind, aber Leute es nicht schaffen sie zu benutzen. Xing ist da ganz weit vorn.

Bislang habe ich allerdings noch keine Informationen gefunden, ob oder wie eine Möglichkeit besteht per IMAP oder zumindest POP3 auf die Nachrichten zuzugreifen.

Ergo: Wer auf die völlig verdrehte Idee kommt mir dort eine Nachricht zu senden, muss auch damit rechnen, dass bis zur Antwort eine Weile vergehen kann…

FSOL: Environment II

Seit einigen Tagen höre ich Environments II rauf und runter.

Ich war irre lang der Meinung, ich hätte das Album schon im Regal stehen, weil mir das Cover bekannt vorkommt und ich die Namen der Titel kannte. Aber ich hab’s nicht gefunden und eine gerippte Version des Albums hatte ich auch nicht. Also: angeschafft. Und tatsächlich habe ich mir die CD nicht doppelt gekauft, was allerdings nicht das erste Mal gewesen wäre.
Momentan würde ich sagen, Vol. 3 ist mein Favorit aus der Reihe.

China Yunnan Golden Downy Pekoe

Kringelige Blätter mit vereinzelten Goldspitzen mit trockenem aber würzigem Aroma. In der Tasse wird der Tee kupferrot. Ist schön zu beobachten wie sich das heisse Wasser langsam färbt und zum Tee wird;)

Der fertig aufgebrühte Tee riecht leicht nach Honig und Karamel, was interessant zu werden verspricht.
Leider kann der Geschmack den Eindruck nicht halten. Er ist sehr dünn und wirkt auf mich wie ein schlaffer Assam. Was bei meiner Abneigung gegen Assam nicht dazu beiträgt, dass ich vor Begeisterung bis an die Decke springe.

Bei einer Ziehzeit von 2,5 Minuten, die die angegebene Zeit um eine halbe Minute überschreitet, und der Konzentration hätte ich einen volleren Geschmack erwartet. Da ich mir wie gewohnt einen guten halben Liter aufgebrüht habe, kommt es vor, dass der Tee schon mal einer dreiviertel Stunde auf dem Stövchen steht. Das bekommt diesem sehr schlecht. Er wird ziemlich schnell ziemlich fies. Bei der Zubereitung sollte man es dann doch eher bei einer oder zwei Tassen belassen.

Bruchreif

Habe gerade Bruchreif (OT: The Maiden Heist) geschaut. Manchmal nett, welche Filme man durch reinen Zufall entdecken kann.

Die drei alternden Museumswächter Charles, Roger und George, gespielt von Morgen Freeman, Christopher Walken und William H. Macy, bewachen seit Jahr und Tag die von ihnen geliebten Werke bis der neue Kurator die Exponate an ein anderes Museum geben will. Und so schreiten die drei zur Tat …

Trotz der einen oder anderen logischen Ungereimtheit ein sehr schöner und unterhaltsamer Film, der mich meine schlechte Laune für 90 Minuten hat vergessen lassen.

ich hätte da zwei Büchertipps

Zwei Fachbücher, die ich gern mal als Augenöffner bezeichnen möchte sind: »Wie man ein großartiger Fotograf wird (Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft)« und »Erfolg als Fotograf (Wie man sein Können optimal präsentiert)« von Dr. Martina Mettner.

Ersteres richtet sich in sowohl an den Hobbyfotografen wie auch an den Profi. Das zweite richtet sich eher an jene, die mit dem Gedanken spielen mit der Fotografie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten oder es bereits tun. Auf keinen Fall sollte man sich durch den überspitzten Titel »Wie man ein großartiger Fotograf wird« abschrecken lassen, denn es handelt sich weder um einen technischen Wegweiser noch um ein »besser fotografieren in 20 Tagen«.

Fotofeinkost » Das Buch

This Morn' Omina: Momentum Of Singular Clarity

In Sachen Elektronik hat sich mein Geschmack in eine sehr viel ruhigere Richtung entwickelt. Und auch TMO habe ich schon eine Weile nicht mehr gehört und so hat es auch eine Weile gedauert bis die EP »Momentum Of Singular Clarity« (VÖ: April 2009) den Weg in meine Sammlung gefunden hat.
Aber wenn ich mal die Entwicklung meines Geschmacks Aussen vor lasse, zieht mir die treibende Mischung aus EBM, Industrial und Electro so ziemlich die Socken aus und ich würde mir wünschen TMO doch noch mal irgendwo live zu sehen.

Die EP ist eine kleine Unterbrechung der Nyan-Trilogie, die immer noch auf ihren Abschluss wartet. Fünf weit gefächerte Tracks bieten Zündstoff für Ohr und Tanzfläche. Der Opener »Momentum I« bringt mri das Blut zum Kochen und die beiden Title »Nuraghi« und »Ananda« kühle wieder ein bisschen ab. »Tellurian« ist nach mehrmaligem Hören mein Favorit. Schön differenzierter Electro mit feinen Nuancen, der sich im Verlauf des Tracks in zünftigen Industrial entwickelt. Und mit »Momentum II« schließt die EP wie sie angefangen hat: laut und gewaltig.