Salbei-Honigtee

Wenn ich jemals der Meinung gewesen sein sollte schon alle Abartigkeiten, die als Tee verhökert werden probiert zu haben, dann wurde ich Heute eines Besseren belehrt.

Nachdem ich mir schon tagelang versichert wurde, dass Salbeitee so gut gegen einen kratzigen Hals und derlei Malessen wäre, habe ich Heute mal zugeschlagen: Salbei-Honigtee mit Hagebutten, Brombeerblättern, Süßholz, Apfel, Honiggranulat und Vanillearoma. Echt! Alles in einem Tee! Zusammengepfercht in nur einem einzigen Beutel. Wer hätte gedacht, dass es dabei zu keiner aggressiven chemischen Reaktion kommt. Und dabei trinke ich ansonsten Tee ohne Zucker.

Nach dem ersten Schluck habe ich vergebens den Hinweis gesucht, dass das Gebräu nur für äußerliche Anwendung geeignet sei, oder schlimmstenfalls zum Gurgeln. Aber natürlich ist das mit der äußerlichen Anwendung Unfug. Kann sich jemand vorstellen, wie das Zeug kleben muss. In diesem Zusammenhang ist wohl der Brauch des »Teeen und Federn« entstanden…

4 Gedanken zu “Salbei-Honigtee

  1. das konnte ich bisher gerade eben immer noch vermeiden.

    An sich trinke ich nur Schwarzen oder Grünen.
    Kräuter-, Früchtetee und so Zeugs sind nicht mein Ding.

  2. Tee trinken das eine, einen akut dicken Hals wirksam behandeln das andere. In letzterem Fall ist Salbei pur großartig; mit frischem Aufguß wiederholt gurgeln oder gar 1 – 2 Blätter in die Backen-, äh, Wangentaschen.

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