Dezember 2005

Bevor es zu spät ist…

Einen guten Rutsch und ein abgefahrenes und frisches Jahr 2006 mit wenig Altagstrott und um so mehr Spannung, wünsche ich dem geneigten Leser und dem gelegentlichen Besucher.

Die Feiertagsverteilung 2006 lädt zum reichhaltingen Einsatz von Brückentagen ein, sagt die Stimme im TV…

fünf zum Freitag

diesmal fünf Fragen zum Jahreswechsel – immerhin ist der Morgen…

  1. Dein Buch 2005? Und Deine CD?

    Ich hasse solche Fragen, warum stelle ich sie? Immer dieser Entscheidungen.

    • Buch: definitiv \“Die Bibel nach Biff\“ – leichte, amusante Sache.

    • CD: So weit ich das überblicken kann, habe ich nur zwei im JAhr 2005 produzierte CDs gekauft. An Neuveröttentlichungen ist mit nichts so überragendens aufgefallen. Matter and Form von VNV Nation ist wohl meine CD 2005

  2. Vier Jahre Euro. Und? Endlich an dieses seltsame Geld gewöhnt?

    Ich steh manchmal noch immer an einer Kasse und kann diese garstigen 20 und 50 Cent Stücke nicht auf Anhieb unterscheiden.

  3. Jahreswechsel bringen häufig Änderungen mit sich. Steuern, Versicherungen, Renten etc. Und? \’ne Ahnung welche Änderungen für Dich von Bedeutung sein werden?

    Keine Ahnung. Immerhin habe ich die Frage gestellt damit\’s mir jemand sagen kann;)

  4. Der Jahresrückblick. Gibt es einen speziellen Rückblick auf den Du wartest oder weißt Du auch ohne Hilfe, was im vergangen Jahr vor sich ging und schaust einfach lieber nach vorn?

    Nein, kein Spezieller. Ich find Rückblicke recht unterhalt zumindest, wenn sie amusanter Natur sind. An die schlechten \“Nachrichten\“ des Jahres kann ich mich selbst gut erinnern.

  5. Sylvester. Das Partyevent des Jahres, dessen Planung schon Anfang Januar beginnt oder einen ruhigen Abend auf sich zukommen lassen?

    Noch nie geplant. In der Regel fällt die Entscheidung im letzten Augenblick.

Linkdump erneuert

Wow! Ich liebe die ruhige Zeit zwischen den Feiertagen. Endlich mal Zeit Dinge in Angriff zu nehmen, die schon lange liegen.

Ich wollte dem Linkdump schon seit einer Weile mal ein neues Gesicht gönnen, was ich dann Heute auch endlich gemacht habe. Unter der Haube läuft nach wie vor Scuttle nur das Frontend hat zeitgenössige Veränderungen erfahren. Viel Ajax für ein wenig Spaß.

Da das Ding gerade frisch online gegangen ist und ich nur mit FF1.5/OSX und Safari/2.0.2 getestet habe, gibt es evtl. noch Fehler in den Skripten. Wer welche findet darf laut schreien:)

Die berechtigte Kritik: Es handelt sich beim Linkdump um eine Art »Technologiestudie«. Natürlich ist für eine öffentliche Internetseite ein Bedienkonzept, das vollständig auf auf Javascript basierend unangebracht. Das Warum läßt sich mit wenigen Worten zusammenfassen.

  1. Der Inhalt wird per Javascript eingebunden. Suchmaschinen werden keinen Inhalt finden.
  2. Mit dem fehlenden Inhalt gibt es natürlich auch keine Links, die indiziert werden könnten.
  3. kein Javascript, keine Chance.

Aber es ist schon eine schöne Spielerei, außerdem wollte ich auch mal irgendwo Beta dran schreiben.

Whoops…

Und ich dachte noch Trackback SPAM wäre eine tote Katze, da seit einer Weile nur noch vereinzelt mal einen garstiger Trackback kam. Aber in der vergangenen Nacht und den ganzen Vormittag schon kommen unzählige herein. Ich habe vor dem ersten Löschen am Morgen nicht gezählt, aber grob geschätzt müssen es bislang um die 150 gewesen sein.

Aufgrund der Moderation ist das nicht so schlimm und das Löschen fällt recht leicht. Nur hoffe ich, daß ich dabei keinen »echten« Trackback übersehen habe. Also wenn Du Deinen Trackkback vermissen solltest war es keine böse Absicht. …. und wehe es beschwert sich ein Spammer, daß seine TB nicht angezeigt werden.

zT. bin ich ja solche befremdliche Reaktionen auf Einträge gewohnt. Wie bspw. auf den Zeugen Jehova Scherz, die nicht alle positiver Natur waren. Da gab es tatsächlich Leute, die darüber nicht zumindest schmunzeln konnten. Naja, evtl. Mitglieder dieser Interessegemeinschaft nicht freidenkender Menschen.

Update: mittlerweile müßte an den letzten Tagen so gut wie jeder der 4200 Einträge einen spammenden Trackback abbekommen haben. Das macht ja so wirklich keinen Sinn mehr… *argh*

Daneben gegriffen

Unglaublich:) Die junge Dame im Teeladen hat mich dermaßen verwirrt, daß ich den Namen des schmackhaften Ceylon Pekoe Uva vergessen habe und der Meinung war, es wäre ein Assam gewesen wäre. So habe ich dann auf einen Assam Boisahabi getippt. Naja, Pi mal Daumen…

War ein Griff daneben. Der Assam ist jetzt nicht schlecht, aber nicht das worauf ich mich gefreut habe:(

Textpattern, aufgebohrt und tiefergelegt

So ein schnödes Textpatten von der Stange ist im ersten Augenblick natürlich recht unangenehm. Und so habe ich dann Gestern ein paar freie Stunden genutzt, um den freitäglichen Fünf und letztendlich Textpattern ein wenig mehr WEB2.0 Feeling zu verpassen. Da bedarf es folgender Zutaten:

  • Ajax beim Versenden von neuen Kommentaren. Auch eine interssanten Maßnahme gegen Kommentarspam.
  • Tagging und eine gewichtete Tagliste
  • und eine gewichtete Kategorieliste – bei nur einem Eintrag noch nicht so spannend
  • ein paar nette Effekte per script.aculo.us

Was nur durch exzessive Änderungen an der Präsentationslogik – Smarty läßt grüßen – einfach zu realisieren war. In den nächten Wochen werde ich wohl mal einen Patch gegen Txp 4.0.2 anfertigen und den Server legen.

Was allerdings viel wichtiger ist und mich auch freut, daß tatsächlich einige mitgemacht haben und sogar drüber gebloggt haben. Danke dafür.
Wenn die freitäglichen Fünf nicht wieder in der Versenkung verschwinden, werde ich wohl auch eine richtige Domain dafür registrieren. IDN Domains machen ja schon arg Probleme. Mal versucht einen Trackback an eine IDN Domain zu senden…

Koffer am Wattenscheider Bahnhof gesprengt

Ein unbemannter Koffer sorgte am Wattenscheider Bahnhof für Aufmerksamkeit.
An diesem Weltknotenpunkt des internationalen Schienenvekehrs ist ein Anschlag natürlich nicht auszuschließen. Bei der Durchleuchtung entdeckte Kabel ließen die Situation eskalierten und der Koffer wurde weggesprengt.

Diverse CDs und ein Kopfhörer. DJ Hinterwäldler hatte nun einige Probleme sein X-Max-Set in Wallung zu bringen und mußte dann doch auf die Musiksammlung des hiesigen Karnevalsvereins zurückgreifen.

Textpattern, Lust und Frust

Vor einer Weile habe ich mich reichlich frustriert bei meinem Zweitblog von Textpattern verabschiedet und nun habe ich es für die freitäglichen Fünf in aktueller Version erneut installiert. Und ich habe nicht das Gefühl, daß es sich sonderlich weiter entwickelt hätte.

Und ich hatte auch schon meine erste Negativerfahrung. Zeilenumbrüche bei Kommentaren werden mit einem doppelten <br /> ausgestattet. Das macht Sinn, davon kann man nie genug haben. Sieht vielleicht etwas seltsam aus, aber wozu gibt\’s CSS…

In erstetr Linie gibt es bei Txp drei Punkte, sie mich mit einem großen warum im Gesicht stehen lassen:

  • Sehr spannend wäre auch ein Ausbau des Loggings um eine Maßnahmen die eigenen Zugriffe nicht mitzuzählen. Die interessieren nunmal reichlich wenig.

  • Ich hatte noch nie verstanden warum die Entwickler nicht auf ein bewährtes und vor allem bekanntes Templatesystem wie bspw. Smarty setzen, da könnte sowohl im Admininterface als auch im Front End Einsatz finden. Klappt auf dieser Seite ganz gut:) Da hätte man sich die TAB-Bespaßung (/lib/txplib_html.php) größtenteils ersparen können.

  • Wir alle kennen Normalformen. Warum benutzen wir sie nicht.

Aber wer wird denn in der Vorweihnachtszeit so rumnörgeln. Ich fand es lediglich etwas ärgerlich, daß Txp wohl kein System out of the box ist, da ich auf das og. genannten Problem bei den Kommentaren gestoßen bin und Hand an den Quellcode legen mußte, da ich absolute keinen Schimmer hatte, ob es eine andere Möglichketi gibt, das abzustellen. Mich mit Quelltext auseinanderzusetzen wollte ich mit der Installation eines \“fertigen\“ System eigentlich vermeiden.

So! Und jetzt gehe ich in Ruhe die letzten Weihnachtsgeschenke kaufen.

Die freitäglichen Fünf Revival

Beim Durchforsten unseres Domainportfolio ist mit so eine garstige IDN Domain mit dem klangvollen Titel diefreitäglichenfünf.de (IE-Nutzer benötigen das IDN Plugin oder einen richtigen Browser) ins Auge gesprungen. Die habe ich damals als diese Domains gerade in Wallung kamen im Kaufrausch einfach mal bestellt. Hintergrund waren wohl die damals üblichen fridayfive, die es ja nun seit einer Weile nicht mehr gibt.

Kurzum habe ich Textpattern installiert und eine Art Friday Five Revival gestartet. Wenn es Resonanz gibt ist es gut, wenn nicht wird die Domain gekündigt, was ich ohnehin vor hatte.

In der vorweihnachtlichen Zeit geht es los mit fünf Fragen zum Fest, wie sollte es auch anders sein. Naja, ich werde mich bemühen in Zukunft nicht vollkommen unspannende Fragen zu stellen. Und keine Angst, die Fragen werden nicht von Technik- oder Webgedöhns dominiert sein.

Update:Auf Kundenwunsch nun auch mit Trackback. Timos gTrackback ist in Fällen wie diesen immer schnell angepaßt.

Die siebente Sitzung

Gestern war ich dann auch meine letzte Akupunktursitzung in diesem Jahr. Durch den Schnupfen bedingt kann ich derweil nicht behaupten, daß ich vollkommen frei von Kopfschmerzen wäre, aber zumindest sind es keine Spannungskopfschmerzen, sondern der übliche schwere Kopf, den man bei derlei Erkältungskrankheiten tragen muß.

King Kong

King Kong habe ich Gestern zur Abwechlung mal in der Lichtburg in Oberhausen. Ein schönes Kino mit steil ansteigenden Sitzureihen. Möchte man Oberhausen garnicht zutrauen.

Der Film an sich war recht unterhaltsam. Die Eingeborenen waren Orks und der Soundtrack hätte an manchen Stellen ein Remix des HDR Soundtracks sein können. OK, das waren dann jetzt die üblichen Zoten zu dem Film.

Der eine oder andere »Gag« war vielleicht etwas über und der Absturz in Richtung Schmonzette schwebte wie ein Schatten über dem Film. Herr Jackson scheint auch eine gewisse Faszination für überdimensionales Kriech- und Krakbbeltier zu haben. Eine Vorliebe, die ich garnicht teile, und so gab es einige Szenen, die vielleicht etwas viel des Guten waren. Mittlerweile wissen wir doch was Computer heutzutage alles können.

Die Kletterpartie auf dem Empire State Building war auch aus der sechsten Reihe äußerst beeindruckend. Aber Gott sein Dank bin ich ja schwindelfrei.

Allerdings saß vor, hinter und neben uns übelstes Oberhausener Volk.
Ja, die Leute gehen noch ins Kino um sich gut (miteinander) zu unterhalten, auch per Mobile und an den unpassendsten Stellen mal so richtig (laut) abzulachen und natürlich ihre Nachos mit Dip im Kino über Sessel und Boden zu verteilen. Das beitet sich geradezu an, immerhin haben sie dafür bezahlt und müssen dort schließlich auch nicht putzen.

So schön das Kino ist, aber einen so üblen Querschnitt durch die Besucher eines Films habe ich bislang an keinem anderen Ort erlebt.

Montagsdöner

Nicht allein amerikanische Polizisten stopfen sich den Leib mit Donuts voll. Auch Programmierer hierzulande frohnen dem Genuß dieser Rührteigdelikatesse.

Wenn ich zu Hause code, neige ich dazu mich im Laufe des Vormittags in der SB Bäckerei mit Nervennahrung in Form von Donuts einzudecken.

Ob das gesund ist, wird der Langzeitversuch zeigen.

And now something completely different:)

  • Diesen Eintrag verfasse ich gerade unter Windows und zwar mit der Mac Tastatur, was einigermaßen seltsam anmutet. Wenn man sich an die Tastenbelegugn am Mac gewöhnt hat, ist sie garnicht mal mehr so unangenehm, gerade die Verzeilung der geschweiften und eckigen Klammern finde ich gelungen. Die Apfeltasten dienen übrigens als Equivalent zu den Windowstasten zum Öffnen des Startmenüs.

  • Ich habe ein weig das Gefühl Firefox 1.5 unter Win2K ist etwas seltsam. Die Rahmen der Menüs sind nicht mehr outset, wie man es unter Windows gewohnt ist. Der Drop Down Knopf des Select Elements sieht auch irgendwie anders aus. Rein subjektiv ist FF1.5 langsamer als die Vorgänger.

  • Und da ich dann gerade mal Windows am Start habe, konnte ich einem Update auf Thunderbird 1.5RC1 nicht widerstehen:

    • Der neuer Options Dialog ist aufgeräumter und ein Anti-Phishign-Dings ist mir aufgefallen. Allerdings werden 95% aller Phishing-, SPAM- oder Viren Mails bei ruhr.de erkannt und können direkt auf dem Server in SPAM Verzeichnis kopiert werden. Die Anti SPAM ode Anti Viren Fähigkeiten von E-Mailprogrammen haben mich von daher noch nie wirklich interessiert.

    • Spell as you type mit dt. Worterbuch ist für Leute, die sich zahlreicher Buchstabendreher bedienen recht nett.

Wenn der Postmann klingelt

Nachdem am vergangenen Mittwoch mein MP3 Stick das zeitliche gesegnet hat, trat ein vollkommen untragbarer Zustand ein. Im ÖPNV zum unfreiwilligen Zeugen der lautmalerischen Äußerungen unserer heranwachsenden Generation zu werden ist nicht lustig.
Nein, ich halte es generell für angebracht geeignete Maßnahmen zu ergreifen um nicht das Geseiere fremder Menschen in Zügen und dergleichen mitbekommen zu müssen. Ganz hoch im Kurs stehen bei mir nach wie vor Geisteswissenschaftler(innen) – vorzugsweise Pädagoginnen – die ganz genau wissen wie man die Probleme dieser Welt in den Griff bekommen kann, nur ihre eigenen nicht. Aber sich keinesfalls scheuen, genau das jeden wissen zu lassen, egal wie desinteressiert das Opfer auch sein mag. Ja, ich bin da ein wenige geprägt, muß ich gestehen.

Kurzum mußte also flux ein neues mobiles Musikwiedergabegerät her. Der geeignete Augenblilck erneut kurz über die Anschaffung eines mit üppiger Festplatte bestückten Gerätes nachzudenken und wegen ach! Der fällt Dir doch eh nur runter… den Gedanken wieder zu verwerfen.

Da ich bei Silicon-Computer – der Händler des Vertrauens nur ein paar Haustüren weiter – nichts Adäquates auf Vorrat lag, habe ich mir am Donnerstag einen Maxfield Blackline mit 1GB bei Amazon bestellt, für schlaffe 80 Euro. Und Heute ist das Dingelchen gekommen.

Schwarz ist er und nicht spermaweiß. Die Oberfläche ist größtenteils rau und an der Oberseite glatt. Fühlt sich nett an.

  • mehr Speicher: ich war auch mit den 256 MB des alten recht zufrieden, aber knapp 1024 MB lassen dann auch noch Platz für ein paar Daten.

  • Titelanzeige: idR packe ich gerippe Streams mit teilweise unbekannten Titeln auf den Player. Ein ganz neues Lebensgefühl, ich weiß jetzt was ich höre.

  • Klang und Equalizer: OK, ein paar Equalizereinstellungen hatte der Magic Star auch, die sich allerdings nicht sonderlich voneinander unterschieden. Und als HighEnd Fetischist sind Equalizer eh verpönt.
    Aber wenn das Stäbchen schon mal einen hat. Die Einstellungen XBass (hat wohl was mit Bass zu tun) ist exzellent für kleine Korgs und Echos und Rock macht aus \“Jesus build my Hotrod\“ ein noch fetteres Brett.
    Mit dem Klang bin ich durchaus zufrieden auch ohne verfremdenden Equalizer.

  • Navigation war mir bislang mit dem Konzept einen Titel vor- oder zurück springen bekannt. Der Blackline bietet eine Navigation durch Unterordner und das gezielte Auffinden von Titeln. Naja, bei einer Befüllung mit 200 bis 250 Titeln wäre ein simpels Vor und Zurück auch etwas strapaziös.

  • USB2.0 ist schneller als USB 1

kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Da sich mein kleines Blog darüber beschwert hat, daß es sich in letzter Zeit bestenfalls wie eine Linkschlampe fühlt, mußte ich umgehend etwas für das Wohlbefinden meiner kleinen Datenmenge tun.

  • erweiterte Suche: Also wenn schon Linkschlamp dann auch richtig. Mit der Livesuche auf der Startseite – mal kräftig F5 drücken – und der richtigen Suche können jetzt nicht nur die Blogeinträge sondern auch die Bookmarks durchsucht werden.

  • Feedburner: Da der Feed mittlerweile die am häufigsten aufgerufene Seite ist und somit seinen Anteil zum Traffik beiträgt, habe ich mich entschlossen in Zukunft Fedburner zu nutzen. Die neue URL lautet: http://feeds.feedburner.com/dro.
    Eine Änderung am Feedreader sollte nicht notwendig sein, da von der alten URL ein Redirekt auf die neue URL bei Feedburner ausgeführt wird.

So! dann hoffe ich, daß das Blog nun nicht weiter rumnörgelt und für die nächste Zeit erstmal zufrieden ist.

Ups: Bei der Gelegenheit habe ich dann auch bemerkt, daß die Codezeile, in der der weblogUpdate.ping ausgeführt wird, mit zwei \’/\‘ beginnt.

Choose a comfortable measure

Choose a comfortable measure | The Elements of Typographic Style Applied to the Web:

Anything from 45 to 75 characters is widely regarded as a satisfactory length of line for a single-column page set in a serifed text face in a text size. The 66-character line (counting both letters and spaces) is widely regarded as ideal. For multiple column work, a better average is 40 to 50 characters.

Eben! Mein Hauptargument gegen flüssige Layouts. So technisch faszinierend flüssige Spalten sind, aber wenn ich mein Browserfenster 1200 Pixel weit geöffnet habe und sich Textzeilen über dreiviertel der Weite des Fensters mit einer Fontgröße von elf Pixeln ziehen, fühle ich mich geradezu genötigt nervige Dinge mit meinem Browserfenster machen zu müssen.

Montagsdöner

Mitte November hatte auch ich mir nach Jahren der Verweigerung ein Mobile (=Handy auf Neudeutsch) gekauft und ich muß an dieser Stelle einfach mal zugeben, die 129 Öcken waren die Investition meines Lebens.

Bisher habe ich hammerhafte 5 Öcken 23 verbraten. Bei so häufiger Nutzung, hätte ich mir dann anstelle des LG Dings auch ein wirklich abgefahrens, tiefergelegtes Hauptkommunikationswerkzeug mit Neuralinterface, DVD Rekorder und Festplatten MP3 Player auf Streichholzschachtelgröße für ein paar hundert schlappe Euro mehr kaufen können. Arghhh…

die sechste Sitzung

Heute stand meine sechste Akupunktursitzung an und mal angesehen davon, daß ich eingeschlafen bin, ist sie im Prinzip auch genuso unspektakulär verlaufen wie die letzten. Na gut, es hat ein wenig länger gedauert als sonst, da die junge Dame vom Dienst wohl genauso geschlafen hat wie ich.

Wie lange haben Sie denn jetzt hier gelegen.

Hmmm… Schwer zu sagen, bin leicht eingenickt…

War nur eine halbe Stunde anstelle der gewohnten 20 Minuten.
Auf jeden Fall kann ich bestätigen, daß Akupunktur wohl eine hilfreiche Maßnahme gegen Spannungskopfschmerzen ist, denn die letzten beiden Wochen waren wesentlich angenehmer, als die Wochen und Monate zuvor. Und ich könnte nicht sagen, daß ich wengier unter Streß stehe. Soweit ich mit von Steß überhaupt etwas annheme. Ich hoffe, das bleibt so.

Alles! Nur nicht sparen!

Sehr nett, in diesem Jahr werde ich Weihnachtsgeld bekommen. OK, die Versicherung nennt es Schmerzensgeld, aber wer wird denn so kleinlich sein.
Der langjährige Leser erinnert sich vielleicht. Im Mai hatte ich einen Autounfall als Beifahrer, was ja allein schon eien gewisse Unschuld am Hergang impliziert. Und nur wenige Monate und eine Klageschrift später sieht sich die gegnerische Versicherung geneigt der Vorderung meines Anwalts nachzukommen.

Sehe ich das richtig, daß ich das Geld, welches ich aufgrund massiver Schmerzen und einer Behinderungen über einen längeren Zeitraum bekommen habe, versteuern muß. Darf ich dem Empfänger derbe an eine empfingliche Stelle treten, damit er die anteilige Zahlung überhaupt verdient hat?

Zwei mal nur…

Unglaublich aber wohl wahr. Ich habe gerade überlegt wann ich das letzte Mal im Kino war. Das muß wohl im August in Sin City gewesen sein.
Ich denke, ich war in diesem Jahr ohnehin nicht sonderlich oft im Kino. Zwei Mal, wenn ich nicht irre. Der andere Film, den ich auf großer Leinwand gesehen habe war Episode III im Juni. Und das war’s? Eventuell waren der oder die anderen Film auch einfach nur so schlecht, daß ich mich nicht mehr erinnern kann.

Für ein wenig mehr Übersicht

Ich werde mich mal bemühen nicht weiter auf dem Begriff Realign herumzureiten, aber ich habe den CSS Code der Startseite etwas geschüttelt. Das Ergebnis ist hoffentlich übersichtlicher als der Vorgänger.

  • Auf Ajax zum Browsen durch akt. Tagebucheinträge habe ich vollkommen verzichtet, da es wohl mehr zu Verwirrung als sontwas geführt hat.
  • Lediglich beim Photoblog Browser und bei der Suche (oben rechts) ist Ajax erhalten geblieben.
  • In der Übersicht »aktuelle Einträge im Journal« sind nun endlich alle Arten von Einträgen aufgelistet.
  • Die »möglicherweise interessanten Einträge« sind schon vor Tagen den »ausgesuchten Themen« gewichen, da ich erstere ohnehin nie aktualisiert habe. Themen sind da etwas haltbarer, denke ich.

Da der Eintrag im Kopf nun noch mehr ins Auge fällt und durch das Fehlen des Browsers größere Relevanz bekommt, werde ich mir nun bei jeden neuen, umfangreicheren Eintrag überlegen müssen, ob ich den dort »featuren« – mal ein schönes neudeutsches Wort – möchte. Allerdings ergibt sich damit zwangweise, daß der im Kopf aufgeführte Eintrag nicht obligatorisch auch der aktuellste ist. Aber ich bin zuversichtlich, daß der fuchsige Leser das schnell herausfinden wird.

Gregarius

Nachdem Gregarius nun auch eine gewisse Präsenz in meinem Accesslog hat, konnte ich nicht umher mir die Software auch mal anzusehen.

Gregarius ist ein Online RSS Reader, der auf einem Webserver installiert werden muß und dann in einem Browser ausgeführt wird. Zur Installtion benötigt man ein wenig Webspace, eine MySQL oder SQLite Anbindung und nur wenig Knowhow, da der Installationsprozess einfach und gut beschrieben ist.

Es ist wohl sinnvoll das Verzeichnis rss/ im Stammverzeichnis einer Domain abzulegen. Benutzt man alternativ ein Unterverzeichnis, kommt man nicht umher die Rewrite Regeln in der .htaccess anzupassen. Das ist zwar nicht schwer aber ein Aufwand, den man sich ersparen kann.

Feeds können in Gruppen sortiert werden und ein Import von Feeds auf einem anderen Feed Reader ist der OPML möglich. Zum Hinzufügen neuer Feeds bietet die Software ein Bookmarklet an. Einmnal das Bokmarklet aufgeführt, sucht Gregarius nach RSS, RDF oder Atom Feeds auf der aktuellen Seite und bietet dieser in einer Auswahl zum Abonnement an.

Die Handhabung ist recht angenehm. Bei einigen Funktionen kommt Ajax zum Einsatz., wenn es Sinn macht. So kann können per Ajax die Eigenschaften ((Un)read, Sticky, Privat) eines Item (=Feedeintrag) geändert werden oder Tags hinzugefügt werden. Ja, was wär eine moderne Webanwendung ohne Tagging heutzutage noch wert.

Sehr schön verläuft der Update der Feeds, idR. gechieht das per ServerPush oder Ajax. Sehr schon im Safari zu beobachten. Die Seite mit der Feedliste wird erst komplett geladen und dann werden die Feeds in Dreiergruppen (läßt sich in cls/update.php über die Konstante AJAX_BATCH_SIZE anpassen) nach und nach aktualisiert. Was dafür sorgt, daß bei einer längeren Liste der Update aller Feeds nicht aufgrund einer Zeitüberschreitung der Skripausfühung abbricht. Ein Problem, mit dem ich bislang bei anderen Online Readern zu kämpfen hatte.

Im Großen und Ganzen sage ich ja zu Gregarius, schon allein vor dem Hintergrund, da ich in nächster Zeit weniger zu Hause sondern bei Kunden vor Ort arbeiten werde und ich somit immer, wenn mir danach ist, Zugriff auf eine identische Feedliste habe.

Instantmessenger Software für OS X

Hmm… Welche netten Instant Messanger Proggies (in erster Linie für ICQ) gibt es denn für OS X?
Ich benutze zZ. Fire, aber die Offenbarung ist das nicht wirklich. Und ich möchte jetzt auch nicht mit viel Aufwand Gaim übersetzen. Ich mag einfach auf ein Icon klicken und dann läuft der Kram. Ist doch schließlich OS X und nicht Linux…

Fugu

Ein Admin Kollege hat mich Heute mit der Nase auf Fugu gestoßen, ein grafisches Frontend für das OS X SFTP Kommandozeilentool. Besser als Tippen

Das Tagebuch von Hund und Katze

Nicht nur unsereins führt ein Tagebuch auch die lieben Kleinen auf vier Pfoten frohnen diesem Hobby. Manchmal verblüffend was da so drin steht.

Auszüge aus dem Tagebuch des Hundes

7:00 Uhr – Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten

8:00 Uhr – Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten

9:30 Uhr – Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten

9:40 Uhr – Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten

10:30 Uhr – Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten

11:30 Uhr – Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten

12:00 Uhr – Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten

13:00 Uhr – Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten

16:00 Uhr – Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten

17:00 Uhr – Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!

18:00 Uhr – Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!

19:00 Uhr – Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten

21:30 Uhr – Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten!

Auszüge aus dem Tagebuch der Katze

Tag 5.283 meiner Gefangenschaft.

Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen.

Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch voll schlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen.

Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht.

Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze. Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.
Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch Schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet.

Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran.

Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert. Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.

Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer »Allergie« eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.

Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten.
Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder Freude strahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht.
Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern.Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran.

Aber ich habe Zeit.

Mein Tag wird kommen…

aus einer E-Mail von Cordula.

Keines Herren Knecht

An sich der Titel des dritten Teils aus der Vampire Trilogie Die Maskerade des Roten Todes. Spiegelt aber hervorragend meine Befindlichkeit wieder.

Heute war die fünfte Akupunktursitzung angesetzt. Ereignislos. Allerdings kann ich berichten, daß meine Kopfschmerzen allmählich weniger werden. Gelegentlich noch ein leichter Druck, aber ich wache morgens nicht mehr mit hämmernden Kopfschmerzen auf.

Ich habe das Gefühl, mein Arzt hat sich Heute ganz vorsichtig nach Peisen für eine Homepage erkundigt und sich auch interessiert wie solche Preise zustanden kommen können. Da er in naher Zukunft mit einem Kollegen in eine Gemeinschaftspraxis ziehen möchte, scheint da wohl Entsprechendes anzustehen. Ob ich auch solche kleinen Sachen mache, oder mich auschließlich auf Intranetanwendungen eingerichtet habe.

Ja, zur Zeit mache ich alles!

Wie im anderen Blog schon erwähnt, ist meine Festanstellung nur ein kurzes Gastspiel von zwei Monaten gewesen. In Übereinkunft mir der Personalführung habe ich das Unternehmen ohne Frist zu Ende November verlassen und werde mich in den nächsten Woche oder Monaten der selbständigen Tätigkeit hingeben. Ich bin wieder frei.
Allerdings soll auch das kein Dauerzustand werden. Über kurz oder lang werde ich wohl wieder eine Festanstellung anstreben, allerdings in einem Bereich der mir eher liegt.
Ich kenn mich ja so’n bißchen mit Internet und Softwareentwicklung aus…

Cookie per XMLHttpRequest Object

Ich war mir bislang nicht vollkommen sicher, ob es möglich ist mit einem Skript, das über das XMLHttpRequest Objekt aufgerufen wird, einen Cookie zu setzen. Es ist möglich. Natürlich gibt es auch keinen guten Grund warum das nicht möglich sein sollte, aber man kann ja nie wissen, welche Problematiken sich dahinter verbergen können, die man unmittelbar nicht zu überblicken vermag.

Ausporbiert habe ich es mit Safari und Mozilla Firefox 1.5 und beide haben den Cookie angenommen. Firefox erkundigte sich sogar brav, ob es genehm sei von dieser Domain einen Keks anzunehmen. Ganz so wie man es gewohnt ist.

auch so eine Sparmaßnahme?

Ich will ja nicht nörgeln, aber ich habe das Gefühl die Prinzenrollenkekse hatten früher mal einen größeren Durchmesser und außerdem waren die bis zum Rand mit Schokolade gefüllt. Ich fand’s immer schwer einen Keks aus einer Rolle zu fischen ohne die Verpackung an der Seite ganz bis unten zu auszureißen. Heute liegen sie ganz locker in der Rolle.

Jaja, es wird an allen Ecken und Kanten gespart, auch wenn ein runder Keks weder über Ecken noch Kanten verfügt.