Markus Kniebes
August 2013

Tamrac Velocity 8x

Nachdem ich jahrelang mit der Tamrac Velocity 7x sehr zufrieden war, obwohl das Tragekonzept als Sling Bag nie wirklich aufgegangen ist – dafür passt der Trägergurt einfach nicht, so habe ich die Tasche als eher als Messgener Bag getragen – kam mit der größeren und schwereren D800 die Velocity 8 ins Haus.

Das Gewicht der kleineren Velocity 7 mit dem kleinen und leichten Pentax Equipment (K-7/5 und Limited Gläser) war so ziemlich im Rahmen und auch über sehr lange Zeit gut zu tragen. Das hat sich nun mit der D800 und den soliden Zeiss Gläsern geändert.
Mal davon abgesehen, dass die Velocity 8 natürlich ein wenig größer und somit auch sperriger ist, überschreitet die gepackte Tasche wohl das zulässige Gesamtgewicht der Tragfähigkeit meiner rechten Schulter, denn nach einem Tag in der Stadt wußte ich abends nicht was mir mehr weh tut, meine Füsse oder die Schulter. Egal wie ich den Tragegurt eingestellt habe, nach einer Weile wurde es immer unangenehm. Und so komme ich wohl nicht umher der Tasche die rote Karte zu verpassen und sie spielt beim nächsten Trip nicht mit. Genau genommen bin ich mir ziemlich sicher, dass es das Ende ihrer Karriere bedeutet.

Als Alternative habe ich mir den f-stop gear Kenti ausgeguckt und bestellt. Nach der Photokina hatte ich eigentlich eher an einen Loka gedacht, aber f-stop hat derzeit wohl Probleme mit den Internal Camera Units (ICU) für die größeren Rücksäcke hinterherzukommen und ausserdem sollte der Kenti so gut wie immer als Handgepäck durchgehen und auch im alltäglichen Einsatz eine gute Figur abgeben.

Ich bin mal gespannt, wann der Rucksack hier eintrifft und wie er sich in der Praxis machen wird.

mein Blog hat Heute Geburtstag

Alle Jahre wieder kurz vor meinem Geburtstag hat mein Blog seinen Jahrestag. Am 24.08.201 habe ich meine alte, englische Seite eingestampft und dieses Blog gestartet.

Ich habe es mir damals nicht nur mit der Sprache etwas einfacher gemacht, sondern auch das erste Mal gezielt auf ein nervenaufreibendes Table Layout verzichtet und das Design per CSS umgesetzt. Was Heute Gott sei Dank zu einem Standard geworden ist und vollkommen selbstverständlich ist, war damals noch eher etwas experimentell.
Und ich kann mich noch gut erinnern, was das damals für ein K/r/ampf war den ewig Gestrigen die Vorzüge von CSS Design zu verdeutlichen.

Im Laufe der letzten 12 Jahre hat das Blog so einige Veränderungen durchgemacht: Es lief auf insgesamt sechs verschiedenen Domains, wurde zeitweilig mit pMachine und Textpattern betrieben, der fanatische Linux Evangeliums wich einem seichten »Ach, Macs sind doch ganz nett«, der Wortanteil ist gesunken und es gibt mehr Fotos. Ja, man wird nicht jünger.

Einige Male habe ich darüber nachgedacht das Blog zu schließen, nicht zuletzt als Twitter immer mehr Relevanz als Mikroblog Dings gewonnen hat oder ich eine Weile fast ausschließlich auf Tumblr unterwegs war. Aber irgendwie hat es bis Heute überlebt. Und nicht nur das, sogar Kinder hat das Blog bekommen, mehrere. Langfristig überlebt hat allerdings nur das Stärkste, mein Photoblog. Das mittlerweile auch schon fast 6 Jahre mehr oder weniger aktiv ist. Andere zahllose WordPress Versuche sind wieder verschwunden oder oxidieren vor sich hin.

Apropos WordPress. Nachdem ich die jüngsten WordPress Versionen alle durchweg als richtig angenehm empfunden habe, keimt der Gedanke, der Seite WordPress als technischen Unterbau zu verpassen und das selbstgeschriebene System in Rente zu schicken. Aber in Anbetracht des enormen Aufwandes – durch die Gegend konvertieren; wild herum themen – muss dieser Gedanke wohl noch eine ganze Weile reifen bis er mich an einem langen Winterabend eiskalt erwischt und ich vielleicht nachgebe.

Urlaub / Reise gebucht

Vergangene Woche habe ich dann auch endlich den für Ende August geplanten Urlaub gebucht. Nach Venedig geht’s.

Was daran so erwähnenswert ist: Die Entscheidung fiel dann doch auf einen Flug. Bei nur 1h35 Flugzeit je Strecke für schlappe 152 € zusammen ist es schwer sich für ein anderes Verkehrsmittel zu entscheiden. Mit dem Zug fährt man je nach Verbindung zwischen 12 und 14 Stunden.