Januar 2013

The Expendables II

The Expendables fand ich ja eher mässig. Aber The Expendables II verfügt über eine gute Portion Selbstironie, was den Film neben dem Staraufgebot schon sehenswert macht. Allein der erste Auftritt von Chuck Norris ist schon kaum mehr zu überbieten

Neues Jahr, neues Blog

Damit die gute, alte Tradition alle naselang ein neues Blog aufzumachen nicht vollkommen einschläft – in den letzten Jahren war ich da ja eher zurückhaltend – habe ich eben das vor wenigen Tagen gemacht: kniebes.com

Ausschlaggebend war das schöne WordPress Theme Kaleido, das im Prinzip all das mitbringt, was ich mit den unzähligen Ansätzen meinem Photoblog einen neuen Anstrich zu geben auch haben wollte. Nur mit wesentlich mehr Aufwand. Ist auch mein erstes nicht selbst produziertes Theme/Design, das ich auf einem privaten Blog benutze.
Die neue Seite soll das Photoblog ablösen, das so bestehen bleiben wird, aber nicht weiter gepflegt wird. Was ja letztendlich keinen großen Unterschied zum derzeitigen ist.

Baulärm

Dachte schon nur ich wäre überempfindlich. Habe aber gerade im Flurfunk erfahren, dass ich nicht der Einzige bin, den der ständige Baulärm in unserem ehemals ach so beschaulichem Haus gegen den Strich geht.

Front Line Assembly: AirMech

Ich hinke ja in Sachen musikalischer Veröffentlichungen wie immer ein wenig hinterher und habe auch neulich erst aus Zufall gesehen, dass es was »Neues« von FLA gibt.

AirMech ist sozusagen der Soundtrack für das gleichnamige Browserspiel, das ich ehrlich gesagt nicht kenne.

Es ist ein rein instrumentales Album und ausgesprochen facettenreich. Von Ambient über Dubstep und Ethno bis hin zu EBM ist alles in ausgesprochen stimmige Klangkollagen verpackt.
Unmittelbare Knaller für Clubs sind auf dem Album IMHO nicht zu finden, es ist eher ein Soundtrack für den Kopfhörer.

FLA gehört zu den wenigen Bands, die ich schon seit einer halben Ewigkeit höre und nach wie vor mag, da sie immer wieder mit interessanten Entwicklungen überraschen und dabei auch jedes Mal ganz gut meinen Geschmack treffen. Letzteres kann ich von Skinny Puppy leider gar nicht mehr behaupten. Für die Alben aus dem letzten Jahrzehnt kann ich mich nicht mehr wirklich begeistern.

Sony SEL35F18 OSS

Update vom 4.3.2014: Das Sony SEL35F18 neben der Sony NEX-7 mit Kit in schwarz und Novoflex Adapter NIK/NEX und PENT/NEX stehen zum Verkauf. Wer Interesse hat, kann sich gern per E-Mail mit Preisvorschlägen melden. Verkaufe die Sachen auch einzeln.
Die Geräte sind mittlerweile verkauft.

erste Eindrücke (5.1.2013)

Vorgestern habe habe ich dann das erste SEL35F18 ergattert, das meinem Fotohändler des Vertrauens vorlag.

Waaaas!? Ein 35mm F/1.8 für 450 Euro?! Dafür bekomme ich ja zwei! Das könnte die erste Reaktion auf das neue 35mm von Sony sein. Allerdings haben die wenigsten 35mm SLR Objektive Bildstabilisierung und sind adaptiert an einer NEX um Einiges größer und so habe ich mal zugegriffen und werde in den nächsten Tagen und Wochen mal sehen, was ich davon habe.


f/4 – 1/40s – ISO 800

Da ich Heute ein paar erste Testschüsse an der frischen Luft machen konnte will ich auch nur meine ersten Eindrücke schildern:

  • Es ist sehr leicht und anders als die älteren E-Mount Objektive von Sony ist es leider aus Kunststoff; fühlt sich aber trotzdem erstaunlich gut an. Hatte da arge Bedenken, da ich Plastik nun mal nicht mag. Laut Herstellerseite ist das Objektiv aus einer Aluminiumlegierung gefertigt.
  • OSS ist klasse. Wenn’s denn nicht anders geht kann man mit eingeschalteten Steady-Shot bei ruhiger Hand noch bei einer 1/8 Sekunde eine halbwegs brauchbare Aufnahme machen. Die üblichen Rückler beim Filmen, die bei händischen Aufnahmen mit nicht stabilisierten Objektiven auftreten, werden hervorragend kompensiert.
  • Der Fokusring ist zwar ganz angenehm gedämpft, aber dennoch ist er mechanisch nicht mit dem Linsensystem verbunden. Aber das ist ja eine alte Geschichte, dass die meisten Systemobjektive für spiegellose Knipsen einen sog. wired focus haben. Ergo hat das Dingelchen auch keine Hyperfokalskale; eigentlich hat es keinerlei Anzeigen. Momentan neige ich beim manuellen Fokussieren dazu auch mal in die falschen Richtung zu drehen. Das Bedarf wohl noch ein wenig der Gewöhnung.
  • Der AF tat bisher immer in etwa das, was es auch tun sollte. Bricht nun wirklich keine Geschwindigkeitsrekorde, kommt aber dafür auf den Punkt.
  • Zur Abbildungsleistung will ich im Augenblick noch gar nicht so viel sagen, aber auf den ersten Blicken war es zumindest keine Enttäuschung. Weder offen noch abgeblendet.


f/8 – 1/50s – ISO 400

Akkuleistung (6.1.2013)

An sich liegt es ja auf der Hand, dass bei aktiviertem Steady-Shot und Autofokus mit einer Akkufüllung ein paar weniger Bilder gemacht werden können, als beim Anschluss eines adaptierten Glases. Es ist vielleicht noch etwas zu früh, eine Regel ableiten zu können. Aber gegenwärtig erscheint mir ein Viertel weniger ein plausibler Wert zu sein. Eigentlich kann man dem Akku über prozentualen Anzeige beim Entladen zuschauen
Wie bei den meisten Bildstabilisierungssystemen macht es gewiss Sinn, diese nur zu aktivieren, wenn es die Länge der Belichtungszeit erforderlich macht.

Bei der Pentax Shake Reduction fällt es tatsächlich auf, wenn man bei ziemlich kurzen Belichtungszeiten das SR System aktiviert lässt, können Aufnahmen mitunter einen Hauch weniger scharf werden.

Bokeh (6.1.2013)

Bei geringer Tiefenschärfe sind die unscharfen Bereiche erfreulich weich und schön ruhig. Habe da schon Schlimmeres gesehen und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Bislang hatte ich noch keine Situation bei der im unscharfen Bereich ausgeprägte Zerstreuungskreise hätten entstehen können. Bin mal gespannt wie diese rüber kommen.


f/1.8 – 1/80s – ISO 100


f/1.8 – 1/80s – ISO 100


links: Voigtländer Nokton Classic 35mm F/1,4 MC (f/1.4 – 1/500s – ISO 100)
rechts: Sony SEL35F18 (f/1.8 – 1/1250s – ISO 100)

Sony NEX 7 / SEL35F18 OSS bei Frost auf einer Parkbank
Sony NEX 7 & SEL35F18 OSS bei Frost auf einer Parkbank