Markus Kniebes
Juli 2012

Schelle und Adapter

Seit ein paar Tagen benutze ich nun einen Novoflex NEX/PEN Adapter zum Anschluss aller Pentax Objektive (auch DA). Zur Entlastung des Bajonetts an der Kamera kam dann noch die passende Stativschelle für den Adapter hinzu.

Mein erster Noname Adapter aus dem fernen, fernen Osten, den ich mir damals mit der NEX-5 zugelegt hatte, hatte einen fest montierten Sockel mit einem DIN 4503 Gewinde um das Gezuppel auf auf eine Wechselplatte oder sonstwo dran zu schnallen all das für entspannte 40 Tacken.
Nach kurzem Gebrauch stellte sich allerdings heraus, so fest war der Sockel gar nicht montiert, der fing nämlich derbst an zu wackeln, denn befestigt war der nur mit zwei zarten kleine Schräubchen, die den regelmässigen Gebrauch seelisch wohl nicht verkraftet haben und in Rente gingen. Also Sockel ab, Löcher zugeklebt. Ist halt auch nicht der Knüller, wenn Licht in den Adapter kommt, oder Staub oder Insekten oder miniaturisierte Zombies.

Nachdem ich dann noch ein paar andere Adapter mit und ohne Blendensteuerung ausprobiert habe, bei denen dann die Anschlüsse zu wackelig waren oder sie keine Blendensteuerung hatten, habe ich dann in den sauren Apfel gebissen und mir den Adapter und die passenden Schelle von Novoflex zugelegt. Der passte dann perfekt und die Blendensteuerung läuft auch smooth, zwar stufenlos aber immer noch besser als gar nicht.
Die Stativschelle finde ich sehr sinnvoll, da bei schwerem Glas schon eine erhebliche Kraft auf das Bajonett und vor allem den Stativanschluss der Kamera wirkt. Und ganz ehrlich, dem kleinen Gewinde im Boden der NEX-7 schenke ich kein großes Vertrauen, wenn es darum geht großen Belastungen standzuhalten. Im Sony NEX Talk Forum auf Digital Photography Review habe ich nun schon ein paar Threads zum Thema gebröselter Stativanschluss bei der NEX-7 gelesen und möchte das an meinem Modell natürlich vermeiden. Aber die Schelle hat noch einen weiteren Vorteil, das Kamera lässt sich in der Schelle natürlich problemlos drehen, so dass man ohne viel Aufwand oder L-Stück schnell von Quer- in Hochformat ändern kann; oder was dazwischen

ExtraSchicht 2012

… und was übrig blieb.

Gestern lief im Ruhrgebiet wieder die seit 12 Jahren jährliche ExtraSchicht. Und es war wieder sehr schön. Shuttlebusse und Boote haben den Teilnehmer von einem Veranstaltungsort zum nächsten gebracht. Aufgebrochen sind wir gegen 18h30 Uhr in Bochum und wieder angekommen in Bochum sind wir gut sechs Stunden und sechs Gigabyte Fotos später.

Gemäß dem Motto weniger ist mehr, gab es weniger Hetzen und weniger Veranstaltungsorte auf unserer Route aber dafür mehr Entspannung. Und da das Wetter auch mitgespielt hat, war es rundum nett.

ExtraSchicht 2012 - Eintrittskarte

Nachts, als ich dann zu Hause war, habe ich dann noch einmal einen Blick auf die Fotos in der Kamera geworfen und war ganz zufrieden und habe mich schon auf’s Sichten am Bildschirm gefreut.

Als ich die Fotos dann vorhin in Lightroom importieren wollte und nur einen älteren Ordner auf der Karte wiedergefunden habe, hätte ich am Liebsten in die Kamera gebissen. Bedingt durch Müdigkeit, Kopfschmerzen und dem einen oder anderen Bier, muss in der Nacht zuvor ich wohl ein paar ganz blöde Tastenkombinationen gedrückt haben. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Karte so »selektiv« defekt sein kann.

SD Cardrecovery konnte wenige Dateien wieder herstellen, die wirklich schönen Fotos waren allerdings nicht darunter.

Junge! Hab ich einen Hals auf mich…