Teahead Timer
Es scheint als hätte ich mit dem Teahead Timer endlich einen ordentlichen Gong Fu Timer für iOS gefunden. Die App macht zwar mehr als ich eigentlich gesucht hatte, aber dafür auch das, wonach ich gesucht habe.
Es scheint als hätte ich mit dem Teahead Timer endlich einen ordentlichen Gong Fu Timer für iOS gefunden. Die App macht zwar mehr als ich eigentlich gesucht hatte, aber dafür auch das, wonach ich gesucht habe.

Zum Frühstück Tong Mu Zhengshan Xiaozhong.

Zur Feier des Verdi Streiks habe ich dann mal einen Tag Urlaub genommen, den ich mit einem angenehm süßen schwarzen Tee beginne.
Der Formosa Hongyu Cha Ruby Tea duftet nach Honig und bei den ersten Aufgüssen spiegelt sich das Aroma auch im Geschmack wieder. Mit der Zahl der Aufgüsse wird der Tee dann etwas würziger.
Es ist wirklich schwer, einen geeigneten Timer zur Teezubereitung à la Gong Fu zu finden. Man möchte es vielleicht nicht für möglich halten, da ein Handy OS eine hauseigene Uhr mit Timerfunktion mitbringt und in den jeweiligen App Store ca. eine Mio. derartiger Apps zu finden sind. Aber so ist es. Es ist schwer, glaubt mir!
Und so möchte ich heute diesem ausgesprochen heiklen Thema einen Blogeintrag widmen.
Meine Anforderungen an so eine App sind eher überschaubar.
Unter Android habe ich schon vor Jahren mit dem Tea Timer meinen Favoriten gefunden. Er erfüllt meine beiden Kriterien und hat außerdem eine schlichte, schwarze UI mit einer netten Animation.
Allerdings ist die App seit 5 Jahren nicht mehr geupdatet worden und bei jeder neuen Android Version wird genörgelt, dass die App für eine ältere Version entwickelt wurde. Bei aktivierter Gestensteuerung unter Android 10 ist die untere Kante für die Wischgeste weiß. App-Skalierung ist das Zauberwort. Nichtsdestotrotz ist der nach wie vor meine Nummer eins unter Android.
iTea 2 ist auf dem iPhone meine erste Wahl, nach der ich allerdings auch eine Weile suchen musste. Die UI ist etwas grüner und es gibt keine so schöne Animation wie beim og. Tea Timer. Ein überflüssiges Gimmick ist das Abwarten der Abkühlzeit des Wassers je nach Zieltemperatur und Größe der erhitzten Menge. Brauch ich nicht, aber ist halt da und stört auch nicht weiter.
Richtig töfte fände ich ein schönes, standalone Dings, um die Ziehzeiten abzupassen.
Ein Sheng Pu-Erh mit einem Aroma, das entfernt an Steinobst erinnert. Das macht ihn etwas süss aber gleichzeitig ist der Tee auch herb würzig. Recht interessant, we ich finde.
Auch wenn ich mit den meisten Pu-Erh so meine Probleme habe, kann ich fast immer davon ausgehen, dass ein Gushu mit hoher Wahrscheinlichkeit meinen Geschmack trifft. Dieser bildet hier keine Ausnahme.
Für’s Tasting habe ich einen 120 ml-Gaiwan aus Porzellan benutzt. Ca. 5 g habe ich bei knapp unter 100°C für anfangs 10 Sekunden ziehen lassen. Weitere Aufgüsse immer ein paar Sekunden länger. Wer es gern etwas herber und kräftiger mag, kann mit einer deutlich längeren Ziehzeit anfangen.

Es handelt sich hier um einen kostenorientierten Tie Guan Yin, den ich beim Teekonto Kiel gekauft habe.
Die klassische Chinesische Zubereitung bietet sich an, da dem Tee somit noch ein wenig mehr Aroma entlockt werden kann. Und bevor der Teesnob noch sagen kann: „Will man das denn bei diesem Tee?“ Ja, da will man. Westliche Zubereitung in einer dicken Teetasse

Von der Couch aus ein Foto zu machen ist gar nicht so einfach, wenn es nicht gerade wieder Tee sein soll. Und zu mehr als meinem kleinen Yixing Kännchen hat es Heute auch nicht gereicht.

Ja, ich weiss! Es ist ein Whisky-Glas. Aber man kann natürlich auch Tee daraus trinken.

Miumori Kirishima. Am Samstag ist ja die Teelieferung gekommen und nun habe ich morgens das erste Mal wieder seit einer gefühlten Ewigkeit Matcha getrunken.
KIRISHIMA ARACHA SHINCHA – from Shutaro Hayashi’s kabuse Asatsuyu tea bushes on Vimeo

Heute sind einige spannende Tees in der nächstgelegnen Packstation angekommen. Es gibt wieder Oolong Tee und Matcha im Haushalt. Matcha hatte ich seit einer ganzen Weile nicht.
Hmm… Ich glaube, als ich mich eher mit Chinesischen Tees beschäftigt habe, ist auch mein Matcha Konsum eingeschlafen.
Eigentlich blöd. Ich sollte mit ein oder zwei Schalen den Tag starten. Macht wach und ist auch noch recht gesund. Es befinden sich Vitamine B1, B2 und B3 sowie Vitamin E, Vitamin C, Vitamin K und Mineralstoffe wie Calcium und Kalium und eine gute Portion Beta-Carotin (Provitamin A). Bei einem Mangel an Vitamin A kann es unter anderem zu erhöhter Infektionsanfälligkeit kommen. Und das wollen wir doch zur Zeit nun wirklich nicht. Trockene Haut, verringerter Sehschärfe und erhöhte Lichtempfindlichkeit könnten weitere Erscheinung eines Mangel an Vitamin A sein.
Sich darüberhinaus auch noch ein bisschen gesund zu ernähren schadet natürlich auch nicht.

Von Zeit zu Zeit muss ich immer wieder mal einige Blätter aus dem Fladen herausbrechen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich daran keine Spaß hätte. Die Blätter vorsichtig herauszubrechen und dann zu sortieren, hat beinahe was Zen-artiges.
Die 345 g waren der ergiebigste Teeeinkauf, den ich je gemacht habe. Seit Dezember 2018 habe ich den Fladen und er ist noch immer von substantieller Größe.

Heute zur Abwechslung mal ein Japanischer Tee.

Momentan bin ich eigentlich eher ein Fan Chinesischen Grünen Tees oder Oolong Tees. Vor einer ganzen Weile konnte ich mir mal sehr für Japanischen Gyokuro begeistern. Aber mit der Zeit ändert sich der Geschmack.
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