Serienjunkie · Seite 9

The Expanse Staffel 4

Ich bin ja immer froh, wenn nicht ich große Erwartungen in irgendwas setze und dann nicht enttäuscht werde. Ich hatte inhaltlich etwas anderes verwahret. Ein weitaus größer angelegter Plot, der sich mit eine Vielzahl der neu erreichbaren Welten beschäftigt. Es ging in der Staffel allerdings nur um eine neue Welt. Und ich Nachhinein denke ich, das war der beste Weg. Denn so konnte die für The Expanse eher typische, sehr ausführliche Erzählweise beibehalten werden. 

Auch wenn die vierte Staffel recht planetar war, hat sie mir sehr gut gefallen. 

Die Staffel erklärt, mit massiven Spoilern:

Lost In Space Staffel 3

Kurzerhand habe ich mir dan auch mal die zweite Staffel von Lost in Space angeschaut. Die mir irgendwie besser als die erste gefallen hat. Kam mir insgesamt gereifter vor.

Ich kann mir nach dem Ende gut vorstellen wie Staffel 3 aussehen könnte: Nachdem die Blagen die Fortuna, die sie am Ende der letzte Folge gefunden haben, wieder in Wallung und das “Treibwerk” rübergebracht haben, werden sie zurückspringen und die anderen Jupiter Schiffe suchen, die aufgrund der nahen Alien Roboter Schiffe in alle Richtungen zerstreut sind. So oder ähnlich. 

The Witcher

Ich habe nun die ersten paar Folgen von der Netflix Adaption von The Witcher gesehen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich weder die Spiele noch die Bücher kenne. Und genau da liegt dann wohl lach der Haken.

Zuvor hatte ich schon mitbekommen, dass es in der Serie wohl einige Zeitsprünge geben wird. Was beim Zuschauen nur durch die zusammenhangslose Handlung zu erkennen ist. Anfangs gibt es keine Indikatoren für einen Zeitrahmen. Erst im Verlauf der dritten und vierten Folge, konnte ich mir zusammenreime in welchem Zeitrahmen die Handlung gerade abspielt. Das immer gleiche Erscheinungsbild des Protagonisten trägt hierzu keinesfalls bei. Ich vermute mal, Geralt von Riva (Henry Cavill) soll irgendwie zeitlos dargestellt werden soll, da er offensichtlich einen nicht menschlichen Alterungsprozess hat. Aber jede Epoche sieht gleich aus, als Zuschauer hatte ich keine Möglichkeit das visuell zu unterscheiden. Und gäbe es nur zwei Zeitlinien, wäre das ja noch OK. 

Unabhängig von der visuell gut gemachten Umsetzung, der teilweise guten Schauspielerischen Leistung – die Verwandlung von Yennefer von Vengerberg (Anya Chalotra) war schon irgendwo gekonnt – habe ich nicht das Bedürfnis mir nach den ersten vier Folgen den Rest noch anzusehen. Denn nach bis jetzt habe ich immer noch keine Ahnung, was der ganze Spaß eigentlich soll. Es ist kein Ziel in Aussicht. Es gibt nichtmal etwas worauf ich gespannt sein könnte. Geht es nur um den Konflikt zwischen Cintra und Nilfgaard? Gbit es einen roten Faden? Und was hat Fred damit zu tun?

Update: Natürlich habe ich die letzten Folgen dann doch noch geschaut. Und direkt im Anschluß daran habe die ersten beiden Folgen von The Last Kingdom gesehen. Und mir wurde schlagartig klar, warum bei The Witcher der Funke bei mir nicht so recht rüberkommen wollte. Die Szenen sind zu künstlich und teilweise zu inszeniert. Eine gute Szenerie wird zu häufig gebrochen von billig wirkenden Szenen. Vieles wirkt völlig unnatürlich and gekünstelt. Solche Inkonsistenzen machen es schwer sich auf die Welt einzulassen. Und der Barde hätte nicht sein müssen.

Über Amazon Prime Video kann nun endlich die mit viel Spannung erwartete vierte Staffel von The Expanse gestreamt werden. Ich denke, zwischen den Feiertagen werde ich mir entspannt die Staffel ansehen.

Brooklyn Nine-Nine

Nach der Schlappe mit V Wars, dachte ich mir es wäre vielleicht mal an der Zeit sich einer eher humorvollen Serie zuzuwenden.

Brooklyn Nine-Nine war mir bis vorhin noch nichtmal ein Begriff und nur zehn Folgen später, würde ich die Sitcom mal als recht unterhaltsam betrachten. Ich dachte anfangs, es wären nur ein paar Folgen. Nö, sind 140. Da habe ich dann ja noch eine Weile dran zu sehen.

Ich mag das Sicom-Format mit den kurzen 20-minütigen Episoden, von denen ich mir zwischen durch immer mal anschauen kann.

V Wars

Ich habe gerade versucht mir V Wars anzuschauen. Da kann ich besser auf einen schwarzen Bildschirm schauen. Es scheint als wäre bei der Produktion dunkel mit düster verwechselt worden.

Wenn man so wenig erkennen kann, ist es auch nicht so einfach Spannung aufzubauen. Es sei denn man versteht sein Handwerk wirklich gut. In der ersten Folge ist das zumindest nicht gelungen. Ich hatte ein bisschen was in Richtung The Strain erwartet.

Schade! Nächste Serie…

The Outpost

Ich habe Gestern im Großen und Ganzen die erste Staffel von The Outpost geschaut. Die Hauptdarstellerin (Jessica Green) ist durchaus sehenswert. Die Serie allerdings kommt an allen Serien, mit denen ich sie vergleichen möchte nicht heran.

Wären die Kampfchoreografien zumindest auf dem Niveau von Into The Badlands, würde das die Serie schon immens aufwerten. So ist es bestenfalls lustig. Nicht auf die gewollte Art. Eher so im Sinne von peinlich. 

Dennoch schafft es die Serien eine ausreichende Spannung aufzubauen, so dass man – zumindest wenn man krank zu Hause rumsitzt und nichts besseres zu tun hat – die Folgen am Stück durchlaufen lassen kann. Ich hätte vielleicht sogar mit der zweiten Staffel angefangen, wenn es die auf Amazon Prime schon geben würde. 

Norsemen

Wie das so ist, wenn man krank zu Hause rumsitzt. Beim Herumstöbern auf Netflix bin ich aus Norsemen gestoßen. Teilweise wirkt es, als hätte man beim Live Action Rollenspiel eine Kamera mitlaufen lassen. Strange, teilweise sogar lustige und unterhaltsam. Ok, bei einer Folge zwischendurch vielleicht.

Dieser Post ist nicht zwangsweise als Empfehlung zu verstehen.

Happy!

Ich habe die Tage angefangen die Serie Happy! zu schauen. Ich war der Meinung, dass mich so schnell nichts mehr in Erstaunen versetzen könnte.

Ich muss zugeben, während der ersten zwei Folgen am laufenden Band die rechts Augenbraue heben musste. Ich könnte versuchten Worte zu finden. Aber ich kann nur empfehlen, sich selbst ein Bild zu machen.

Game of Thrones, das Ende.

Gestern habe ich nun das Finale von Game of Thrones gesehen und umso mehr ich über die letzten drei Staffeln nachdenke, desto mehr möchte ich mir die Augen auskratzen. In der ersten Staffel hat man als Zuschauer schon bemerkt, man darf sich nicht zu sehr an einen Charakter gewöhnen. Auch nicht, wenn er von Sean Bean dargestellt wird.

Nachdem mit der sechsten Staffel keine Bücher mehr als Vorlage herhalten konnten, merkt man deutlich, wie die Geschichte an Qualität verliert. Meiner Güte, selbst tot geglaubte Publikumslieblinge (Sandor Clegane) kehren zurück, ohne dabei im Verlauf der Handlung noch eine entscheidende Rolle zu spielen. Nur um in der letzten Folge aus Rache einen lächerlichen, anmutenden Kampf gegen seinen Bruder zu führen.

In der achten Staffel habe ich bei einem Großteil der Charaktere Gefühl, dass sie keine Entwicklung, sondern eher eine Degeneration zu archetypischen Bananen durchmachen. Zuvor intelligent wirkende Charaktere kommen mir vor wie hirnlose Vollidioten.

Tyrion Lannister verrät Varys für nur ein wenig mehr als Theoretisiererei? Mehr als untypisch.

Ich fliege mal so mit meinen Drachen durch die Gegend und vergessen die feindliche Flotte unter mir. Huch! Die können schießen. Geht‘s noch?!

Wir reisen mal in den Norden, um einen Zombie einzufangen; als Beweis. Und es war kein Scherz, sondern ein Handlungsstrang.

Mit das Erste, was man in der ersten Folge zu sehen bekommt, sind blaue Augen. Man möchte meinen, die Weißen Wanderer würden eine signifikante Rolle spielen. Aber durch das etwas schlichte und bedeutungslose Ende, sind sie zu einem Nebenplot derangiert.

Und natürlich gibt es noch weitere Prophezeiungen oder Handlungsstränge, die im Laufe der letzten Staffeln einfach verloren gehen, da sie nie wieder erwähnt wurden.

Ich könnte ewig so fortfahren. Vielleicht hätte sich das Warten auf die Fertigstellung der kommenden Bücher für die Serie gelohnt. Aber vielleicht wären die Abstände auch so groß gewesen und der Hype wäre in der Zwischenzeit den Bach heruntergegangen. Wie auch immer haben die Drehbuchautoren der Serie nichts Gutes angetan.

Mr. Robot

Ich habe vorhin die erste Staffel von Mr. Robot zu Ende geschaut. Da ist aber jemand sehr verwirrt – und ich rede nicht vom Hauptdarsteller. Was als kleine Hackergeschichte anfing hat im Laufe der Folgen eine ziemlich fesselnde Psychokomponenten bekommen.

Das Technikgebrabbel ist zwar ein Stück von der Realität entfernt, aber wesentlich näher dran als viele andere Serien oder Filme. Letztendlich tritt es aber in den Hintergrund und es ist für die Handlung nicht mehr so entscheidend wie akkurat die technischen Ausführungen sind.

The Night Manager

Tom Hiddleston vs. Hugh Laurie.

Gestern und heute habe ich mir die Miniserie The Night Manager (Wikipedia) – eine Staffel mit acht Folgen zu je ca. 45 Minuten. Ich musste mich sehr zusammenreißen und nicht alle acht Folgen hintereinander zu schauen.

Eigentlich war die Auswahl der Serie ein Glücksgriff, denn ich hatte schon vor langer Zeit nach zu viel Dr. House wirklich keine Lust mehr auf Hugh Laurie. In The Night Manager füllt er die Rolle des Antagonisten allerdings recht überzeugend aus. Tom Hiddleston spielt den Nachtmanager mindestens so gut wie Loki nur vollkommen anders. Hat mich von der Art her manchmal etwas an Michael Fassbender erinnert. Beide haben die Fähigkeit, ihren Charakteren auf gleiche Weise eine elegante Mischung aus Eloquenz und Distinguiertheit einzuhauchen.

Mit ca. sechs Stunden ein ziemlich guter Thriller mit leichter Überlänge.

Game of Thrones, Staffel 2

Ich hab mich ja gefreut, dass nun auch die zweite Staffel endlich im TV zu sehen ist.
Wermutstropfen: RTL2 strahlt die komplette Staffel im Abendprogramm dieses Wochenendes aus. Und ich habe derweil kein Gerät zum Aufnehmen des TV Programms und bin quasi dazu verdonnert die Abende vor der Glotz zu verbringen. Und das am Wochenende.

Da frage ich mich doch, was sich Programmgestaltet bei so einer Verteilung denken.

Fringe

Nee, Fringe ist kaum mit Akte X zu vergleichen.
Akte X fand ich seinerzeit ja richtig gut.

Auch die grenzüberschreitende Werbung für die Grenzfälle des FBI täuscht nicht darüber hinweg, dass die Serie das Potential hat extrem langweilig und plakativ zu sein.
Wenn ich näxten Montagabend zu Hause bin, werde ich ja sehen, ob die niedrigen Erwartungen voll und ganz erfüllt werden.

Update: Die Trailer scheinen sich aber gelohnt zu haben, was ja irgendwo auch zu erwarten war.