11. Januar 2020 War Machine

War Machine (2017) – Anfangs war ich unschlüssig. Habe den Film aber bis zum Ende gesehen. Und das war schon vor ein paar Tagen. Also ist der Film so weit im Gedächtnis geblieben, dass ich Heute noch einen Eintrag schreibe. Das konnten in letzter Zeit nicht so viele Filme behaupten. Brat Pitt hat die Rolle von Glen McMahon ziemlich gut verkörpert.

Ich habe gerade versucht Doom zu schauen. Hat mir Netflix vorgeschlagen. Kein guter Vorschlag. Nicht dass mich das überrascht hätte. Billiger Schocker. Zu dumme Sprüche. (21. Dezember 2019)

14. Dezember 2019 6 Underground

Nach einer ganzen Weile habe ich auf Netflix auch mal einen Film bis zum Ende durchgehalten und nicht schon am Anfang oder in der Mitte (aus Verzweiflung) aufgeben. 

6 Underground ist ein relativ unterhaltsamer Action Flick mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle und Dave Franco (Now You See Me) habe ich auch noch erkannt. Eigentlich eine Aneinanderreihung kurz geschnittener Action Sequenzen und pausenlosen Sprüchen, die mal mehr und mal weniger witzig sind. 

18. November 2019 American Psycho

Ich habe unlängst das erst Mal American Psycho gesehen. Ich weiss nicht was ich erwartet habe, aber das kam mir stellenweise doch leider ein wenig platt vor.

Einiges spricht ja dafür, dass er die Morde nur in seinem begangen hat.

  • Eine Leiche in einem Wäschesack durch eine Lobby ziehen und dabei ein Blutspur hinterlassen auf die keiner wirklich reagiert.
  • Die Blutflecken in der Bettwäschen in der Wäscherei.
  • Sein Anwalt, der mit seinem ersten Opfer in London essen war.
  • Die geräumte und renovierte Wohnung seines ersten Opfers, die zum Verkauf steht.

Auf jeden Fall hat mich der Film länger beschäftigt als die Zeit, die es gedauert hat ihn zu sehen. Das kann ich von den letzten Filmen, die ich im Kino gesehen habe, nicht sagen. Joker hätte das Potential gehabt, verpuffte aber irgendwie in meinem Kopf. Und der letzte Terminator ging eher als 80er Jahre Action Movie durch. Unterhaltsam, aber mehr auch nicht.

9. November 2019 Spider-Man: Far From Home

Ich konnte mich bisher noch nie für irgend eine Inkarnation der Spider-Man Filme begeistern. Wobei die mit Tom Holland mit Sicherheit die am wenigsten unangenehmen sind.

Ja, ich weiß Peter Parker ist noch recht jung, aber müssen die Filme denn immer diesen College-/Teen-Movie Flair haben. Da kann ich nicht so gut drauf.

Far From Home fand ich im weitesten Sinne ja noch unterhaltsam aber leider nur so, dass ich nicht das Gefühl habe, dass ich den Film hatte gesehen haben müssen nur weil er Teil der MCU: Phase 3 ist.

17. Februar 2019 Venom

Ich habe mir den Film nun zwei Mal angeschaut. In einem Abstand von nur einem Tag.

CGI ist leider nur mässig. Logik und Chronologie lässt zu wünschen übrig. Zwischen dem Absturz und der ersten echten Handlung sind laut Einblendung sechs Montage vergangen. Und es wurde nur so wenig Versuche mit den Symbionten durchgeführt und was hat die ferngesteuerte malaysische ältere Dame in der ganzen Zeit gemacht. Ist die sechs Monate zum Flughafen gelaufen.

Mit ist klar was Produzenten am FSK 12 Label liegt. Aber es ist bei diesem Film so unpassend! Im Vergleich zu Venom sollte bspw. John Wick Chapter 2 wie ein Rosamunde Pilcher Filmchen rüber kommen.

Trotzdem hat der Film bei mir einen Nerv getroffen, immerhin habe ich ihn innerhalb von zwei Tagen zwei Mal angeschaut. Trotz der offensichtlichen Schwächen immer noch ziemlich unterhaltsam.

7. April 2018 The Foreigner

The Foreigner (Jackie Chan / Pierce Brosnan) – Jackie Chan in einer ungewöhnlich ernsten Rolle. Hätte ich das nicht schon zuvor gewusst, wäre ich wohl etwas überrascht gewesen Jackie Chan ohne seine „üblichen“ Comedy und Slapstick Einlagen zu sehen. Viel mehr handelt es sich um ein Drama, das sich bspw. in Richtung 96 Hours – Taken einordnen lässt; unterschätzter, alter Mann begibt sich auf einen Rachefeldzug. 

Auch wenn es sich hier um Hollywood Action handelt merkt man deutlich Jackie Chans Einflüsse. Anders als bei Taken 3 mit zu kurzen und abrupten Schnitten mit Groß- oder Detailsaufnahmen, die Actionszenen in kleinste Segmente zerlegen, die darüber hinwegtäuschen sollen, dass der Darsteller bei nicht dazu in der Lage ist, was die Rolle verlangt, ist The Foreigner wesentlich angenehmer geschnitten. Natürlich gibt es auch hier kurze Schnitte, aber eben so wird eine (Halb-)Totale im Weitwinkel gezeigt. 

Kein typischer Jackie Chan Film, sondern ein Film mit Jackie Chan; spannend, dramatisch und wie ich finde sehenswert.