6. August 2019// Wandrd Prvke 21

Wandrds Erfolg mit dem Prvke auf Kickstarter liegt ja nun schon ein Weile zurück und es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Reviews.

Bei den meisten – und das ist bei YouTube Videos leider viel zu häufig der Fall – stört mich allerdings die Herangehensweise. Ein Unboxing und ein Review im gleichen Video? Wenn es dann ehrlicherweise „First Look“ anstelle „Reviews“ genannt werden würde. IMHO kann man nix ordentlich bewerten, wenn man nicht eine Weile Erfahrungen damit gesammelt hat.

3. Februar 2017// A man needs a knife

All in all I have two bags I frequently use. A backpack if there are some more items to carry and a shoulder bag which I only use short walks and if I do not ant to carry a backpack with me for any reason. But that actually means I need to pack various items I tend to have always with me from one bag to the other, which includes a pen, notebook and calendar, some painkiller and a small switchblade which comes in handy as an all-purpose tool quite frequently.

So I bought a new knife to have one in every bag. I decided for an arty looking one which could not really mistaken as a weapon.

1. Dezember 2016// f-stop Guru und f-stop Loka

Kamerataschen und Rucksäcke kann man nie genug haben, so habe ich mir Mitte 2014 den kleinen 28l Guru und passend dazu den etwas größeren Loka mit 37l Fassungsvermögen angeschafft.

25. Juli 2015// Peak Design Everyday Messenger

In den letzten Tagen wurde vermutlich schon in so gut wie jedem Blog, das sich auch nur entfernt mit Fotografie beschäftigt, über das neue und recht erfolgreiche Kickstarter Projekt von Peak Design und Trey Ratcliff geschrieben. Aber als Taschenfreak muss ich es einfach auch erwähnen, auch wenn ich natürlich kein Exemplar zur Hand habe.

Die Everyday Messenger ist wie der Name schon sagt eine Schulter-/Messengertasche mit dem Anspruch nicht nur Fotoequipment sondern nach bedarf alles was man an einem Tag so braucht. dazu kann sich die Tasche von 13,5 bis 20,5 l ausdehnen.

Insgesamt sieht das alles ziemlich interessant aus. Allerdings bin ich mit den Think Tank Retrospektive 7 und 30 sehr zufrieden und die beiden f-stopgear Rucksäcke Guru (kleiner und für den Alltag; passt immer als Handgepäck) und Loka (etwas größer und für Wochenendtrips; geht meistens gerade eben noch als Handgepäck) leisten hervorragende Dienste und so konnte ich mich nicht durchringen den entsprechenden Reward von USD 195 aufzubringen. Vielleicht später mal, wenn die Tasche in den Handel gelangt. Bisher konnte man die meisten Peak Design Artikel nach einer Weile auf Amazon wiederfinden.

9. August 2014// f-stop Loka (Teil 1)

Auf der Photokina 2012 bin ich das erste Mal über f-stop und deren fantastische Rucksäcke gestolpert und ursprünglich wollte ich mir den Kenti zulegen, aber die Bestellung ging damals wohl irgendwie in die Hose.

Mutig habe ich ein zweites Mal einen Kauf über den Webshop von f-stop (mittlerweile ein anderes System – Magento scheint es zu sein) gewagt und siehe da, es hat geklappt. Dieses Mal ging es allerdings um ein etwas größeres Modell, das ausreichend Platz bietet, um Zeugs für ein langes Wochenende mitzuschleppen, ohne dabei noch eine Tasche an der Hand haben zu müssen.

Mit zig Taschen an der Hand bepackt zu sein, kann mir so ziemlich alles vermiesen!

Der Loka ist mit einem Fassungsvermögen von 37 l ist es dann geworden.
Ich habe mich erstmal für eine kleine pro ICU entschieden. Da passt die D800 mit ein paar Gläsern locker rein. Zur Not auch noch ein Film Gehäuse oder die Fuji X-T1.

Am 27.7. habe ich den Rucksack bestellt und am 7.8. ist er dann eingetroffen. Bei 15 Euro Versandkosten hätte ich nun mit einer etwas prompteren Lieferung gerechnet. Aber hey, nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit bin ich froh, dass die Bestellung und Lieferung überhaupt erfolgreich war.

Beim ersten Anfassen hatte ich das Gefühl, dass das Material wirklich ziemlich dünn ist. Aber ich habe dann etwas dran herumgezerrt und geknibbelt und gekratzt, was keine Spuren hinterlassen hat. Der Rucksack besteht aus 330D Nylon Double Ripstop, also mit doppelt eingewebten Ripstop Fäden. Und hat einen Polyurethane Überzug mit eine Undurchlässigkeit bis zu einer Wassersäule von 1500 mm. Das habe ich allerdings noch nicht so richtig ausprobieren können. Einen kleiner Regenschauer kann der Rucksack allerdings ohne Probleme ab. Und wenn das mit den 1500 mm stimmt, kann das sicher auch ein etwas stärkerer Schauer sein. Reissverschlüsse sind dicht und liegen nicht frei.

Der Rucksack hat im Rücken einen Alu Rahmen und fällt somit nicht in sich zusammen, wenn er nicht vollständig bepackt ist. Das Tragesystem ist ein Traum, wie ich damals auf der Photokina schon festgestellt habe.
Die Schulterriemen sind ausreichend breit und weich aber nicht zu labberig. Die Hüftgurte sind breit und stabil und übertragen auf angenehme Weise Gewicht auf die Hüften um die Schultern zu entlasten. Der Brustriemen hat einen Gummizug ist sitzt nie zu stramm.
Ich habe zwar noch keine Tour mit dem Rucksack gemacht, habe ihn aber Heute mal als »Einkaufstasche« missbraucht und komme nicht umher dem Tragesystem sechs von fünf Sternen zu geben;)

Vermutlich werde ich in Zukunft noch das eine oder andere Mal über die Tasche schreiben, dann vielleicht auch mit Fotos. Der erste Eindruck ist sehr gut. Nur über den Preis darf ich nicht nachdenken. Ich hoffe, der Kauf wird sich im Laufe der Zeit rentieren.

9. Februar 2014// Messenger Bag: Tenba DNA 11

OK, der neue Rucksack ist ja für Tagesausflüge und kleinere Trips schon mal töfte, aber irgendwie musste auch was für den täglichen Gebrauch her, eine Alternative zur Tamrac Velocity 8, die mich ja nun lang genug geärgert hat. Es sollte wieder eine Schultertasche werden, da diese einfach den schnellsten und unkompliziertesten Zugang zur Kamera bieten. Seitliche Zugänge bei Rucksäcken habe ich nun einige ausprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir das einfach zu viel Gehampel ist. Klingt auf den ersten Blick ein wenig niggelich, aber mal Hand aufs Herz. Wie häufig war es mir einfach zu nervig die Kamera aus der Tasche zu holen um eine Szene einzufangen. Und einen Augenblick später habe ich mich natürlich geärgert.

Inspiriert durch diverse Reviews bin ich besonders auf die ThinkTank Photo Retrospective und Tenba DNA Serie angesprungen. Ich war eigentlich kurz davor mir eine Retrospective 7 zuzulegen, als ich im Amazon Marketplace dann doch endlich einen Anbieter gefunden habe, der die noch recht neuen Modelle von Tenba anbietet. Da habe ich direkt zugegriffen, denn nach allem Für und Wieder ist die DNA 11 meine erste Wahl gewesen.

Das Material und die Verarbeitung machen einen recht soliden Eindruck, was bei einem Preis von gut 140 Euro auch nicht anders sein sollte. Laut Hersteller soll das Material auch ziemlich wetterbeständig sein. Naja, in einen sintflutartigen Regenfall bin ich mit der Tasche noch nicht geraten, aber in den letzten Tagen in den einen oder anderen kleineren Regenschauer. Das Material ist idT. dicht und durch die beiden kegelförmigen Laschen (Foto) kann auch so schnell kein Regen eindringen. Nichtsdestotrotz liegt der Tasche noch ein Regenschutz bzw. Sonnenschutz bei, der bei Bedarf noch über die Tasche gezogen werden kann. Die Abdeckung ist innen silbern um Hitze zu reflektieren und aussen schwarz.

Das gepolsterte Innenteil, in dem das Equipment verstaut wird, lässt sich komplett herausnehmen, so dass die DNA 11 auch als normale Tasche herhalten kann. Mit ein paar Trennern lässt sich das Innere individuell aufteilen. An den Seiten und am Boden ist die Polsterung ganz OK, oben gibt es natürlich keine Polsterung. Die Tasche ist eventuelle nicht geeignet um durch die Gegend geworfen zu werden.
Neben einem gepolsterten Fach für ein Pad oder ein kleines 11« Notebook findet man an allen möglichen und unmöglichen Stellen irgendwelche Fächer mit und ohne Reissverschluss. Selbst an der Rückseite gibt es ein durch einen Reissverschluss geschütztes Fach für Stadtpläne, Papiere oder Dokumente. An den Seiten befinden sich noch die obligatorischen Netztaschen für Bierdosen, 0,5l Wasserflaschen, einen kleinen Regenschirm oder eine Mütze.

Das Modell DNA 11 soll groß genug sein für eine DSLR mit zwei Objektiven oder eine Spiegellose mit drei Gläsern. Jo, das kommt hin, würde ich sagen. Die D800 passt noch hinein, beult die Tasche aber ein wenig aus (Foto), was man beim Tragen merken kann. Allerdings nicht im wirklich tragischen Sinne sondern eher im Prinzessin-auf-der-Erbe-Sinne.
Eine etwas kompaktere DSLR oder eine spiegellose Kamera passen perfekt hinein. Die soeben vorgestellte Fujifilm X-T1 oder Lumix GH4 würden sich in der Tasche bestimmt ganz gut machen. Allerdings steht der Kleinste seiner Art nicht unbedingt auf kleine Sensoren, so dass eine m4/3 eher nicht in die Tüte Tasche kommt.

Mit einer der Gründe warum ich mich eher für die DNA 11 als für die Retrospective entschieden habe, ist der praktische Reissverschluss in der Klappe (Foto), so dass man ohne die Tasche komplett zu öffnen an sein Gedöhns kommt. Warum der Spass? Da die Tasche mit Klettverschlüssen schliesst und diese nunmal nicht ganz leise zu öffnen sind, kann man die Tasche so öffnen ohne Hauptverantwortlicher einer störenden Geräuschkulisse zu werden.

Ganz witzig sind noch die Magnetschlüsse (Foto), die man blind schießen kann, da sich automatisch bei Annäherung verschließen.

Da mir Farbe, Form, Größe und Funktion recht gut gefallen, werde ich die Tasche wohl behalten. Die D800 würde vermutlich besser in das größere Modell (DNA 15) passen, aber ich mag nicht Tag ein Tag aus mit einem so großen Klotz über der Schulter durch die Gegend rennen.

Tenba DNA 11 - Ansicht von vorne Tenba DNA 11 - magnetische Verschlüsse Tenba DNA 11 - geöffnet Tenba DNA 11 - Laschen gegen den Regen Tenba DNA 11 - der Kleinste seine Art fühlt sich wohl

Tenba DNA 11 - Nikon D800. Eng aber passt Tenba DNA 11 - noch mehr Fächer Tenba DNA 11 - Die Rückseite mit einem weiteren Fach Tenba DNA 11 - Netztaschen an den Seiten Tenba DNA 11 - Reissverschluss in der Hauptklappe für den einfachen Zugang

Update (18.09.2016): Nach einer Weile hat sich herausgestellt, dass der Kameraeinsatz anfängt zu flusen. Ich vermute an jenen Stellen, an denen etwas Belastung auf die Klettverschlüsse der Trenner ausgeübt wird, wenn zum Beispiel die Kamera auf einen der Trenner aufliegt, wie hier gezeigt. Leider reden wir nicht über grobe Fussel sondern feinste, staubähnliche Flusen, die vermutlich recht einfach in Optiken eindringen können. Etwas enttäuschend für eine Tasche in dieser Preislage.
So kam es, dass ich die DNA 11 Heute nicht mehr nutze und sie von der Think Tank Retrospective 7 abgelöst wurde. Die Retrospective 7 gleicht der Retrospective 30 bis auf die Größe und an Vorne befindet sich nur eine Tasche anstelle von zweien. Wenn es zu der Retrospective 7 mal einen Eintrage geben sollte, werde ich den an dieser Stelle verlinkten.

zum Review der Think Tank Photo Retrospective 30

19. Januar 2014// Tamrac Adventure 7

Nachdem ich den Tamrac Adventure 7 nun eine Weile im Gebrauch habe, ist es an der Zeit, dass ich auch was über den Rucksack sagen kann.

Bei den Tamrac Rucksäcken der Adventure Serie handelt es sich um sog. Daypacks und haben demnach nicht nur ein Fach für Fotoequipment sondern auch noch Stauraum für diverse andere Utensilien, die man auf einem Tagestrip brauchen kann.

Die Modelle Adventure 6 und 7 sind ein bisschen speziell, wie ich finde. Mit einem Reissverschluss lässt sich der Rucksack in der Mitte öffnen und aufklappen, so dass man Zugang zum stark gepolsterten, unteren Teil mit dem Equipment bekommt. Der Raum lässt sich durch gepolsterte Wände mit Klettverschlüssen aufteilen, so dass das Fach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Es hat sich für mich als praktisch erwiesen das Fach in drei Bereich zu teilen: Einen schmalen für Filter, daneben ein größeres Fach für eine (D)SLR mit angesetztem Objektiv, das mit der Nase nach unten gut untergebracht werden dann. Im letzten Fach, das man bei Bedarf noch mal halbieren kann, ist genug Platz für zwei bis drei weitere Gläser, Blitze oder Bier Dosen…
Klappt man den Rucksack wieder zu liegt der gepolsterte Boden des oberen Teils direkt auf dem Kamerarücken und nichts kann wackeln oder rutschen. Aber vielleicht sollte man davon absehen Ziegelsteine ins obere Fach zu legen. Das könnte evtl. nicht so gut für ein Kameradisplay ausgehen.

Das Tragesystem ist OK. Gummiert, gepolstert, weich und breit genug um bequem auf den Schulten liegen zu können und nirgendwo zu ziepen. Mit dem Adventure 7 hatte ich noch keine lange, anstrengende Tour aber den Adventure 9 (viel größer und mit Notebookfach) habe ich einige Jahre mit mir herumgetragen und die Schultergurte wären das Letzte worüber ich mich beschweren würde. Aber wie gesagt, das Tragesystem ist nur OK, denn die Hüftriemen sind leider auch nur Riemen. Hier wäre eine angenehme, breite Polsterung das i-Tüpfelchen gewesen.
Einen nicht zu unterschätzenden Nachteil haben alle Adventure Modelle gemeinsam. Der Rückenbereich ist nicht gut gelüftet, so dass man bei Anstrengung oder bei großer Wärme auch schon ohne Anstrengung unweigerlich am Rücken schwitzen wird.

Aber kommen wir nun zum spannenden Teil. Was passt rein?

  • Eine DSLR (FF oder APS-C) mit angesetztem Objektiv mit max. 11cm oder 12cm Länge, denn ansonsten setzt das Objektiv am Boden des Rücksacks auf und oben wird es ein bisschen eng beim Zuklappen. Eine Nikon D800 mit angebrachtem Marko Planar 2/100 passt gerade eben noch. Eine Knipse vom Format einer D4 oder 1D hat keine Chance mit angesetztem Glas im Rucksack auf diese Weise untergebracht zu werden. Die müsste man dann schon längs reinlegen, was sich auch bei längeren Gläsern anbietet. Bei APS-C Knipsen muss man sich kaum Gedanken machen. Eine Pentax K-5 mit DA* 16-50 passt noch rein, wobei das 16-50 gerade auf den Boden aufsetzt.
  • Das untere Fach ist lt. Hersteller 17cm hoch. Bei der oben beschriebenen Anordnung kann man selbst ausrechnen was noch in die Tasche passt. idR. sollte noch zwei Gläser nebeneinander hinein passen. Der übrigen Raum lässt sich mit Trennwänden unterteilen, so dass die Objektive beim Transport nicht aneinander stoßen. Kleine Gläser lassen sich mit einem horizontalen Trenner evtl. sogar stapeln.
  • Vorne gibt es dann noch ein kleines Fach in dem Speicherkarten oder der eine oder andere Akku Platz finden.
  • Rechts und Link am Rucksack ist jeweils eine Netztasche angebracht, in denen man einen kleinen Regenschirm oder eine Wasserflasche verstauen kann. Ein 0,5l Flasche passt gut, eine 1,5l PET Flasche ist etwas zu dick.
  • Ein Stativ kann nur mit einem Gurtsystem unter dem Rucksack angebracht werden. Das sind zwei Schnüre, die man separat kaufen muss. Finde ich allerdings völlig Tinnef, ein Stativ horizontal unter dem Rucksack zu befestigen. Man muss dann schon aufpassen, wenn man durch eine Tür geht 😉

Die Verarbeitung ist besser als der moderate Preis von 65€ vermuten lässt. Den Adventure 9 habe ich seit September 2008 und er ist bis Heute zuverlässig. Allein an den Trägern lösen sich hier und da Nähte. Damals bin ich noch Tag ein Tag aus mit einem Notebook durch die Gegend ins Büro gefahren. Heute ist mir der Rucksack zu groß, denn das Notebookfach im Rückenteil nutze ich eigentlich gar nicht mehr.
Wem der Platz ausreicht kann in dem Rücksack eine günstige Tasche für den täglichen Gebrauch oder kurze Trips finden.

Und natürlich gibt es auch noch die obligatorischen Bilder, die evtl. etwas mehr sagen als zig Worte.

Und ja! Ich habe eine Canon Schlaufe an einer Nikon Knipse. Du wirst es überleben 😉

16. November 2013// Die Sache mit der Kameratasche ist noch nicht ausgestanden.

Wie erwartet wurde der Clik Elite Probody recht zügig geliefert und auf den ersten Blick schien der Rucksack auch vielversprechend zu sein. Er ist ordentlich verarbeitet, schön schmal und schreit nicht nach Kamerarucksack.

Beim Bepacken ist allerdings schnell aufgefallen, dass die Bezeichnung Pro Body etwas optimistisch gewählt ist. Man bekommen zwar eine D800 mit einem angesetzten Glas in den Rucksack, aber wenn man ein zusätzliches Objektiv und einen Blitz verstauen möchte, wird es schon etwas eng und es kann eine ziemlich Friemelei sein, die Sachen raus und vor allem wieder ordentlich hinein zu bekommen. Die einzelnen Teile sind schon etwas zusammengequetscht und an ein wünschenswertes Maß an Polsterung zwischen den Teilen ist leider mehr zu denken.

Der Rucksack würde sich auch ganz bequem tragen, wenn man ein Hempfling ist. Vielleicht bin ich nicht der schlankste aber dennoch würde ich erwarten, dass die die Hüftgurte schließen kann ohne die Blutversorgung der unteren Extremitäten zu gefährden. Ohne Jacke liessen sich die Gurte bei äußerster Einstellung nur mit Problemen schließen und mit Jacke schon gar nicht mehr.

Es hätte ja sein können, dass ich die Mädchenversion des Rucksacks erwischt habe, aber der Hersteller scheint da keine Unterscheidung zu machen. Ich kann mir vorstellen, dass da der eine oder andere erwachsene Mann, wenn er denn nicht gerade ein Handtuch ist und seine Klamotten in der Kinderabteilung kauft, mit dem Gurtsystem des Rucksacks Probleme haben könnte. 50 kg abnehmen ist natürlich keine echte Option und so habe ich mich entschlossen, den Rucksack wieder zurück zu schicken. Womit ich dann beim nächsten Modell angekommen bin. Hoffentlich der letzte Versuch.

Seit etlichen Jahren habe ich einen Tamrac Adventure 9 (Model 5549), den ich ursprünglich wegen des gut gepolsterten Notebookfachs gekauft habe. Im Nachhinein stellte sich das Modell auch noch als ziemlich praktisch heraus. Aber da der nun in die Jahre gekommen ist und ich idR. kein Notebook mehr mit mir herumschleppe, ist er etwas überdimensioniert – und leider auch schon etwas verschlissen. Das Einzige, was ich je an dem Rucksack auszusetzen hatte, ist die fehlende Rückenlüftung. Man schwitzt im Sommer unweigerlich am Rücken. Daher wollte ich eigentlich keinen weiteren Tamrac aus der Serie haben. Aber da die Optionen dünn werden, habe ich mich nun für das etwas kleinere Model 5547 entschieden. Kein Notebookfach und etwas weniger groß. Naja, ich hoffe mal, der schlägt sich wie der größere Bruder.

1. November 2013// Das ewige Leid mit der Kameratasche

Nachdem die Bestellung des f-stop gear Kenti vom Hersteller vereitelt wurde, war es an der Zeit mich nach einer Alternative umzusehen.

Der Kenti wäre meine erste Wahl gewesen, wenn f-stop irgendwann mal den Auftrag bearbeitet hätte. Haben sie aber nach gut zwei Monaten nicht. Naja, eigentlich bin ich ganz froh, dass die Paypal Transaktion nach 30 Tage ohnehin ungültig geworden ist und f-stop sich die Bestellung nun flüssig machen und in die Haare schmieren kann. Das wirkt nicht unbedingt vertrauenserweckend auf mich und dann wirken 284 USD schon wieder wie eine ganze Menge Holz.

Als Alternative ist mir der der Probody Sport von Clic Elite beim Durchstöbern der gängigen Foren untergekommen. Da die Bestellung über Amazon lief, bin ich etwas zuversichtlicher, dass ich den auch irgendwann bekommen werde.
Positiv ist der erheblich günstigere Preis im Vergleich zu Kenti, das seitliche Netz, das nicht nur ein Stativ aufnehmen kann sondern auch eine Kanne Fiege (eine Flasche Wasser geht evtl. auch) und der Regenüberzug gehört zum Lieferumfang.
Die Maße von 31,7 × 18,8 × 50,5 cm erlauben es wohl den Rucksack beim Flug als Handgepäck mitzuführen.

Ich hoffe, in ein paar Tagen kann ich mehr zu dem Thema sagen.

22. Oktober 2013// Zwanzig Fakten über mich

WOW! Es ist eine Ewigkeit her, dass ich das letzt Mal mit einem Blogstöckchen beworfen wurde. Über fünf Jahre, um genau zu sein.

  1. Ich hatte noch nie das Bedürfnis eine Armbanduhr zu tragen.
  2. Ursprünglich wollte ich zur Luftwaffe und beim Bund studieren, aber aufgrund meiner Sehkraft wäre ich eher ein Kandidat für’s Bodenpersonal geworden. Dann habe ich dankend abgelehnt und verweigert.
  3. Ich habe keine Waschmaschine. Oberbekleidung kommt in die Wäscherei und der Rest wird im Waschsalon gereinigt. Und nein! Man trifft dort echt nicht die abgefahrenen Leute, die man schon immer mal treffen wollte so wie einem beknackte amerikanische Filme vorgaukeln. Aber ich mag die gebügelten T-Shirts aus der Wäscherei.
  4. In meiner Jugend war ich leidenschaftlicher Rollenspieler (Pen & Paper, nicht am Computer). Heute vermisse ich das Rollenspiel gar nicht mehr.
  5. Meinen vorletzten Job habe ich gekündigt, weil mein Moleskine voll war und ich nicht das Gefühl hatte, ich könne dort noch ein weiteres mit Notizen füllen. Ich mag saubere Übergänge.
  6. Ich habe seit 1997 selbst kein Auto mehr gelenkt.
  7. Außerdem habe ich eine Obsession mit Kamerataschen und Kamerarucksäcken. Mir ist es erstaunlicher Weise gelungen, die eine oder andere wieder zu verkaufen. Aber den wirklich optimalen Rucksack habe ich nach wie vor nicht gefunden. Ich könnte es mir ganz witzig vorstellen, selbst einen zu entwerfen.
  8. Chili, Pfeffer & Co in Schokolade finde ich grausam. Aber auch nur dort.
  9. Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal meinen Bart komplett rasiert habe.
  10. Ich habe zwei Paar Schuhe aber an die 40 T-Shirts und gut 60 Paar Socken. 95% davon sind schwarz oder grau.
  11. Ich versuche mich seit einer Weile an Matcha Tee. Jede Tasse begeistert mich auf’s Neue. Bis auf die Tasse, die mir am Freitag beim Ausspülen aus den Händen gerutscht ist und nun ein dreiteiliger Bausatz ist.
  12. Bevor ich nach Bochum gezogen bin, habe ich Alt getrunken. Dafür habe ich Heute kein Verständnis mehr.
  13. Ich bin ein Serienjunkie.
  14. Selbst im Hochsommer bin ich zeitweilig sehr verunsichert, ob der Heizstrahler in meinem Bad wirklich ausgeschaltet ist, obwohl der seit Monaten nicht im Betrieb war. Ist ähnlich wie mit dem Licht im Kühlschrank.
  15. Auf meinem Schreibtisch steht seit wirklich langer Zeit eine leere 0,33L Cola Flasche aus Glas. Keine Ahnung warum.
  16. Ich bevorzuge es morgens in der Straßenbahn auf dem Weg ins Büro immer den gleichen Sitzplatz einzunehmen. Stadtauswärts klappt das sogar meistens.
  17. Ich trage immer eine Kamera bei mir – auch sonntagmorgens auf dem Weg zur Bäckerei. Und fühle mich in der Tat etwas unvollständig, falls ich die Knipse dann ausnahmsweise mal zu Hause lasse.
  18. Manchmal, wenn mich meine Arbeit frustriert, klage ich, dass ich hätte Schäfer werden sollen. Manchmal meine ich es ernst.
  19. Ich mag es gar nicht selbst zu kochen. Daher dient meinem Herd auch meist als Ablagefläche für sonstwas. Was natürlich eine optimale Ausrede ist, um nicht zu kochen.
  20. Hätte ich den Text handschriftlich niedergeschrieben, könnte ich ihn Morgen schon nicht mehr lesen und ihr auch jetzt schon nicht.

Und weiter geht’s an Karsten und Herrn Voss