25. Mai 2017// Hon Gyokuro Yamashita Takumi

Was habe ich nur getan. Ich werde nie wieder eine anderen Tee trinken können…

Der Yamashita Takumi ist ein Tee auf der Hand von Yamashita Toshikazu (The culture of tea in Japan / Yamashita – Ming Art)

Oftmals habe ich auch bei einem guten Tee irgendwelche kleinen Punkte, die den Tee einfach nur gut aber nicht perfekt sein lassen wollen. Sei es, dass zu zu viel oder zu wenig Süsse oder Umami hat oder zu lange oder nicht lang genug auf dem Gaumen zu schmecken ist.
Bei dem Takumi ist das anders. All das, was mich an einem Gyokuro reizt bietet der Takumi in Vollendung. Naja, natürlich im Rahmen meiner Fähigkeit der geschmacklichen Wahrnehmung.
Bei dem Takumi habe ich as erste Mal das Gefühl, dass sich die Investition in einen Contest Grade Tee wirklich gelohnt hat. Ich möchte dabei allerdings nicht ausschließen, dass ich aufgrund der beim Probieren verschiedenster Tees gesammelten Erfahrung einzelne Noten mittlerweile etwas besser differenzieren kann.

Zubereitung

Ich habe mich beim Takumi bisher ausschließlich für eine eher traditionelle Zubereitung entschlossen, da ich denke, dass die Blätter dabei ihr Arom am besten freisetzten können. Und ich eine dünne Zubereitung in diesem Fall für Verschwendung halte.
Also 4 Löffel auf ca. 170 ml und bei 50 °C für 150 s ziehen lassen. Weitere Aufgüsse bei 60 °C und einer Ziehzeit von ca. 45 s.

Geschmack und Tasse

Eine sehr helle, weiche Tasse mit blumiger, vollaromatische Süsse, die sich langsam im Mund entfaltet. Wie ich oben schon erwähnt habe, kann ich an diesem Tee nichts finden, woran ich auch nur im entferntesten etwas auszusetzen hätte. Ich würde mich hier schon zu dem Begriff „perfekt“ hinreißen lassen.
Ein Tee für Sonn- und Feiertage.

23. April 2017// Japan Gyokuro (Tee Gschwendner)

Zusammen mit dem Match Sei habe ich neulich auch 50 g von dem Japan Gyokuro aus dem Hause Gschwendner mitgenommen. Mit 27,70 € für 100 g liegt der Preis für einen Gyokuro noch im Mittelfeld. Daher habe ich den ersten Aufguss auch nicht mit übertrieben hohen Erwartungen gemacht. Als Pessimist kann man durchaus positiv überrascht werden.

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