5. Mai 2019// Neulich auf dem Friedhof

Nichts ist wirklich perfekt.

Und Perfektion ist unnatürlich.

Und wenn man perfekte Dinge als unnatürlich empfindet, ist das auch der Grund, warum man oder vielleicht auch nur ich mich für Dinge mit kleinen Mängeln sehr viel mehr begeistern kann als für makellosen Sachen; insbesondere Objektive und deren Ergebnisse. So kann ich mich auch nicht von dem kleinen Voigtländer Nokton 1,4/35 (MC) und dem Zeiss Classic Planar 1,4/50 trennen. Beide haben einen unverwechselbaren Look, der allein auf ihre optischen Mängel zurückzuführen ist. Während das für den professionellen Einsatz nicht immer keine echte Option ist, ist es für mich, wenn es ums Hobby geht, das A und O.


Lensflares ohne Ende. Obwohl das vordere Element des Nokton so klein ist, ist es trotzdem anfällig für Blendenflecken und das Sonnenlicht muss nicht mal zu stark auf das Element scheint. Ein Hauch von einem Sonnenstrahl reicht aus.



swirl

21. Mai 2018// Neulich auf dem Friedhof

Der ursprüngliche Plan war ein Besuch im Botanischen Garten der RUB aber gemessen am derzeitigen Pollenflug reichte es nur für einen Besuch auf dem Friedhof.

Denn egal auf welchen Pflanzen an allergisch reagiert, im Botanischen Garten wird man sie finden. Und bei mir hat die Allergie momentan Hochsaison. Ich hätte gern einen hermetisch verschließbaren Raum; mit Schleuse. Ich bräuchte dort gar nicht viel: einen bequemen Liegesessel, ein paar gute Kopfhörer, angenehmes Licht. Sollte ich jemals auf den Trichter kommen mir selbst ein Haus zu bauen, dann weiss ich genau welchen Bedingungen mein Hörraum genügen muss…

15. April 2018// Neulich auf dem Friedhof

Es war mal wieder an der Zeit – Friedhof Blumenstraße.

Der Himmel war recht bewölkt aber mit gut erkennbaren Strukturen und mit einer langen Belichtungszeit von vier Sekunden konnte man ihre Bewegung auf spektakuläre Weise einfangen. Erinnert ein wenig an ein Flammenmeer.

Friedhof Blumenstraße

28. Januar 2018// Neulich auf dem Friedhof

Erst den ganzen Monat nur ein Post und Heute dann gleich zwei auf einmal. Scheint aufwärts zu gehen…

Wenn man das Ziel vor Augen verloren hat oder sich verlaufen hat, soll man zum Anfang zurückkehren; so heisst es. Und daher seit langer Zeit mal wieder: Neulich auf dem Friedhof.

13. Januar 2018// 2018

Der halbe Januar ist schon um und dies ist mein erster Eintrag in 2018. Wie schön es doch wäre, Fotos von weißen Winterlandschaften zu posten oder stimmungsvolle, nebeliger Szenen. Aber stattdessen gibt es den Hattinger Winter in Grün. Und Tee gibt es. Ja, und eine Blume. Aber nun habe ich auch so gut wie alle Fotos aus den letzten Tagen untergebracht.

Naja, wir werden sehen, ob das Jahr mehr zu bieten hat als Arbeit, Tee und Blumen. Idealerweise weniger tragische Schicksalsschläge aber mehr schöne Erfahrungen wären eine willkommene Abwechslung zum vergangenen Jahr.
Neujahrsvorsätze habe ich mir erspart, denn wenn das letzte Jahr eins gezeigt hat, dann dass alles anders kommt als man sich es erhofft oder geplant hat.


Der Hattinger Winter


Neulich auf dem Friedhof


Der Flutebrewer im Büro


23. Oktober 2016// Nebeliger Herbst

Der frühmorgendliche Blick aus dem Schlafzimmerfenster bot einen zu seltenen aber schönen Anblick. Dichter Nebel. Obwohl es schon nach acht war, habe ich schnell meinen Kamerarucksack gepackt und bin los.

Diesen Morgen auch das erste Mal wieder mit langer Hose. Was sich als Gute Idee herausgestellt hat.