The 50 something Journal · Seite 2 (Seite: 2)

in Schwarz, natürlich

Es war an der Zeit, dass ich mir drei neue mobile Devices für Notizen und To-dos anschaffen musste. Sie laufen plattform- und netzunabhängig und lassen sich mit einem Gerät bedienen, das mit einem Stylus vergleichbar ist.

Notizen und Todos

Notizen und Todos

Spaß beiseite. Ich habe in der Vergangenheit neben Things so manche To-do-App ausprobiert, aber nie etwas so Angenehmes gefunden, das auf allen Geräten läuft (Android, macOS, iPadOS und früher auch mal iOS) und mir nicht im Weg steht. Gibt es nicht! Leider ;(

Die einzige dauerhafte Lösung, mit der ich seit Jahren gut leben kann, ist analog. Ich habe ein primäres Notizbuch, das mir als eine Art Bullet-Journal dient und immer zu Hause auf dem Schreibtisch liegt und nirgendwo sonst. Weiterhin liegen in jedem Raum, jedem Rucksack und jeder Tasche diese kleinen Fieldnotes herum, die ich unterwegs nutze oder wenn ich auf der Couch im Wohnzimmer oder auf dem Pott sitze. Sie dienen dazu, alle Gedanken, die mir schnell wieder entgleiten könnten, oder Dinge, die ich machen möchte oder erledigen muss und die mir gerade in den Sinn kommen, festzuhalten.

Einmal am Tag, meist am Morgen, nehme ich mir die Zeit, die jüngsten Notizen und Ideen aufzugreifen und im Bullet-Journal dauerhaft niederzuschreiben oder manchmal auch mit einem Lächeln zu verwerfen. Der Morgen bietet sich an, um wieder über die Jobs zu stolpern, die ich mir gestern vorgenommen habe, um sie heute zu erledigen. Es kommt nicht selten vor, dass mir etwas einen Tag später gar nicht mehr so wichtig ist, und ich mir einfach denke: Ach, scheiß drauf…
Ein fantastischer Filter, um nicht allen Unfug in meinem Bullet Journal aufzunehmen.

BlueCloud

BlueCloud
BlueCloud: Ein Schwarz-Weiß-Foto von einem Brunnen, umgeben von vier Wasserspendern, die eine Wolke auf feinen Wassertropfen in zyklischen Abständen abgeben.

Über die Namensgebung kann man sich streiten. Heute habe ich zum ersten Mal den neuen Brunnen „Blue Cloud“ auf dem Husemannplatz mehr oder weniger in Aktion gesehen.

In der Mitte liegt ein seichtes Wasserbecken, das von vier Wasserpendern umringt ist. Nach einem Muster sprühen die vier Spender feine Wasserwolken in Richtung des Beckens. Oder wohin der Wind gerade bläst. Kann ich mir im Sommer nett vorstellen. Es soll noch eine Lichtinstallation dazugehören. Vermutlich durch die Lämpchen zwischen den Stangen gesteuert. Aber davon war heute nichts zu sehen. Vielleicht nur abends? Nur im Sommer oder an Sonn- und Feiertagen?

Zollverein // World of Headphones

Gestern war ich auf dem Gelände der Zeche Zollverein, da im Oktogon die World of Headphones stattgefunden hat. Eine kleine Messe, auf der in zwei überschaubaren Räumen einige Hersteller Kopfhörer (und Verstärker) ausgestellt haben. Zum Anfassen und natürlich zum Hören.

Ich habe mir endlich mal einen Sennheiser HD 820 an einem HDV 820 angehört. Das kann ja nur gut klingen. Die Muscheln vom HD 820 wie schon beim HD 800 viel zu groß für meinen Kopf. Es fiel mir schwer, die Kopfhörer so aufzusetzen, dass es nicht irgendwo eine kleine Öffnung gab. Meistens unterhalb des Ohrs am Ansatz des Kiefers. Also dringt immer Geräusche von außen ein. In einer kleinen Messehalle ist das natürlich mehr als zu Hause. Aber eine ordentliche Isolation ist bei geschlossenen Kopfhörern ist in der Regel schon recht wichtig. Ohne den Kopfhörer permanent anzudrücken, um eine vollständige Isolation zu bekommen, ist es also nix für mich. Was'n Glück. Ich bleibe also erst einmal bei meinem T5. Jede signifikante Verbesserung für einen geschlossenen Kopfhörer, die ich bislang gehört habe, kostet für meinen Geschmack zu viel.

In-Ear-Monitor-Kopfhörer sind etwas unterrepräsentiert gewesen.

Ich war vielleicht eine Stunde auf der Messe und bin dann über das Gelände der Zeche Zollverein geschlendert und auch in der Ausstellung gewesen. Ist halt Voraussetzung, um auf das Panoramadach zu gelangen. Auf dem Dache habe ich auch das oberste Foto aufgenommen.

Außerdem wollte ich mir die Ausstellung Xiaole Ju „Warum fotografiert man Blumen?“ ansehen. Das war eher so was wie Pflanzen in Vorgärten in Schwarzweiß.

Unter freiem Himmel am Boden – also eigentlich unter Zelten – findet zurzeit auch ESSEN GENIESSEN Die Gourmetmeile statt. Und ausgerechnet gestern hatte ich gut gefrühstückt.

Tie Guan Yin

Ich habe im Asia-Laden heute den bislang günstigsten Tie Guan Yin – Dose unter vier Euro – gefunden und natürlich gekauft. Und zu Hause direkt ausprobiert. Der Tee wäre sicher als Tie Guan Yin zu erkennen, wenn man ihn blind verkosten würde. Und man kann ihn trinken, wenn man nix anderes hat.

Ich denke, das ist ein Tee, den man auch gut mal für eine einzelne Tasse benutzen kann. Wenn man nicht die Muße hat, zahlreiche Aufgüsse zu machen. Der Tee ist bei mehreren Aufgüssen auch nicht sonderlich ergiebig.

Tie Guan Yin

Tie Guan Yin

Schmuckkörbchen

Schmuckkörbchen
Cosmea

Ein Cosmea gab es schon eine Weile nicht.

Hmm… Das Nikon S 50mm F2,8 Makro hat sich als so ziemlich das vielseitigste Objektiv herausgestellt, das ich habe. Ich hatte damals beim Kauf die Befürchtung, es würde bald bei den anderen 50mm im Schrank liegen und ich würde es eher selten benutzen, weil nicht F1,4. Aber nein, das Gegenteil ist der Fall. Die Closeup-Fähigkeiten sind mir dann doch wichtiger geworden als eine offene Blende.

Bio Shibushi Gyokuro Super Premium

Hört man Gyokuro, kommt automatisch der Begriff Umami in den Sinn. Und nicht selten ist das auch die einzige Note, die ein Gyokuro hat. Was schade ist, denn es gibt schon Aromen, die mit einem vollmundigen Umami einhergehen können. Zum Beispiel eine leicht nussige Note passt meiner Meinung nach ungemein gut. Wie man sie beim Shibushi Gyokuro finden kann. Im März hatte ich den Tee schon mal gekauft und er hat mir sehr gefallen und dieses Mal auch.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 1

Im Allgemeinen bevorzuge ich chinesischen Tee, hauptsächlich Sheng Pu-Erh, Oolongs, da diese nicht selten eine Vielfalt an Aromen aufweisen können, was sie interessant macht. Ich denke, daher mag ich den Shibushi, da dieser nicht einfach nur Umami hat, weil Umami halt, sondern mit etwas mehr daher kommt.

Zubereitung:

Gefäß  Shiboridashi mit ca. 80 ml
Menge  zwei knappe Teelöffel; nicht übertreiben
1. Aufguss 90 s
2. Aufguss 30 s
3. Aufguss 20 s

Bei den Zeitzeiten halte ich mich anfangs an den Vorschlag des Lieferanten. Das passt in der Regel einigermaßen gut. Später kann ich immer noch variieren, wenn ich ein Gefühl habe, wie der Tee eigentlich schmecken sollte.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 2

Das Aroma im zuvor aufgewärmten Shibo wie auch beim Aufgießen ist sehr angenehm und lässt Rückschlüsse auf die leicht nussige Note des Tees zu.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 3

Die Tasse wird recht milchig, beinahe cremig, ist aber bei Weitem nicht dickflüssig, wie man meinen könnte. Ich würde den Tee einfach mal als geschmeckt bezeichnen.

 Bio Shibushi Gyokuro Super Premium 4

Wahrlich passend für einen Sonntagmorgen.

Neu. Aber zu klein.

Teefilter

Teefilter

Ich habe mir einen neuen Teefilter gegönnt – zu klein.

Wenn ich losen Tee aus einer Kanne oder einem Gaiwan einschenke, vermeide ich mit einem Filter, dass Blattgut in die Schale gelangt, denn das gehört sich nicht. Daher der Aufriss.

Ich hätte beim Bestellen schwören können, dass der vorige auch mittel war und nicht groß war. Vielleicht sollte ich mir beim nächsten Mal einfach die Maße der Filter ansehen. Andererseits ist bei einer Auswahl aus klein, mittel und groß die Wahrscheinlichkeit, einen falschen zu nehmen, doch nicht so groß. Wobei ich die kleine Variante von vornherein ausgeschlossen habe.

Japantag in Düsseldorf

Eigentlich wollte ich heute in die Innenstadt fahren. Bei dem letzten Kauf eines Objektivs gab es ein selbstklebendes Tuch als Beigabe. Das ist ein Tuch aus einem dicken, haftenden Stoff, um darin Equipment einzuwickeln. Es gab da mal eine Kickstarter-Kampagne, mit der so etwas in der Art angedacht war. Von spinn.design habe ich schon die nützliche Arca-Swiss-Bodenplatte mit den Ösen für 'ne Strippe. Die Tücher aus der Beigabe sind aber nicht jede. Ich denke, die Idee wurde von vielen aufgegriffen. So auch von Zielfoto, deren Lappen zur Beigabe bei meinem Fotohändler dienen. Wie auch immer. Die Tücher sind praktisch und ich hätte gern noch ein weiteres.

Allerdings kam alles anders. Am Bahnhof sind mir einige Kids in Cosplay-Verkleidung aufgefallen. Es stellt sich heraus, in Düsseldorf ist heute Japantag. Also habe ich vom ursprünglichen Plan abgesehen – so ein Lappen kann ich immer mal kaufen – und bin in den nächsten Zug nach Düsseldorf gesprungen.


Im Hintergrund ist die Girardetbrücke zu sehen.
Im Hintergrund ist die Girardetbrücke zu sehen.

In Düsseldorf angekommen, habe ich mich bei einsetzendem Regen auf den Weg zur Rheinwerft gemacht. Und wie sollte anders sein, noch bevor ich angekommen bin, hat der Regen deutlich nachgelegt. Jedes auch nur entfernt japanisch anmutenden Geschäft, auf meinem Weg, hatte Außenstände und hat etwas angeboten. Kleinigkeiten, Süßigkeiten, richtiges Essen. Leider im Regen.

Es war voll. Unglaublich voll! Mein letzter Besuch in Düsseldorf zum Japantag liegt schon einige Jahre zurück. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass es schon immer so überlaufen war. Ist das eine Entwicklung der letzten Jahre?

Der Regen und meine etwas klammen Klamotten haben mir bedauerlicherweise etwas den Spaß verdorben und ich war nicht so lange dort.

Saurier auf dem Weihnachtsmarkt

Saurier Auf Dem Weihnachtsmarkt
Nikon Z 7 · NIKKOR Z 50mm f/1.4 · f/1.4 · 50mm · 1/250s · ISO 64 · OpenStreeMap

Nach dem Ende der Dino-Wochen in Bochum sind die Saurier ja mal wieder ausgestorben. Aber offensichtlich hat es einen Überlebenden gegeben und der treibt nun auf dem Weihnachtsmarkt sein Unwesen.

Da der Husemannplatz nach wie vor eine Baustelle ist, ist ein Teil des Weihnachtsmarkts auf den Willy-Brand-platz vor dem Rathaus ausgewichen und dort steht auch das Ding herum.

Kein Zaubertank

Im Vordergrund ein Whisk Bowl mit einem blauem kohlensäurehaltigem Getränk. Im Hintergrund eine Getränkedose. Marke und Details sind nicht zu erkennen.
Nikon Z 7 · NIKKOR Z 50mm f/1.4 · f/1.4 · 50mm · 1/30s · ISO 90

Es ist blau, leider kein Zaubertrank aber dafür schmeckt es auch nicht. Bin froh, dass ich noch drei Dosen habe…

Die White Edition von diesem einen, recht bekannten Energy Drink. Wieso „white“ Edition? Ich hatte gehofft es sei irgendwie milchig-weiß oder so. Aber nein, es ist blau. Bin nicht nur vom Geschmack enttäuscht.