Empfohlene Einträge

Frühjahrsputz, Teil 2

So weit - so aufgeräumt.

Die Befriedigung jQuery zu entsorgen war noch ungleich viel größer als die CSS Datei neu zu schreiben und die Templates aufzuräumen. Ich weiss nicht wie viele hundert KB an Tinnef damit wegfällt. Es schüttelt mich nur noch mehr, wenn ich ein du -sh auf einen nodes_modules-Order mache.

Das CSS zur Darstellung der Eintrage aus Wordpress Zeiten macht mir noch leichte Kopfschmerzen. Das wird sich wohl erstmal nicht vermeiden lassen. Ich hätte nie Wordpress - oder viel mehr den Gutenberg Blockeditor - benutzen dürfen...

Frühjahrsputz

Ja, ich bin ein wenig früh dran. Ich habe im Blog mal angefangen aufzuräumen.

Angefangen habe ich mit CSS und Templates. Beides ausgemistet und den CSS Code auf gut ein Drittel reduziert. Die Datei ist in den letzten Monaten unkontrollierte gewachsen und hatte zuletzt beinahe 2000 Zeilen. Das meiste davon ist natürlich unbenutzt gewesen. Relikte alter Feature oder Unterseiten, die es schon lange nicht mehr gibt. Neu schreiben war dann die beste Lösung. Hier und da gibt es bestimmt noch Stellen, die so aussehen als sollten sie nicht so aussehen wie sie aussehen.

Abhängig vom Wetter werde ich mir als nächstes das Javascript der Seite vorknöpfen und versuchen auf jQuery zu verzichten. Das gibt es nur noch für die Lightbox der Bilder und die Last.fm Einblendung. Ich denke, das wird auch mit VanillaJS ganz gut gehen.

WhatsApp Account gelöscht

Soooo! Schlußendlich habe ich mir ein Herz gefaßt und meinen WhatsApp-Account gelöscht. Von nun an bin ich nur noch per Threema oder Signal (über meine Rufnummer zu finden) zu erreichen. Naja, und wie gewohnt per E-Mail. Und wenn es den unbedingt sein muss auch per Telegram.

Damit hätte ich dann den letzten Facebook (oder Meta) Dienst von der Backe. Facebook selbst und Instagram sind schon seit einer ganzen Weile Vergangenheit; nur WhatsApp ist etwas hartnäckiger loszuwerden.

Mein Favorit ist Threema. Es ist quelloffen (Ja, Signal auch irgendwie) und die Kontaktverifizierung find ich spannend. Mittlerweile kostet die Threema-App einmalig drei oder vier Euro. Das war früher zwar nicht der Fall. Aber zumindest bezahlt man nicht mit seinen Daten, denn ich muss weder meine Rufnummer noch meine E-Mail mit dem Account verknüpfen.

Neu im Blog: Zuletzt getrunken

Da es nicht so leicht ist bei der Vielzahl von Teesorten den Überblick zu behalten, habe ich in der Vergangenheit die Label auf den Teetüten mit Notizen versehen und ein Foto davon in Evernote abgelegt um den Überblick zu behalten. Gibt nix Dümmeres als einen Tee, den ich nicht mag, zwei Mal zu kaufen...

Aber ich will ja weg von Evernote; immer noch! Und wie einiges andere - wie zum Beispiel Filme - liegt der Spass nun in einer kleinen Datenbank, von der auch diese Seite profitiert. Denn auf der nownownow.com Seite gibt es nun die zuletzt getrunkenen evtl. mit einem kleinen Kommentar. Und darunter die letzten Filme, Bücher und Hörbücher, die ich gerade verkonsumiere.

Mein Blog hat Geburtstag

Und es ist 20 Jahre geworden. Ich blogge wieder deutlich mehr. Zwar nicht wieder in dem Rahmen vor Mitte 2008 aber immerhin herrscht hier wieder reges Treiben. Naja, früher habe ich auch allen Mist gebloggt.

Einträge pro Monat 2020 und 2021

Ein etwas länglicher Graf über alle 20 Jahre.

Mitte 2004 gab es den ersten Einbruch und dann nochmal Mitte 2008.

Ich denke, 2004 war das große deutsche Blogsterben. Weblogs sind damals in der Mitte der Gesellschaft angekommen und Einige aus den frühen Tagen haben die Lust verloren. Ich hatte das eine oder andere Mal Probleme mich zu motivieren weiter zu machen. Dann ruhte das Weblog für eine Weile aber später ging es immer irgendwie weiter. Neue Software, neuen Domain, neue Interessen. Mein Umstieg von Linux auf MacOS war ein dicker Booster für's Blog. Ein Umstieg, den ich Heute schon fast bereue. Aber das ist ein Thema für einen anderen Post.


Die erste Version lief noch auf ruhr.de ohne eigene Domain und ohne Datenbank. Nur ein bisschen Perl und HTML Dateien für Einträge, die ich mit Vi auf dem Server bearbeitet habe. Leider gibt es die Seite nicht mehr, da ich schon seit 18 Jahren kein Mitglied mehr bin.

Später ist das Blog über diverse Domains getingelt und es kam MySQL hinzu und damit auch ein eher schlicht geratenes Admin-Dings mit einem Editor.

Es gab eine Reihe von Weblog Systemen, die mein BLog über sich ergehen lassen musste:

Da gab es von 2004 bis 2004 pMachine dem Vorgängen von ExpressionEngine, das ich allerdings nie ausprobiert habe. pMachine war mir zu umständlich und der Umgang mit Templates war nicht das, was ich mir vorgestellt habe.

Über einen recht langen Zeitraum von 2004 bis 2008 wurde das Blog von Textpattern angetrieben. Das war der Zeitpunkt, da ich die Vorteile von Textile und später Markdown erkannt habe.

Im Jahr 2014 habe ich mal Koken ausprobieren wollen. Aber es ist nie so weit gekommen, dass ich die Einträge konvertiert habe, da es als Weblog Software nicht so geeignet war, wie als Platform zur Veröffentlichung von Fotos. Ich glaube, das gibt es nicht mehr.

Ja, sogar auf den WordPress Zug bin ich zwischen 2016 und Anfang 2021 aufgesprungen. Und ich kann garnicht sagen, wie froh ich unlängst war, als die das wieder von der Backe hatte. Es ist so schwerfällig.

In der übrigen Zeit wie auch im Augenblick lief der Spaß mit einer hausgemachten Software.


Im letzten Jahr hat sich einiges getan:

Kein Wordpress mehr! Zumindest nicht im Kern.

Das Blog ist nun eher ein Lifestream. Und Wordpress ist nur noch eine der Quellen. Die ich zunehmend seltener benutze. Naja, mein Flickr Stream und Twitter Account sind zur Zeit die externen Quellen.

Ich habe endlich ein Micropub Interface über das mittlerweile die meisten Posts eingehen. Wie auch dieser Post, den ich gerade recht komfortable mit iA Writer verfasse und auch posten werden.

Mit Einführung der conversation_id bei der Twitter API werden nun auf einfachste Weise Reaktionen auf Posting, die auch bei Twitter landen eingesammelt.

Und da wichtigste: Ich habe wieder mehr Spaß am Bloggen. Aber ich könnte nicht mal sagen, dass es nur an technischen Gegebenheiten liegen würde.

Twitter API: Conversation ID

Eins vorweg: Sich für die Twitter API v2 zu registrieren / bewerben ist beinahe umständlicher als die Nutzung der API.

Mit der v1.1 fand ich es etwas sehr umständlich Konversationen zu einem Blog Post von Twitter zurück ins Blog zu holen. Mit Einführung der conversation_id ist das unglaublich einfach geworden.
Wird mit der Status ID der gewünschten „Wurzeltweets“ einer Konversation als conversation_id gesucht, liefert die Api mittels eines einfachen Curl Request die komplette Konversation. Mehr als einfach. Danke, Twitter!

Wie auch immer… Auf jeden Fall ist es damit nun endlich ohne Aufwand und externen Dienst möglich Reaktionen auf Posts zurück in Blogs zu holen.

Naja, als nächstes stehen dann Webmentions auf dem Programm. Früher oder später werde ich auch dafür mal ein paar Stunden finden.

Zwei Änderungen im Blog

In den letzten Wochen haben sich zwei Änderungen ins Blog geschlichen:

Die Fotoseite liegt nun auf einer separaten Domain. Die hatte ich eher aus Spaß vor einer Weile mal registriert, aber nie wirklich was mit gemacht. Und bevor die noch länger brach liegt, wird sie nun benutzt. Wobei die Seite insgesamt noch etwas in der Entstehung ist.

Ich konnte nie wirklich was mit einer „About“ Seite anfangen. Was soll man da schreiben.
Die Idee hinter nownownow.com finde ich allerdings sinnvoller: Think of what you’d tell a friend you hadn’t seen in a year.
Und so habe ich meine die About Seite durch die /now-Seite ersetzt. Es gibt sogar ein recht aktuelles Foto.

Alles neu und doch gleich

Willkommen auf der Baustelle...

9.2.2021 - Ich habe angefangen die mobile Ansicht um ein dunkles Theme zu erweitert, dass auf den DarkMode des Handys reagieren sollte. Ist ganz witzig, wenn man die Seite auf einem Tablet betrachtet. Im Querformat ist sie weiß und wenn das Gerät ins Hochformat gedreht ist, wird die Seite dunkel. Ich denke, bei der der Ansicht für den Desktop bleibt es beim normalen, hellem Therme.

8.2.2021 - Technisch betrachtet ist hier an sich alles gemacht. Allein das Design fühlt sich mittlerweile etwas angestaubt an und wird hier und da noch ein paar Anpassungen erfahren.

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Mein Blog hat Geburtstag

Und es ist 19 Jahre geworden. Naja, ist aus dem Gröbsten raus und könnte sich endlich einen Job suchen und was dazu verdienen.

Und gibt’s was Neues? Ich hatte immer wieder mal mit dem Indieweb geliebäugelt. Ja, eigentlich auch interessant aber irgendwie auch kompliziert – auf so eine nervige Weise.

Own Your Data“ ist im Großen und Ganzen der Grund warum ich die meisten Inhalte (Fotos und kleine Texte) auf dieser Seite veröffentliche und nicht bspw. ausschließlich auf Photoblog.com, Flickr oder weiss der Henker wo. Mal hat man Pech und der Service wird komplett eingestellt oder ich bin unzufrieden mit einem Dienst, weil irgendwas geändert wurde – sei es nun technisch oder konzeptionell – und ist nun aus meiner Sicht nicht mehr tragbar. 500px ist so ein Kandidat, der nicht weit davon entfernt ist. Flickr mit der 1000 Fotos-Begrenzung und dem Besitzerwechsel war auch mal so ein Fall. Dann bin ich ganz froh, dass die Fotos in erster Linie auf meiner Seite liegen und erst sekundär irgendwo anders. Schön ist des dann natürlich, wenn man eine Verbindung zwischen den Publikationen hat.

Aber jedes Mal, wenn ich ein bisschen auf den Seiten gestöbert habe, denke ich mir: Was für ein Aufwand um meine Sachen beispielsweise nur von hier auf Twitter oder Flickr zu syndizieren.

Wie auch immer.

Im ersten Schritt klappt die Twitter POSSE mehr oder weniger gut nach meinen Vorstellungen.

Flickr wird ggf. für Image Posts als Nächstes kommen, wenn das Ganze nicht zu nervenaufreibend wird.

Ich weiss noch nicht, ob ich ein Rückhohlen der Reaktionen von Twitter wirklich haben möchte. Das Einbetten von externen Inhalten – in diesem Fall von Twitter – lehne ich in diesem Journal generell ab, da das immer mit dem Laden externer Ressourcen verbunden ist, was Tracking von dritter Seite ermöglicht. Und das möchte ich dem Besucher dieser Seiten nicht zumuten. Und auf einen zusätzlichen Dienst wie bspw. Bridgy nur um Reaktionen auf Twitter zu verlinken widerstrebt mir auch einigermassen. Naja, vielleicht wir werden sehen.

Der morgendliche Blick aus dem Schlafzimmerfenster

Vor ein paar Tagen habe ich mit einem kleinen, privaten Fotoprojekt begonnen für das ich täglich eine Aufnahme mache. Ich habe mich entschlossen meine alte, ansonsten unbenutzte, Fuji X-T1 betriebs- und griffbereit für die tägliche Aufnahme bereitzulegen.

Ich hatte vergessen, wie viel Spaß die Fuji Knipsen machen und wie schnell ich mit Hilfe der Filmsimulationen zu einem Look komme, der mir gefällt. In die Aufnahmen aus der Z7 muss ich deutlich mehr Zeit investieren.

Wie auch immer… In der Vergangenheit habe ich immer wieder mal sporadisch den „morgendlichen Blick aus dem Schlafzimmerfenster“ festgehalten. Seit zwei Wochen gibt es täglich ein Foto mit dem morgendlichen Blick und zwar gegen 7:30. Das scheint ein guter Zeitpunkt zu sein. Ich bin schon aus dem Bett, aber noch nicht aus dem Haus. Anfangs wollte ich die Uhrzeit der Jahreszeit anpassen, was zu stimmungsvolleren Fotos beitragen würde. Aber ich denke, den gleichen Zeitpunkt zu nehmen ist auf lange Sicht interessanter, da man beobachten kann, wie sich die Jahreszeiten in der Stadt verändern.

Der morgendliche Blick aus dem Schlafzimmerfenster

kleine Pause und strukturelle Änderung

In den letzten Tagen war es hier etwas ruhiger aufgrund gesundheitlichem Firlefanz. Aber das soll kein Einbruch bedeuten und in der kommenden Zeit wird es wieder regelmäßigere Posts geben.

Außerdem gibt eine es eine kleine strukturelle Änderung. Die Bereiche „Photoblog“ und „3Zeiler“ sind weg und „Fotografie“ ist neu.

Das mit dem Photoblog war eh Tinnef, da die Einträge ohnehin im Hauptfeed enthalten waren und die 3Zeiler sind nun auch im Hautfeed eingebunden. Unter Fotografie gibt es nun eine Auswahl meiner Favoriten über die letzte Jahre. Die Galerie wird erweitert werden aber nicht all zu schnell, da ich in letzter Zeit eher nur Mist fotografiert habe.

Projekt 61

Aus dem ursprünglichen Projekt 365 ist dann das Projekt 61 geworden.

Zwei Monate habe ich täglich ein Foto im Blog veröffentlicht vor dem Hintergrund ein wenig meine Kreativität anzutreiben. Mit dem Resultat bin ich allerdings mehr als unzufrieden. Ein Teil der Fotos ist qualitativ einfach Mist, da mich häufig eher der Zwang ein Foto hochzuladen angetrieben hat als ein interessanter Ansatz für eine originelle Arbeit. Das war nicht Zweck der Übung. Und das hat auch nicht viel mit Kreativität zu tun.

Also wird in Zukunft die Frequenz wieder sinken und die Qualität hoffentlich wieder steigen. Was soll ein Betrachter mit einem Foto anfangen, das nichtmal für den Fotograf eine besondere Bedeutung hat.

Schatten

In der Vergangenheit habe ich bereits zwei Mal ein 365-Tage-Fotoprojekt angefangen und unvollendet nach mehr oder weniger kurzer Zeit wieder fallen lassen.

Ich dachte mir immer, ich hätte nicht genug Abwechslung in meinem Leben um jeden Tag ein Foto machen zu können. Hmm… auch wenn das der Fall sein sollte, ist es dennoch die Kreativität, die fehlt jeden Tag ein Foto zu machen und nicht die Abwechslung im Leben.

Pünktlich zum ersten eine Monats starte ich nun das drittel Mal ein Projekt dieser Art. Vielleicht mit etwas mehr Nachdruck. Wenn ich mir am Tag eine halbe oder sogar eine volle Stunde Zeit dafür nehme, könnte das meinem Wohlbefinden durchaus entgegen kommen. Denn ich denke, dass man das bis zu einem gewissen Grad lernen kann sich vom Alltag für einen kurzen Moment zu lösen und seine kreative Ader „anzuzapfen“. Also, ich hoffe es zumindest…

Der Eingang zum Ümminger Friedhof.
Schatten, Bokeh und Schwarz-Weiss. Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal, die ich mag.

Neues Theme

Vor einigen Jahren hatte ich beruflich sehr viel mit WordPress zu tun. Es bot sich als Platform an, die schnell installiert ist und die häufig auch als gehostet Software zu finden ist. Und von extern lässt sich der Spaß dann einfach über die API mit zentral gesteuerten Inhalt versehen. Ja, richtig gelesen! Ist schon eine paar Jahre her und damals hat das bei Google noch richtig was gebracht.

Wie auch immer dachte ich mir, ich verzichte auf ein gekauftes Theme und nehme auch keins von der Stange sondern fange an selbst ein Theme zu machen. Und ehrlich gesagt funktioniert es noch genauso wie damals vor sieben oder acht Jahren. Und auch wenn WordPress dabei konzeptionell nicht so weit vorne ist, geht es doch recht einfach von der Hand. Nicht zuletzt aufgrund des exzellenten WordPress Codex.

Also reift hier nun seit ein paar Tagen eine neues Theme heran. Es soll schlicht sein und auch in Zukunft schlicht bleiben; beinahe minimalistisch. 

Neben der Explore Seite wird in nächster Zeit auch noch ein alternative Startseite mit einem Fullscreen Slider  hinzukommen. Es geht hier halt nach wie vor um Fotos bzw. Fotografie, auch wenn das Thema in den letzten Monaten etwas kurz gekommen ist. Naja, und vielleicht habe ich über die Feiertage Zeit mich damit zu befassen. 

WordPress: 1 – Theme: 0

Na fantastsich! WordPress Update auf 5.3 und das 79 Euro Theme ist tot. Ich weiss gerade nicht was mich mehr nervt, das Theme oder WordPress.

Ich komme nicht umher festzustellen, dass die WordPress Phase meines Blogs, die mit Abstand nervtötendste ist. Aber eigentlich sollte alles einfacher werden als mit der selbstgeschrieben Software, die ich zuvor benutzt habe. Aber leider lief das wenigste unproblematisch. Auf lange Sicht werde ich mich wohl wieder von WordPress verabschieden. Ich weiss noch nicht wohin es gehen wird, aber so geht’s nicht weiter. Das macht mir keinen Spaß.

Für den Übergang habe ich dann erstmal ein altes Theme aktiviert, denn ich fürchte, das wird hier eine ganze Weile noch keinen Umzug auf eine andere Platform geben.

Mein Blog ist volljährig geworden

Oha! Da ist mein Blog schon am 24.08. volljährig geworden und ich habe den Geburtstag völlig verpennt.

Aber das geschieht dem Blog ganz recht. Obwohl es nun mittlerweile alt genug ist, hat es sich noch immer keinen Job gesucht um was zum Hauhalt beizutragen.

400

Mittlerweile haben sich 400 Fotos auf meinem Instagram Account angesammelt. Obwohl ich mit Instagram nie so richtig warm geworden bin, ist das doch ein schöner, runder Wert.

Ein guter Zeitpunkt für ein kleines Päuschen.

Update (17.2.2019): Naja, war keine so lange Pause. Knapp einen halben Monat war der Account deaktiviert. Also wenn ich damit wirklich nix mehr zu tun haben will, müsste ich ihn löschen. So wird das nix…

neue E-Mailadresse

Da ich mich über kurz oder lang von Google Diensten verabschieden möchte, habe ich mich daran gemacht nach und nach alle Web-Accounts, die mit der Google Mail Adresse verbunden sind, davon zu befreien. Und da haben sich im Laufe der Zeit einige angesammelt. Als Alternative habe ich mich für Protonmail entschieden. Das macht erstmal einen guten Eindruck!

Long story short: Wer noch versucht mich über die Adresse kniebes@gmail.com zu erreichen, wird bald keinen Erfolg mehr haben. Als Alternative bitte kniebes@pm.me benutzen. Wer eine anderen Adresse von mir hat, kann die natürlich gern weiter benutzen.

ausgeXINGt

Ich habe nach etlichen Jahren genervt meinen Xing (ehem. openBC) Account gelöscht. Das Verhalten mancher Recruiter / Headhunter kann nur noch als Belästigung bezeichnet werden. Obwohl ich zZ. nichtmal einen Job suche, laufen einem diese Leute mir einer Penetranz hinterher, die ich so noch nicht erlebt habe. Es kann doch nicht angehen, dass man selbst wenn kein Kontakt nicht zustande kommt noch via E-Mail oder noch schlimmer per Anruf von diesen Leuten belästigt wird.

Selbst „Professionelle“ auf Dating Portalen sind nicht so aufdringlich …

Es mag auf den ersten Blick nach einer extremen Reaktion aussehen. Aber in Anbetracht des sog. Talent Managers bietet Xing diesen Vögeln eine Platform, mit deren Hilfe dem ganzen Gebaren System verliehen wird. Letztendlich war es eine schon seit geraumer Zeit überfällige Reaktion, da ich kaum mehr echte Kontakte über Xing geknüpft habe sondern eher das Gefühl hatte Sammelobjekt für Recruiter zu sein.

Es wäre mir zwar lieber gewesen, wenn ich den Account nur hätte zeitweilig deaktivieren können, wie es bei Facebook bspw. möglich ist, aber leider habe ich diese Funktion nicht gefunden, wenn sie denn überhaupt existieren sollte.

Mein Blog hatte Gestern Geburtstag

Oha! Da hat mich Gestern die Vorstellung der D850 so sehr abgelenkt, dass ich doch glatt den 16. Geburtstag meines Journal am 24.08. vergessen habe. Asche über meine Haupt. Aber mein Umfeld kennt das Gefühl, wenn ihre Geburtstage vergessen werden.

Und dieses Jahr hat sich im Blog wirklich was getan. Der Wechsel von der selbstgetackerten Blogsoftware zu WordPress ist keine kleine Veränderung gewesen. Außerdem tut sich auch inhaltlich wieder etwas mehr. Nachdem im letzten Jahr zum Teil wochenlange Pausen zwischen Einträgen gelegen haben, gibt es in diesem Jahr wieder mehrere im Monat. Die glanzvollen Zeiten kurz nach der Jahrtausendwende mit zT. mehrere Einträge am Tag werden aber wohl nicht zurück kehren.

Fujinon XF 23mm

Ich wollte so euphorisch einen Eintrag über das Fujinon XF23 verfassen, aber dummerweise habe ich es Gestern zur Reparatur geben müssen, da das hintere Linsenelement drei Einschlüsse hat, die sich ab Blender 11 störend bemerkbar machen. Also werde ich jetzt erstmal eine Weile abwarten müssen, bis es zurück kommt. Bin mal gespannt wieviel Zeit sich Fujifilm lassen wird.

Ein Objektiv mit 23mm Brennweite am APS-C Sensor der Fuji X Serien hat einen Bildwinkel von etwa 64°. Bedingt durch den Beschneidungsfaktor von ca. 1,5 entspricht das in etwa dem Bildwinkel eines 35mm Glas an einer Kleinbildknipse. Was IMHO neben dem 50mm ein essentielles Glas ist, von denen man mindestens eins in der Tasche haben sollte.

Ich persönlich habe immer auf 50mm geschworen, da uA. durch den etwas kleineren Blickwinkel der Komposition etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Denn im Nachhinein bleibt kaum mehr Raum zum Beschneiden. Aus eben diesem Grund halte ich 50mm auch anfangs für die günstigere Wahl. Es verleitet zwangsläufig sich mehr Gedanken über die Bildkomposition zu machen als ein wirrer Weitwinkel, wo man sich denkt, „ach. Schneide ich beim PP schon irgendwie zurecht…“

Naja, Reparatur hin oder her. Ein paar Fotos konnte ich mit dem XF23 ja schon machen und bin ziemlich begeistert. Während das XF35 ja schon eine ordentliche Abbildung liefert und auch in Sachen Verarbeitung kaum Wünsch offen lässt, legt das XF23 noch mal nach.

Bäume in s/w

Blick Richtung Burg Blankenstein. Belichtungszeit 1s. Zumindest einen POL-Filter hätte ich mir gewünscht dabei gehabt zu haben. Hatte ich aber nicht. Manchmal ist die kleine Fototasche etwas zu knapp gepackt.

Mit Gegenlichtsituationen kann das XF23 recht gut umgehen.

Langzeitbelichtung (30s) auf dem Friedhof in Bochum Weitmar.

Langzeitbelichtung (30s) der U-Bahnhaltestelle Bochum Lohring.

Der ThyssenKrupp Kampus bei eisiger Kälte.

Ein Weihnachtsstern

Bokeh

Fujinon XF 35 F1.4 R

Fujinon XF 35 F1.4 R

Nachdem ich eine Weile zwischen dem XF 23mm und 35mm hin und her gerissen war, habe ich neulich eines morgens spontan das 35mm erstanden. Kann man nicht viel mit falsch machen, ist ja auch am APS-C Sensor eine recht universelle Brennweite und ich konnte bisher keine wirklich negativen Berichte über das XF 35mm finden. Eher im Gegenteil. Die optischen Fähigkeiten werden häufig hoch gelobt, lediglich die Geschwindigkeit des Autofokus wird dann und wann mal getadelt.

Bokeh Tomb Stone
Der Bokeh Tomb Stone. Das Set auf Flickr

Das Bokeh ist ja schonmal ganz nett. Womit ich eigentlich auch schon meinen kleinen Bericht über das Gläschen abschließen könnte. Aber es gibt schon ein paar Punkte, die nach dem eintägigen Gebrauch direkt auffallen:

  • Die Verpackung ist zumindest erwähnenswert, denn die Schachtel aus fester Pappe mit Magnetverschluss verspricht, dass man nach dem Öffnen ein Premium Produkt vorfindet. Im Vergleich wirken die Schachteln von Apple geradezu lahm.
  • Und es liegt tatsächlich ein Premium Produkt drin. Gut, es mag weder ein Zeiss und schon gar nicht ein Leica sein, aber das exzellent verarbeitete Objektiv hebt sich deutlich vom Plastikdurchschnitts des Markts ab. Ist vielleicht vergleichbar mit der DA oder FA Limited Reihe von Pentax. Allerdings mit anderem Finish.
  • Der AF Motor ist nicht gerade geräuschlos aber auf jeden Fall noch leiser als der Stangenantrieb aus längst vergangenen Zeiten.
  • Die Geschwindigkeit des AF ist noch im Rahmen, bricht zwar keine Rekorde und sucht auch manchmal aber insgesamt im erträglichen Rahmen zumal der Fokus idR. sitzt.
  • Wenn man die X-T1 im manuellem AF Mode betreibt kann über die AF-L Taste der Autofokus ausgelöst werden. So kann man die Aktivierung des AF von der halbgedrückten Auslösung entkoppeln. Gibt ja wenig das grausamer ist, als die AF Aktivierung bei halb gedrücktem Auslöser.
  • Weder der Blendenring noch der Fokusring ist mit der Mechanik verbunden. Und somit gibt es auch keine hyperfokale Skala. Leider eine weit verbreitete Eigenart bei Objektiven für spiegellose Systemkameras ist. Als kleiner Wermutstropfen verfügt das X-System ja im Sucher über eine Entfernungsanzeige, so dass man nicht ganz auf dem Schlauch steht, wie bspw. beim Sony NEX System.
  • Die Naheinstellgrenze ist mit 28cm wesentlich kürzer als die gut 70cm des Voigtländer Nokton 1,4/35mm, das ich zuvor ausschließlich an der X-T1 benutzt habe.
  • Der Mikrokontrast ist nun vielleicht nicht mir dem Pentax FA 31 zu vergleichen, aber ein leichter 3D Effekt bei offener Blende lässt sich schon erreichen, wie man bei diesem Foto erahnen kann.

Es macht Spass, es ist klein, sehr gut verarbeitet und die Bildqualität ist ordentlich.

Grabstein auf dem jüdischen Friedhof
Grabstein auf dem jüdischen Friedhof

Exzenterhaus
Exzenterhaus

Teelicht im Glas in meiner Stammpommes- und Bürgerflitsche
Teelicht im Glas in meiner Stammpommes- und Bürgerflitsche

Blumen

Blumen