Weisser, sehr milder und weicher Pu-Erh Tee mit zart-fruchtigem Aroma und ebenso fruchtiger Note bei den ersten Aufgüssen. Ich würde das irgendwo zwischen Birne und Aprikosen einordnen. Bei späteren Aufgüssen neigt der Tee zu einer leichten Adstringenz.

Der Fladen hat um die 370 g und es war für mich kein Fehlkauf. Da ich nicht der größte Fan von erdigen oder eher strengen Pu-Erh Tees bin, finde ich diesen recht angenehm. Vielleicht schon etwas zu mild. Aber lieber etwas milder als zu streng. Bei anderen Teesorten mag ich das anders sehen. So ist dieser Bing Cha für mich auch ein optimaler Tee am frühen Morgen direkt dem Aufstehen.

Zubereitung

Klassische Zubereitung im Gaiwan oder kleinem Kännchen mit 5 g Teeblätter auf ca. 100 ml bei 95 °C mit einer Ziehzeit ab 10 s bietet sich an. Ich benutze ein aromaneutrales Gefäß zur Zubereitung, bspw. einen lasierten Shiboridashi, da dann das ohnehin recht zarte Aroma des Tee besser erhalten bleibt als in einem Gefäß aus Ton.

Ärgerlicher weise ist mir beim Spülen der Deckel des oben gezeigte Shibos runtergefallen und in zwei Teile gebrochen. Gemäß Wabi-Sabi könnte ich mich bemühen den Deckel mit Urushi Lack oder was anderem lebensmittelechten wieder zusammenzusetzen.