30. Dezember 2015 Das Erwachen der Macht

So weit fand ich den Film ganz schön. Aber sie hohen Erwartungen bringen natürlich auch ein großes Potential für Nörgelei mit sich. Wer den Film bisher noch nicht gesehen hat und es noch unvoreingenommen nachholen möchte, sollte sich den Rest des Eintrages knicken.

Kylo Ren mag ja von der Dunklen Seite der Macht durchaus Gebrauch machen zu können und er hat auch ein sehr imposantes Laserschwert, aber umgehen kann er damit wohl (noch) nicht so richtig. Lässt sich von einer ungeschulten Schrottsammlerin beinahe verdreschen. Echt jetzt?!

Luke Skywalker hatte ja einen fast halbminütigen Auftritt. Da hatte ich mehr erwartet.

Han Solo stirbt! Wieso sollte man sich den nächsten Teile ansehen. Aber wie so gut wie alles an dem Film war auch diese Szene sehr vorhersehbar.

Apropos Vorhersehbarkeit. Irgendwie lief alles ein wenig zu glatt und man konnte meist leider nicht so richtig mitfiebern.

Ein Film von J.J. Abrams, der mit einem moderatem Gebrauch von Lens Flares auskommt. Das sah bei Star Trek noch ganz anders aus. Habe das schon beinahe vermisst. Mal bei Google nach JJ Abrams lens flares suchen.

Ich würde ja gern den First Order / Nazi Vergleich vermeiden. Drängt sich aber spätestens nach Grossversammlung / Kundgebung auf dem Stützpunkt schon etwas auf.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Darth Vader und Star Wars das erste Mal gesehen habe als ich noch recht jung war. Das war The Return Of The Jedi im Kino als ich etwa 10 oder 11 war. Aber keiner der anderen Star Wars Bösewichte kann ihm das Wasser reichen.

Visuell ist der Film natürlich ein Kracher. Die Story ist eher so naja… Eigentlich würde ich ihn ganz gern nochmal in Ruhe sehen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mir das in einem Kino antun möcht. Vielleicht im neuen Jahr, wenn die Vorstellungen etwas weniger gefüllt sind.

Was macht gleich nochmal das berühmte Kinoflair aus, wegen dem man auf das bequeme Ansehen im Wohnzimmer verzichtet.
Ach ja, der beissende Geruch von geschmolzenem Käse mit Chili und Nachos; das geplapper hinter sich und der Wasserkopf vor sich, der das rechte untere Viertel der Leinwand verdeckt. Ja, im Vergleich zum bequemen Heimkino ist das echt ein Erlebnis…

29. Dezember 2015 Ant-Man

Neulich habe ich mir Ant-Man angesehen. Ein bisschen alberner und eine wenig ulkiger als die bisherigen Verfilmungen von Marvel Comics. War auf seine etwas andere Weise aber ebenso unterhaltsam wie die Avenger und Iron Man Filme.

20. Dezember 2015 Fujifilm XF 35mm F2 R WR

Es hat mich immer ein wenig gestört, dass die Fuji X-T1 zwar wetterresistent ist, aber die Objektive, die ich von Fuji habe eher nicht. Mit dem XF 35mm F/2 kam dann vor einer kurzen Weile die erste wetterresistente Festbrennweite mit einem moderaten Preis auf dem Markt, das man sich auch mal eben zwischendurch zulegen kann, ohne den Rest des Monats von trocken Brot und Wasser leben zu müssen. Ausserdem hat man mit 35mm eine recht vielseitig Brennweite, die an dem APS-C Sensor der Fuji Knipsen den Blickwinkeln eines 50mm bietet.

Ich hätte zwar auch zu einem wetterfesten, etwas kleiner 23mm F/2 als Alternative zum 23mm F/1,4 auch auf keinem Fall „nein“ gesagt, aber immerhin kann ich persönlich mit 35mm immer noch mehr anfangen als mit 16mm.

Das XF 35 F/2 an der Fuji X-T1.

Qualität / Handhabung

Ehrlich gesagt war ich von er haptischen Qualität der Linse nicht überrascht, da ich das von Fuji mittlerweile voraussetze. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Fuji mal eine olle Plastiklinse auf dem Markt bringt, die sich billig anfühlt.

Naja, wie auch immer. Sowohl der Fokus- wie auch der Blendenring laufen nicht so leicht wie bspw. dem XF 56mm, was evtl auf. Dichtungen für die wetterfeste Bauweise zurückzuführen ist. Und es stört auch keinesfalls eher im Gegenteil. Während sich der Blendenring beim XF23 wie auch XF56 recht leicht verstellen lässt, sitzt er beim XF35 F/2 wesentlich fester und rastet auch deutlich spürbarer ein. So lässt sich der Ring auch nicht mehr so schnell unbeabsichtigt verdrehen.

Durch die Verjüngung nach vorne wirkt das F/2 deutlich kleiner als das F/1,4 obwohl es gerade mal einen knappen halben Zentimeter kürzer ist und mit 170g auch nicht viel leichter als das F/1,4, das ohne Kappe und Streulichtblende auch gerade mal 187g wiegt. Ich hätte vermutet, dass sich das F/2 wesentlich leichter anfühlt. Nimmt man beide in die Hand, fühlt sich das das F/2 ziemlich solid an.

Autofokus

Schnell genug, schneller als beim F/1,4. Also viel schneller und nicht ewig suchend. Und leise ist der Fokusmotor, so richtig leise.

Streulichtblende

Im Lieferumfang befindet sich eine recht traurige Blende aus Kunststoff, die vielleicht ihre Aufgabe erfüllt, aber doch ausgesprochen billig wirkt. Alternativ kann man sich die Fujifilm LH-XF35-2 bestellen, die ich bisher nur für an um die 60 Euro im Onlinehandel entdecken konnte. Echt jetzt?! 60 Schleifen für so ein bisschen Metall?! Wie auf den Bildern zu erkennen, habe ich mich für eine China-Alternative für 4,99 € entschieden.

Ich finde es wirklich schade, dass nur bei den ursprünglichen drei XF Linsen schöne Blenden aus Metall enthalten sind. Auch die schönes Verpackung wich einem schnöden Pappkarton mit einem Einsatz aus Styropor.

Das XF 35 F/2 an der Fuji X-T1 mit einer alternativen Noname Streulichtblende aus Metall.

Bokeh

Unterm Strich gefällt mir das Bokeh von F/2 etwas besser, da es noch cremiger ist. Wobei man allerdings auch sagen muss, dass durch die kleinere Blende auch ein wenig Tiefenunschärfe verloren geht. Was nicht im Ansatz so dramatisch ist, wie man meinem möchte.

F/1,4 vs. F/2

Ich bin kein Pixelpeeper und wenn ein Foto scharf aussieht, dann ist es das in meinen Augen auch. Abgeblendet habe ich nicht das Gefühl, dass sich die beiden viel geben. Evtl. mag es Unterschiede geben, wenn man die Ergebnisse der beiden einer wissenschaftlich haltbaren Untersuchung unterziehen würde. Für meine Begriffe sind beide gleichermassen scharf.

Tja, da steht man nun mit zwei 35mm, von denen man eigentlich nur eins brauchen würde. Letztendlich muss ich mich entscheiden zwischen ein wenig mehr Tiefenunschärfe, die das F/1,4 bei offener Blenden bietet oder der Wetterfestigkeit des F/2. Momentan erscheint mir ein Glas, das etwas resistenter gegen Umwelteinflüsse ist, als wesentlich spannender als ein weiteres, schnelles Glas. Letztendlich war das ja auch der Grund für die Anschaffung.

Leider bin ich in den letzten Tagen noch nicht wirklich dazu gekommen spektakuläre Dinge zu fotografieren, daher erstmal nur ein paar Aufnahmen aus der Umgebung.

Friedhof Blumenstraße

Friedhof Blumenstraße

Der Bokehtombstone.

Mittelalterliche Schleifbank für Messer. Gesehen auf dem mittelalterlichen Teil der Bochumer Weihnachtsmarkts

30. November 2015 Sencha Momiji

Nachdem ich mich in den letzten Monaten eher auf verschiedene Gyokuro eingeschossen habe, war es nun mal wieder an der Zeit einen anderen Tee auszuprobieren. Das Black Friday Angebot des Vertriebs war daran nicht ganz unschuldig 😉

Wie Gyokuro hat der Momiji einen starken Umami Charakter, hat eine angenehme süsse Note, lässt sich ohne Gebäck oder Süssigkeit sehr gut genießen.

20. September 2015 Mad Max: Fury Road

Gestern Abend habe ich mir den neuen Mad Max dann mal angeschaut.

Phew… Der Vogel mit der Gitarre war schon ziemlich ulkig. Leider trifft das auf vieles in dem Film zu und ich fürchte, meist war so sicher nicht gewollt. Oder war es etwa doch eine Komödie.

Wirklich alles in den Film ist zu sehr auf die Spitze getrieben und wirkte auf mich auf unangenehme Weise konstruiert und absolut unnatürlich. Trotz aller Bildgewalt konnte mich der Film nicht überzeugen. Der Unterhaltungswert liegt viel zu häufig auf der leider etwas lächerlichen Seite des Films.

Ist das Kunst oder kann das weg…

19. September 2015 Milvus

Noch so ein Luxus-Problem: Schon seit einer Weile verschiebe ich den Kauf eines Zeiss Makro Planar 2/50 wegen irgendwelcher anderen Dinge, die mir in dem Augenblick wichtiger waren. Und nun hat Zeiss vor wenigen Tagen eine neue Reihe von Gläsern mit EF und F Mount vorgestellt. Zum Teil Updates und zum Teil neue bzw. massiv überarbeitete.
Eins davon ist ein Makro Planar 2/50. Und obendrein auch noch abgedichtet und somit resistenter gegen Umwelteinflüsse.
Leichter Regen oder direkt nach dem Regen ist übrigens einer der schönste Augenblicke für Makroaufnahmen, Farben kommen durch die feuchten Oberflächen viel stärker zum Vorschein und kleinste Wassertropfen stellen noch einmal einen ganz besonderen Reiz dar.

Also ein schnelles (Offenblende F/2) und wetterresistentes 50mm Makro ist so ziemlich DAS Ding, wenn man so sehr auf 50mm steht wie ich.
Und wie nennt Zeiss die Serie? Milvus. Echt jetzt?! Ich kann mir nicht helfen, aber das klingt trotzdem ein wenig wie ein Bakterium oder eine Fusskrankheit.

Wie auch immer. Ich bin höchst gespannt mal eins – besonders das 2/50 – in die Hand zu nehmen, wenn sie denn dann im Handel verfügbar sind. Bin etwas skeptisch, was den gummierten Fokusring betrifft. Nicht selten sind solche Bauteile ja echte Staubmagneten.

19. September 2015 iOS9 und altes Zeug

Irgendwann musste der Zeitpunkt ja mal kommen. Meine jüngst geupdateten iOS9 Geräte können (oder wollen) nicht mehr mit meinem alten Apple TV, das sich wegen Beim Update ist ein Fehler aufgetreten! schon seit einer Ewigkeit nicht nicht mehr mit einem Update ausstatten lässt.

Hätte ich nicht noch mein altes iPhone 4S, das ich nur noch zum Streamen von Spotify benutze, könnte ich doch tatsächlich im Wohnzimmer nix Gestreamtes mehr hören.

Es ist natürlich nicht praktikabel zig Jahre in die Vergangenheit abwärtskompatibel zu bleiben. Irgendwann muss bei Technologien ein Bruch gemacht werden, damit alte Komponenten nicht die Entwicklung neuer ausbremsen. Das gilt auch für Protokolle.
Dennoch erscheint es mir als Endverbraucher willkürlich, warum gerade bei dieser Version nix mehr geht. Und der Verschwörungstheoretiker in mir malt sich ohnehin sein ganz eigenes Bild…

6. September 2015 Ex Machina

Ich habe es dann endlich mal geschafft mir den Film anzuschauen.

Und die Moral von der Geschichte: Künstliche Intelligenz hin oder her. Wenn Du einen Roboter (oder Androiden) baust, musst Du an die drei Gesetzte denken. Dann passiert sowas auch nicht.

Nein, ernsthaft. An sich hat mir der Film recht gut gefallen, die Umsetzung war super, insbesondere die Kameraführung hat mir gut gefallen. Die Location und die Kulisse waren klasse. Also ich würde dort einziehen;)

27. August 2015 mein Blog hatte Geburtstag

oha… wie konnte das denn passieren. Da habe ich doch glatt den 14. Geburtstag meines Blog am 24. August vergessen. Neulich habe ich dem Blog noch ein wenig Aufmerksamkeit angedeihen lassen und dann sowas. Das mich das Admin Panel überhaupt noch reingelassen hat, ist ein Wunder.

Rückblickend auf das vergangene Jahr würde ich – ohne es mit einem Query geprüft zu haben – von einem neuen Rekordtief an Einträgen sprechen.