Markus Kniebes
2012

Darjeeling Infre

Entkoffeinierter schwarzer Tee. Klingt komisch ist aber so.

Da ich mich nicht sonderlich für Kräuter-, Roibusch oder Fürchtee erwärmen kann, habe ich am Abend bisher immer Grünen Tee getrunken.

Damit ich nach dem Trinken nachts nicht völlig am Rad drehe, öffne ich die Blätter vor dem Aufguss mit ca. 80°C heißem Wasser eine gute halbe Minute in kochendem Wasser.
Das Öffnen des Tees sollte den größten Teil des Teeins lösen, so dass im eigentlichen Aufguss mit weniger zu rechnen ist. Aber dennoch habe ich noch immer das Gefühl, dass mir der Tee beim Einschlafen regelmässig Probleme bereitet.

Der Infre wurde wie die meisten entkoffeinierten schwärzen Tees mit dem Kohlenstoffdioxid Verfahren entkoffeiniert. Bei hohem Druck werden die Blätter in überkritischen Kohlenstoffdioxid gespült womit das Teein/Koffein destrahiert wird.

Ich trinke den Tee nun seit gut einer Woche und empfinde das Fehlen des Koffeins abends als durchaus angenehm und ich habe auch nicht das Gefühl, dass mich der Tee wach halten würde.

Der Tee ist schon ziemlich aromatisch. Wenn man auf Darjeeling steht, wird er einem keine böse Überraschung bereiten, aber ein Lingia ist er auch nicht.

Photokina 2012: Neue Sony E-Mount Objektive

Aber auch Sony scheint mit neuen E-Mount Objektiven endlich aus den Pötten zu kommen. Auf der Messe waren dann die drei neuen zu begutachten:

Das war zwar das erste Mal, dass ich so ein kleines Pancake Powerzoom Objektiv in der Hand hatte, aber übermässig reizvoll finde ich es nicht. Interessant könnte das 1.8/35mm als günstige Alternative zum Carl Zeiss 1.8/32mm sein. Das Sony wird wohl etwas weniger als die Hälfte kosten.

Finish und Verarbeitung sind vergleichbar mit den vorhandenen E-Mount Objektiven von Sony im Besonderen vergleichbar mit dem schwarzen Kit, das die NEX-7 begleitet. An diversen Stellen habe ich nun gelesen, dass die drei Neuen aus Kunststoff gefertigt sein sollen. Es mag zwar mittlerweile recht hochwertige und stabile Kunststoffe geben, aber sicher fühlen die sich eher nach Plastik an als Aluminium. Naja, mal sehen. Wenn ich das erste Mal eins der Modelle in der Hand habe, werde ich sehen was ich davon dann halte.

Sony SEL35F18

Photokina 2012: f-stop

Auf meiner ständigen Suche nach dem ultimativen Fotorucksack führte mich mein Weg bei f-stop vorbei. Den f-stop guru hatte ich schon seit einer Weile im Auge und konnte mich dann vor Ort von der Qualität und dem Tragekomfort überzeugen.

Als Alternative zum Guru habe ich mir noch das Modell Kenti mit einem praktischen seitlichen Zugang zur Kamera und das Modell Loka angesehen, das auch Platz für etwas mehr bietet. Eins der Vorführmodell vom Loka war mit Wasserflaschen mit einem Gewicht von 12 kg gefüllt und fachgerecht auf dem Rücken platziert, trägt sich der Rucksack auch mit dem Gewicht noch sehr angenehm. Sitzt sehr gut am Rücken, hat natürlich Hüft- und Brustriemen zum fixieren und ordentliche Schulterriemen. Selbiges gilt auch für den Guru, der aber dabei um einiges kleiner ist. Die Reisverschlüsse vom Zugang am Rücken spürt man beim Tragen nicht.

Sowohl Luka als auch Guru lassen sich mit einem oder mehren sog. ICU ausstatten. Das sind austauschbare gepolsterte Taschen in verschiedenen Größen, von denen sich ein oder mehrere im Rucksack anordnen lassen. Dh. bei schmalem Equipment nimmt man eine kleinere ICU und hat mehr Raum für anderes, und bei mehr Equipment halt anders herum. Sehr praktisch und bietet doppelten Schutz gegen Stöße und Umwelteinflüsse. Das Modell Kenti bietet nicht die Möglichkeit mit verschiedenen ICU konfiguriert zu werden, ist aber dafür auch deutlich günstiger.

Photokina 2012: Carl Zeiss / Sony

Sehr schöne Nachrichten zur Photokina gab es auch von Carl Zeiss, nämlich drei Autofokus Objektive für das Sony E-Bajonett und Fujifilm X-Bajonett: 1.8/32mm, 2.8/12mm und und 2.8/50mm.

Zu sehen gab es Prototypen, die im schlichten, schwarzem und soliden Metall daher kommen. Das Linsensystem ist vom Fokusring entkoppelt. Der sog. Wired Focus ist seit m4/3 kaum mehr eine Neuerung auch die vorigen Linsen für den E- und X-Mount werden auch diese Weise gesteuert. Einerseits finde ich den Wired Focus ganz nett, da manuell in den AF Betrieb eingegriffen werden kann, wie ich das vom sog. Quick Shift Focus der Pentax DA(*) Serien gewohnt bin. Ich vermute mal, der Wired Focus könnte kosten günstiger zu bauen sein, da anderes als bei Pentax keine mechanische Verdingung zum Linsensystem bestehen muss. Andererseits ist es schon etwas tricky auf unendlich zu fokussieren, da der Fokusring keinen Anschlag hat.

1.8/32mm finde ich extrem reizvoll. Brennweite und Blende erinnern mich sehr an das Pentax FA 31mm F/1.8, das ich aufgrund der gebotenen Perspektive sehr gern am APS-C Sensor benutze. Aber allein die beiden Werte sagen ja noch nicht allzu viel über ein Glas aus. ich bin sehr auf erste Tests und Berichte zu den drei neuen CSC Linsen und speziell zum 32mm gespannt.

Carl Zeiss Lenses – Dr. Pollmann about the new lens family for mirrorless cameras

Mit Hr. Dr. Pollmann von Carl Zeiss Lenses hatte ich auf der Photokina auch kurz das Vergnügen, der sich sehr geduldig den Fragen der interessierten Besucher gestellt hat.

Photokina: Pentax K-5 II/IIs

Am Dienstag, meinem ersten Tag auf der Photokina 2012, nachdem ich mich ein wenig orientiert habe, bin ich ziemlich direkt zum Ricoh / Pentax Stand in Halle 02.2. geschlendert. Hell und übersichtlich aber auch nicht spektakulär. An einigen Theken konnte man die aktuellen Produkte begutachten und natürlich auch in die Hand nehmen.

Die Kameras der Q Reihe sind wirklich winzig. Hatte ja noch nie zuvor eine in der Hand. Ich steh ja auf kleine Kameras, aber nicht auf winzige.

Wie gewohnt konnte man die aktuellen Kameras (dieses Jahr K-30 und K-5II) aufgeschnitten und im Profil in einer Vitrine finden.

Neben der sinnlosen Frage nach einer Kleinbild Kamera von Pentax, schwirrte mir im Kopf nur noch die Frage nach Focus Peaking für die beiden neuen Modelle der K-5 herum. Die beiden jungen Herren, die sich dieser Frage angenommen hatten, konnten dieser weder mit einem klaren Ja oder Nein beantworten, da sie laut ihren Aussagen auch gerade erst gekommen sein und vor nicht einmal einer Stunde das erste mal die Kameras in der Hand gehabt hätten.
Nun gut, das Menü ist identisch mit dem Menü der alten K-5 und ich konnte somit keine Optionen zum Peaking finden. Daher gehe ich davon aus, dass die beiden neuen K-5 leider kein Focus Peaking haben.

Pentax K-5II aufgeschnitten

Pentax K-5 II / K-5 IIs

Zur Photokina wird ein Upgrade, der ohnehin schon ganz angenehmen Pentax K-5 vorgestellt. Eigentlich handelt es sich dabei wohl um zwei Modelle, eine K-5 II und eine K-5 IIs. Es wird laut rumgemunkelt, dass die Version mit dem kleinen s keinen Antialias Filter haben soll.

Laut den Spezifikation, die man auf Photo Rumors aus dem Orignal in Englische übesetzt lesen kann, kommt wieder ein 16 MP APS-C CMOS Sensor zum Einsatz und natürlich wurde hier und da ein bisschen gepimpt und geschraubt, wie bspw. am AF System.

Spannende Infos ob die eine Variante nun wirklich keinen AA Filter Filter hat oder ob das Fokus Peaking der K-30 es mit rüber geschafft hat sind hingegen noch nicht bekannt.

Auf jeden Fall freue ich mich kommende Woche auf die Photokina und bin gespannt, was es sonst noch geben wird und sich an Gerüchten bestätigt.
Ich werde vermutlich an zwei Tagen dort sein, einer der Tage ist wie es zZ. aussieht der 18.9.
Wer auch dort ist und Lust auf ein Treffen hat, kann ja gern mal einen Laut von sich geben.

Schelle und Adapter

Seit ein paar Tagen benutze ich nun einen Novoflex NEX/PEN Adapter zum Anschluss aller Pentax Objektive (auch DA). Zur Entlastung des Bajonetts an der Kamera kam dann noch die passende Stativschelle für den Adapter hinzu.

Mein erster Noname Adapter aus dem fernen, fernen Osten, den ich mir damals mit der NEX-5 zugelegt hatte, hatte einen fest montierten Sockel mit einem DIN 4503 Gewinde um das Gezuppel auf auf eine Wechselplatte oder sonstwo dran zu schnallen all das für entspannte 40 Tacken.
Nach kurzem Gebrauch stellte sich allerdings heraus, so fest war der Sockel gar nicht montiert, der fing nämlich derbst an zu wackeln, denn befestigt war der nur mit zwei zarten kleine Schräubchen, die den regelmässigen Gebrauch seelisch wohl nicht verkraftet haben und in Rente gingen. Also Sockel ab, Löcher zugeklebt. Ist halt auch nicht der Knüller, wenn Licht in den Adapter kommt, oder Staub oder Insekten oder miniaturisierte Zombies.

Nachdem ich dann noch ein paar andere Adapter mit und ohne Blendensteuerung ausprobiert habe, bei denen dann die Anschlüsse zu wackelig waren oder sie keine Blendensteuerung hatten, habe ich dann in den sauren Apfel gebissen und mir den Adapter und die passenden Schelle von Novoflex zugelegt. Der passte dann perfekt und die Blendensteuerung läuft auch smooth, zwar stufenlos aber immer noch besser als gar nicht.
Die Stativschelle finde ich sehr sinnvoll, da bei schwerem Glas schon eine erhebliche Kraft auf das Bajonett und vor allem den Stativanschluss der Kamera wirkt. Und ganz ehrlich, dem kleinen Gewinde im Boden der NEX-7 schenke ich kein großes Vertrauen, wenn es darum geht großen Belastungen standzuhalten. Im Sony NEX Talk Forum auf Digital Photography Review habe ich nun schon ein paar Threads zum Thema gebröselter Stativanschluss bei der NEX-7 gelesen und möchte das an meinem Modell natürlich vermeiden. Aber die Schelle hat noch einen weiteren Vorteil, das Kamera lässt sich in der Schelle natürlich problemlos drehen, so dass man ohne viel Aufwand oder L-Stück schnell von Quer- in Hochformat ändern kann; oder was dazwischen

ExtraSchicht 2012

… und was übrig blieb.

Gestern lief im Ruhrgebiet wieder die seit 12 Jahren jährliche ExtraSchicht. Und es war wieder sehr schön. Shuttlebusse und Boote haben den Teilnehmer von einem Veranstaltungsort zum nächsten gebracht. Aufgebrochen sind wir gegen 18h30 Uhr in Bochum und wieder angekommen in Bochum sind wir gut sechs Stunden und sechs Gigabyte Fotos später.

Gemäß dem Motto weniger ist mehr, gab es weniger Hetzen und weniger Veranstaltungsorte auf unserer Route aber dafür mehr Entspannung. Und da das Wetter auch mitgespielt hat, war es rundum nett.

ExtraSchicht 2012 - Eintrittskarte

Nachts, als ich dann zu Hause war, habe ich dann noch einmal einen Blick auf die Fotos in der Kamera geworfen und war ganz zufrieden und habe mich schon auf’s Sichten am Bildschirm gefreut.

Als ich die Fotos dann vorhin in Lightroom importieren wollte und nur einen älteren Ordner auf der Karte wiedergefunden habe, hätte ich am Liebsten in die Kamera gebissen. Bedingt durch Müdigkeit, Kopfschmerzen und dem einen oder anderen Bier, muss in der Nacht zuvor ich wohl ein paar ganz blöde Tastenkombinationen gedrückt haben. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Karte so »selektiv« defekt sein kann.

SD Cardrecovery konnte wenige Dateien wieder herstellen, die wirklich schönen Fotos waren allerdings nicht darunter.

Junge! Hab ich einen Hals auf mich…

sync24: Comfortable Void

a fresh dive into deep downtempo and acid ambient soundscapes heisst es auf der Webseite des französischen Labels Ultimae zum zweiten Solo Album von Daniel Segerstad aka sync24 (Carbon Based Lifeforms) Und das trifft es auch auf den Punkt. Die Titel sind zwischen Ambient und Downtempo angesiedelt, mal etwas rhythmischer, mal weniger.

Wer gefallen an der Musik hat, wird bei den Veröffentlichungen des Labels vielleicht so manches schöne Album finden können. Solar Fields und Carbon Bases Lifeforms gehören derweil zu meinen Favoriten des Genres.

Pentax K-30 vorgestellt

Schau an, schau an. Da kommt sie pünktlich. Vorhin wurde die K-30 vorgestellt, welche als Ersatz für die K-r die neue mittelklasse dSLR von Pentax repräsentiert. Wetterresistent, funktionstüchtig bis -10°C, teils Metall, teils Plastik, 16MP und so ein paar andere Sachen und… Focus Peaking im Liveview.
Der Kopf mit dem Blitz schaut auf den ersten Blick ein wenig seltsam aus. Bricht einem aber nicht die Augen wie der Ziegelstein K-01.

Wenn’s ein Firmware Update für die K-5 mit Peaking gibt, wäre Pentax mal richtig cool. Aber ich fürchte das wird nix.

Leider gibt’s nur Ausführung in schwarz, weiss und komisch-blau. Ohne Purpur für mich völlig uninteressant…

klein ist fein

Ist das klasse! Mit einer kleinen Systemknipse kann man mitten in der Stadt wild durch die Gegend knipsen und wirklich niemand nimmt Notiz. 
Hat man eine große dSLR in der Hand kommt andauernd dummes Gerede wie: »Komm ich jetzt ins Fernsehen?«

Hecq: Avenger

HECQ: Avenger – Ja, ich weiss auch nicht, warum ich mir das Album erst jetzt zugelegt habe. Kopfhörer aufsetzen, zurücklehnen und knapp 70 Minuten staunen wie fantastisch anders Breakbeats sein können.

Pentax smc FA 77mm F1.8 Limited (Teil 2)

Mit etwas Verspätung gibt es nun den angekündigten zweiten Teil des Review zum FA 77. Nachdem ich das Objektiv nun ein paar Tage benutzt habe, kann ich endlich sagen, was mir daran gefällt oder auch nicht gefällt:

Wie nicht anders zu erwarten ist die kompakte Bauart das Argument unterwegs zum FA 77 anstelle des Planar 1,4/85mm zu greifen. Für ein FA 31 und FA 77 findet sprichwörtlich in der kleinsten Tasche Platz.

Mit der Bildqualität und den Ergebnissen bin ich insgesamt sehr zufrieden aber das Glas ist nicht ganz frei von Schwächen:

Chromatische Aberration ist die eigentlichen Schwäche des FA 77. Eigentlich ein Problemchen, dass bei den meisten Objektiven auftritt und idR. bei Postprocessing eliminiert werden kann, wenn das nicht ohnehin schon in der Kamera beim Fotografieren mit Jpeg geschieht. Beim FA 77 ist der Abbildungsfehler bei offener Blende bei kontrastreichen Übergängen allerdings sehr ausgeprägt (Bokeh Fringing), dass selbst die Objektivkorrektur von Lightroom 4 nicht immer zum Erfolg führt. Schnelle Hilfe bietet da nur das Desaturieren von Grün oder Lila, was allerdings nicht bei jedem Foto angebracht ist.

bokeh fringing
bokeh fringing crop
1/250s F/1.8

Der Phasen Autofokus hat sich in er Praxis als recht sprunghaft erweisen. Selbst unter Berücksichtigung der realen Größe der AF Punkte gegenüber den angezeigten roten Punkte im Sucher, lässt die Präzision teilweise schon etwas zu wünschen übrig. Anfangs bin ich von einem Front- oder Backfokus ausgegangen, da beim Kontrast AF die Erfolgsquote durchgehend besser war. Aber nein, unter idealen Bedingungen – helle und ebene Fläche ausreichender Größe – ist der AF mit der Normaleinstellung der Feinjustierung ein ordentlicher Fokus möglich. Insgesamt halb so wild, denn das manuelle Fokussieren macht mit dem wunderbar gearbeitetem Fokusring richtig Spass und selbst bei F/1,8 kann man mit der normalen Mattscheibe der K-5 den Fokussprung erkennen. Nach einer Weile kann man auch gut voraussagen, wann der Phasen AF versagt und mal kurz in den Liveview schalten und dort den Kontrast AF zu benutzen.

Mal von diesen beiden Haken abgesehen ist das FA 77 ein absoluter Knaller. Bei F/1,8 ist es schon scharf, abgeblendet auf F/2,8 wird richtig scharf und bei F/4 bis F/8 ist es exzellent. Fällt mir gerade schwer meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen ohne in wilde Schwärmerei und Fanboy Gehabe zu verfallen.
Das Bokeh gefällt mir eigentlich ganz gut. Es ist natürlich etwas anderes als vom Planar 1,4/85. Welches einem da nun besser gefällt, ist wohl ausschließlich eine Frage des Geschmacks. Müsste ich mich für eine Linse entscheiden, würde es mir schwer fallen eine Lösung zu finden und meine Entscheidung, egal wie sie ausgefallen ist, hinterher bereuen. Aber irgendwo war mir damals nach der Photokina 2010 – als ich mir beide Gläser angesehen habe – schon klar, dass ich mich da nicht wirklich entscheiden könnte.

Grabstein Engel
1/160s F/1.8

Südindien/Nilgiri GFOP Havukal

Das ist (k)ein Darjeeling.

Aus den Havukal Gärten der Nilgiri-Berge im Süden Indiens stammt dieser doch verdammt angenehme Tee, der mich stark an einen Darjeeling aus erster Pflückung erinnert.

Der Geschmack passt IMHO ausgesprochen gut zum Frühling, sehr lebendig und belebend.

Focus Peaking mit der K-01

Ned Bunnell zeigt in einem kurzen Video wie das Focus Peaking der K-01 aussieht. Als Linse wird ein FA 31 benutzt.

Gemessen an dem kurzen Video sieht das jetzt auch nicht schlechter aus als an den Sony NEX Knipsen. Seitdem die Firmware der NEX 5 Focus Peaking unterstützt, bin ich geradezu in dieses Feature vernarrt. Das ist IMHO die komfortabelste Art manuell zu Fokussieren.

Pentax smc FA 77mm F1.8 Limited (Teil 1)

Die Photokina 2010 hatte ich in erster Linie besucht um mir eine Reihe kurzer und lichtstarker Tele anzuschauen. Letztendlich ging es um die Entscheidung zwischen dem Carl Zeiss Planar T* 1,4/85mm und dem Pentax smc FA 77mm F1.8 Limited. Damals habe ich mich für das Planar entschieden, was ich bis Heute nicht bereut habe. Ich schätze, gut ein ein Drittel meine Fotografien aus dem Zeitraum sind mit dem Planar entstanden.

Aber das FA77 hat mir dennoch keine Ruhe gelassen. Zum einen ist die Stimme des Jägers und Sammlers eine der lauteren Stimmen in meinem Kopf. Und zum Anderen ist es natürlich sehr viel kompakter als das Planar 85. Knapp 700 g mit Streulichtblenden vs. 270 g beim FA77 machen schon einen kleinen Unterscheid. Mit einer Länge von nicht einmal 5 cm ist das FA auch ein ganzes Stück kleiner als das Planar, das mit Blende gut 11 cm lang ist.

neulich auf dem Friedhof
neulich auf dem Friedhof auf Flickr

Vor ein paar Tagen habe ich dann zugegriffen. Aber das Wetter, meine Laune und »Sonstiges« haben mich bislang davon abgehalten loszuziehen und es in freier Wildbahn intensiv auf Herz und Nieren zu prüfen. Lediglich Gestern und Heute habe ich mal die örtlichen Friedhöfe aufgesucht und ein paar Schüsse gemacht. Somit habe ich zZ. auch noch keine abschließende Meinung zum FA77.


Foto auf Flickr

Daher erstmal nur ein paar erste Eindrücke:

  • Der AF ist nicht ganz zu unpräzise wie ich aufgrund des Lenstip Artikels erwartet hätte. Schätze der verbesserte AF der K-5 zeigt da Wirkung. Allerdings bricht er idT. keine Geschwindigkeitsrekorde.
  • Die FAs haben keinen Quick-Shift-Fokus. Für MF muss man den AF an der Kamera ausschalten. Und die Verlockung ist groß. Das manuelle Fokussieren ist bei naher und mittlerer Distanz erstaunlich einfach. Beim Planar ist das bei f/1,4 fast schon ein Ratespiel, wenn man den optischen Sucher einer DSLR ohne Lupe benutzt. Der Drehwinkel beträgt fast 180° und scheint ausreichend groß zu sein um präzise von Hand fokussieren zu können.
  • Die Verarbeitung ist sehr gut, wie schon beim FA31. Alles Metall, wie es sich gehört für ein Glass auf der Limited Serie. Es hat eine Teleskopstrulichtblende wie das DA 35 Limited.

In naher Zukunft werde ich mich dann um einen zweiten Teil meines Berichts für das FA77 bemühen. Aber eins scheint schon jetzt so gut wie sicher: Anders als das DA35 Limited werde ich das FA77 wohl so leicht nicht mehr aus der Hand geben.

Ich die das ganze Pixie Dust Gerede über das FA77 bisher immer als eine Art romantisierte Schwärmerei abgetan, aber die weniges Fotos, die ich bisher gemacht habe, habe ihren ganz eigenen Charme. Ich bin schon sehr auf den ersten belichteten Film gespannt, den ich mit dem FA77 geschossen habe.