am oder im Ohr

Ich bin gerade ein bisschen unzufrieden. Ich benutze – trotz besseren Wissen, wie ich mittlerweile eingestehen muss – Kopfhörer der MX Serie von Sennheiser. Das waren zwei mal MX400, je ein Mal MX450 und MX500 und momentan MX550. Alle – seit Heute auch die MX550 – fielen dem gleichen Leiden zum Opfer: Der rechte Kanal wird innerhalb eines halben bis dreiviertel Jahr leise, intolerabel leise. Ehrlich, es fällt mir schwer hier noch an einen Zufall zu glauben. Und wie mit allen Dingen gehe ich auch mit Kopfhörer vorsichtig und pfleglich um.

Obwohl die Kopfhörer dieser Serie wirklich angenehm zu tragen sind und für diese moderate Preisklasse sehr gut klingen, solange man diese Stoffpölsterchen drauf lässt, werde ich in Zukunft wohl mal andere probieren. Oder vielleicht sogar die komischen, weissen Dinger von Apple benutzen.

5 Gedanken zu “am oder im Ohr

  1. Shure E2C (mal wieder ;-)), wenn man sich darauf einlüsst, bei normaler Lautstürke nichts mehr von seiner Umgebung zu hören.

  2. Ich kann mir vorstellen, dass die gut klingen. Das ist bei Ohrkanalkopfhörern meist der Fall. Der Klang ist mehr im Kopf als im Ohr. Ich habe noch ein paar AKG K324P, aber ich empfinde die als sehr unangenehm im Ohr.

  3. Muss es in-ear sein? Mich nervt entweder das regelmüßige Verlieren dieser Stöpsel oder der (mir zu) hohe Druck im Ohrkanal.

    Ich hatte fär unterwegs bis vor kurzem Sennheiser PX 200, die jedoch den gravierenden Nachteil aufweisen, anscheinend keinerlei Zugentlastung bzw. Dümmung der Kabel zu bieten. Bei jedem Kontakt mit der Jacke knirscht und grammelt es in der Kulisse. Ferner sind sie anscheinend ziemlich empfindlich, da ich am iPod touch in leisen Passagen ein wahrnehmbares Rauschen vernahm.

    Davor und nun wieder setze ich auf Koss’ Porta Pro. Diese sind angenehm zu tragen (halten bombenfest ohne zu Dräcken), sind ein offenes System (wichtig fär unterwegs) und klanglich nicht zu toppen, da das Bassfundament recht ansehnlich ist. Etwas leiser zwar als die Sennheiser, dafär günzlich ohne Rauschen.

    Ich kann dieses Modell absolut empfehlen. Mit der Metallspange muss man sich entwender anfreunden oder den Nacken zuvor epilieren. Das Ergebnis danach ist jedenfalls das Selbe. 😉

  4. Die PX200 benutze ich am Notebook im Bäro, da sitze ich still und das Kabel rappelt nicht. Unterwegs ist das eher nix. Ausserdem trage ich meist eine Mätze, dann kommt das mit dem Bägel ohnehin nicht so praktisch. Davon abgesehen, sind die ja sehr nett. Klingen OK und sind sehr leicht.

  5. Bei den Shures werden ca. 10 Paar verschiedene "Ohradapter" mitgeliefert, weicher Kunststoff, harter Kunststoff, Schaumgummi… Und das in verschiedenen Größen.

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