der Hals, dick; mächtig dick

19h12 – Stellwerkschaden. Jo, das hatte ich lang mal nicht. So fuhr der Zug nicht wie der Fahrplan verheisst über Essen und Bochum sondern von Düsseldorf ohne Zwischenstop bis Dortmund. Eine Fahrt über Wuppertal, Schwelm, Hagen und Witten birgt eine reizvolle landschaftliche Abwechslung.

20h38 – In Dortmund musste ich dann etwas Aufwand betreiben, um der Bahnmitarbeiterin am Serviceschalter – die Bezeichnung hat schon was reichlich skurriles – über die Situation aufzuklären. Mit Mühe und Not hat sie mir dann ein Zettelchen ausgehändigt, das mir ein problemlose Weiterfahrt nach Bochum bescheren sollte, da ich ja nunmal nur eine Streckenkarte zwischen Bochum und Köln habe. Dortmund liegt hinter Bochum. Und so sitze ich nun im Regional Express 1 und harre der Kartenkontrolle…

21h31 – Nach einer etwas längeren Odyssee bin ich dann doch noch zu Hause angekommen. Nicht ohne in Bochum eine viertle Stunde auf eine Strassenbahn zu warten.

Für jene, die mit den regionalen Gegebenheiten im Ruhrgebiet nicht vertraut sind: ich laufe beim Staffellauf erstmal an nächsten Läufer vorbei und drehe dann eine weitere halbe Runde, ehe ich die halbe Runde zurücklaufe um dem verdutzt dreinschauenden nächsten Läufer den Stab in die Hand zu geben.

4 Gedanken zu “der Hals, dick; mächtig dick

  1. Äh, nee. Nicht ich. Du! Bei mir gibt’s ja keinen Stellwerkschaden oder so. Höchstens mal kein Sprit, Stau oder Unfall… Hmm…

  2. ist doch unpraktisch. Dann muss ich trotzdem nach Bochum fahen um meine Abende zu verbringen und dann obendrein wieder zuräck nach Köln. Das sind ja dann zwei Fahrten am Abend.

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