Zugmusiker

Die Musikerproblematik in Regionalzügen scheint langsam überhand zu nehmen. Im RE-1 wird man beinahe täglich zwischen Düsseldorf und Benrath von diesen »Musikern« heimgesucht.

Ich habe das Gefühl die Bahn wird dem nicht ganz Herr. Dabei könnte doch einfach mal ein Truppe Mitarbeiter des BGS den Zug stürmen und für Ordnung sorgen. Wenn sie denn dann schon mal da sind.

Außerdem was soll das Ganze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute in den Zügen »Umsätze« verzeichnen. Hallo, wir sind hier in Deutschland, da sind Abwechslungen dieser Art nicht willkommen. Und schon gar nicht vor dem ersten Tee. Was mich daran erinnert, dass ich Heute Tee kaufen muss.

3 Gedanken zu “Zugmusiker

  1. Genau!
    Zug stuermen und die Musiker am besten gleich hinter Gitter, oder noch besser irgenwohin abschieben.
    Bei der Gelegenheit koennte man eigentlich auch gleich alle, die ihren mp3-Player zu laut eingestellt haben gleich mitnehmen. Nicht zu vergessen die penetranten Dauertelefonierer die mich in der Konzentration meiner morgentlichen Lektuere stoeren.
    Da faellt mir ein: ich bin Kaffeetrinker und wenn Du schon so fuer Intolleranz eintrittst, dann bin ich dafuer auch gleich saemtlich Teetrinker mitzunehmen, dass wuerde das Platzangebot in oeffentlichen Verkehrsmitteln drastisch steigern.
    Okay: das verstoesst gegen den in Europe (noch) geltenden Gleichheitsgrundsatz, also auch raus mit allen Kaffeetrinkern und wir lassen die Bahnen ohne Passagiere fahren. Da eroeffnen sich schier unglaubliche Einsparungspotentiale im oeffentlichen Verkehr.
    Man koennte das natuerlich nicht nur in der Bahn machen, sonder ausweiten auf Aemter, Gaststaetten, …

  2. Mach mal einen Ausflug nach Berlin und fahr da S-Bahn. Dagegen därfte es bei dir ruhig zugehen. Bei meinem letzten Ausflug kamen sich zwei „Musiker“ in die Haar, da sie beide im gleichen Wagon spielten.

    btw: es gibt doch mittlerweiler MP3-Player die Hintergrundgerüusche durch akustische Auslöschung eleminieren. Alternativ gibts noch, nennen wirs mal Ohrhöhrer, die direkt ins Ohr gestopft werden und so auch die Umgebung vom persönlichen Musikgeschmack abschirmen.

    Deviant:
    das mit der Freiheit und Toleranz fär alle ist so eine Sache. Was machst du wenn nun kein Musiker im Wagon spielt sondern sich ein Fremder bei dir auf den Schoß setzt ?
    Eigentlich ist der doch auch gleich und seine Bedärfnisse mässen respektiert werden.

    Lutz

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