Pine und GnuPG

Da das Verschlüsseln oder zumindest das Signieren von E-Mail Heute zum Tagesgeschäft gehören sollte, war dies die nächste Hürde, die es mit Pine zu nehmen galt.

Von Haus aus bietet Pine keine GnuPG / PGP Unterstützung. Aber durch den geschickten Einsatz von display und sending filter kann man mit dieses Manko fast problemlos umgehen. Todd Warner bietet ein PINE + GPG mini hotwo zu diesem Thema an, das eine kurze Anleitung zum manuellem anlegen von Filtern bietet wie auch Verweise auf alternative Implementierungen.

display-filters:
_BEGINNING("-----BEGIN GnuPG MESS")_ /usr/local/bin/gpg -d
_BEGINNING("-----BEGIN PGP MESS")_ /usr/local/bin/gpg -d
sending-filters:
/Users/mk/.gnupg/gpgencrypt -eas -r _RECIPIENTS_
/Users/mk/.gnupg/gpgclearsign --clearsign

Aber machen wir uns nichts vor, die GPG Unterstützung in mutt ist dem um Lichtjahre voraus, denn die oben erwähnten Methoden reichen bestenfalls um verschlüsselte Nachrichten automatisch zu decodieren. Weitere GPG bezogenen Ausgaben, wie bspw. Aussagen zu Signaturen kann man sich dabei knicken. Es sei denn man legt anstelle der Symlinks (gpgencrypt, gpgclearsign) Skripte an, welche die Ausgabe nach dem Check oder der Dekodierung bis auf einen Tastendruck unterbrechen. Also viel Stress – im Allgemeinen ist der Mac User damit ja schon leicht überfordert.