Extreme Programming / Pair Programming – erste Erfahrungen

Heute haben Craig und ich die Gelegenheit genutzt Erfahrungen in einen Teilaspekt des Extreme Programming zu erkunden – Pair Programming. Wobei ich der Coder am Rechner war und Craig die Gesamtheit der Problematik im Augen hatte. Die Konstellation bot sich in dieser Form an, da ich erst kürzlich in das Modul eingetaucht bin.

Das Resultat ist verblüffend. Und ich möchte meine ersten Erfahrungen zu dieser für mich recht neuen Arbeitsweise kurz wiedergeben.

  • Im Gespräch werden Problem schneller erkannt und können zT. schon vor der Implementierung gelöst werden.

  • Die Qualität der Codes ist von vornherein höher. Bei Tests hatten wir entschieden weniger syntaktische Fehler als bei der Arbeit allein.

  • Rein subjektiv würde ich sagen, steigert dieser Ansatz die Produktivität. Die Aufmerksamkeitsspanne ist länger und man ist weniger geneigt abgelenkt zu werden. Ich denke, dass man auf diese Weise ähnliche Arbeit bewältigen kann, als jeweils zwei Entwickler auf sich allein gestellt.

  • Auf lange Sicht stelle ich mir die Produktion günstiger vor, da mit weniger konzeptionellen Fehlern zu rechnen ist, die anschliessend nicht ausgebügelt werden werden müssen.

Und zu guter letzt macht es wesentlich mehr Spass auf dieser Weise zu arbeiten als allein auf geradezu autistische Art an seinen Häppchen Code zu sitzen.

ein paar Links:

4 Gedanken zu “Extreme Programming / Pair Programming – erste Erfahrungen

  1. Dem kann man nichts hinzufügen. Zumindest kann ich das aktuell nicht, nach mehreren Stunden Pflichtenheft tippen…

  2. Was mich mal Interessieren würde:
    erstellt ihr tatsächlich zuerst die Tests für die jeweiliege Usergeschichte und macht euch erst dann ans Coden ?

    Lutz

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