Bahnstreik

Als Pendler könnte ich mich ja jetzt genervt zum Bahnstreik in NRW äussern, aber ich bin nicht genervt. Mein Zug fuhr mit fünf Minuten Verspätung in Bochum ab und kam mit 20 Minuten Verspätung in Köln an. Also kein Unterschied zu anderen Tagen, an denen mit eben solchen Verspätungen zu rechnen ist. Meine Stimmung kann sich allerdings am Abend auf dem Weg nach Hause schlagartig ändern. Es kann nicht schaden mir in weiser Voraussicht, ein paar Kännchen Bier mit auf die Heimreise zu nehmen. Zur Steigerung meiner Indifferenz gegenüber Verspätungen am Freitagabend…

Visuelle Eindrücke gibt es ebenso wenig. Nirgendwo war etwas von Streikenden zu sehen. Keine Transparente, nix. Na gut, Vereinzelt ein paar Fahrgäste mit grossen Plakaten, auf denen sie das Einhalten der Fahrpläne fordern, aber auch das ist Alltag.

Ach ja, die Hilflosenhotline habe ich spasseshalber gegen sieben Uhr einige Male angewählt und meine Erwartungen wurden erfüllt, kein Durchkommen. Natürlich nicht.

5 Gedanken zu “Bahnstreik

  1. Genau, bis auf einige Fernzüge gabs nur die üblichen Verspätungsgründe, eine kleine Auswahl gefällig, gefunden heute Moregen im RIS der Bahn: Verzögerungen im Betriebsablauf, Polizeiliche Ermittlungen, Bauarbeiten an der Strecke, Stellwerksstörung /-ausfall, Oberleitungsstörung, Signalstörung, verspätete Übergabe aus dem Ausland, Störung am Triebfahrzeug, wer wird sich da über normale Verspätungen beklagen, die Bahn braucht keinen Streik um zu spät zu kommen.

  2. Zum Ende der Probezeit. Zwei Wohnungen sind mir eine zu grosse finanzielle Belastung. Wird auch wirklich Zeit…

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