Bochum Total

Nun denn. So hätte wir dann auch Bochum Total geschafft. Vier Tage, vier Bühnen unzählige Künstler.

Allerdings war mein Bochum Total in diesem Jahr wohl eins der ruhigsten, die ich bisher in Bochum erlebt habe. Donnerstag und Freitag sind für mich komplett ausgefallen, da ich an beiden Tagen erst nach 21 Uhr in Bochum war. Durchgeschwitzt und entnervt von der Pendelei.

Aber auch Samstag und Sonntag waren recht entspannt, wenig Alkohol und mehr durch die Stadt gelaufen als Konzerte angesehen. Und auch mal kein Versacken in der Pinte oder sonst wo, so dass ich mir am nächsten Morgen den Abend auch nicht im Bad noch einmal durch den Kopf gehen lassen musste. Man wird nicht jünger.

Samstag

Am Samstag war ich mit zwei Ruhrgebietlern unterwegs, die zuvor noch nie Bochum Total miterlebt haben. Ja, das gibt’s auch. Waren aber beide begeistert, obwohl sie für einen Augenblick XPQ21 aushalten mussten.

Sonntag

Auch der Sonntag stand im Zeichen der Ruhe. Es war ohnehin nur gedacht den Auftritt von De/Vision zu sehen und zuvor haben Myko und ich uns weniger animiert gesehen uns durch die Menschenmassen zu bewegen, sondern haben uns auf die lauschige Bank mit dem klasse Ausblick auf dem Bochumer Friedhof niedergelassen.

De/Vision konnte mich persönlich nicht wirklich begeistern. Aber einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul und andererseits tut es auch weiter nicht weh, ein Konzert zu verlassen, wenn man eh nichts dafür zahlen musste 🙂

Und?

Ich bin mal auf ungefähre Besucherzahlen gespannt. Vom Gefühl her würde ich sagen, es war im letzten Jahr etwas voller, was man auf völlig unbedeutende Konkurrenzveranstaltungen zurückführen könnte, die an diesem Wochenende in Berlin oder Köln stattfanden.

Nachtrag

Auf der Homepage von Bochum Total spricht man von einer polizeilichen Schätzung von 900000 Besuchern.