Performancing Metrics

Vor wenigen Tagen habe ich mich bei Performancing
für den Metrics Dienst angemeldet. Nicht mehr ganz neu, ist mir aber zuvor nie ins Auge gefallen.

Skeptiker, der ich bin, gleiche ich die Statistiken von Metrics mal gegen das Accesslogs des Servers ab und siehe da. Die Ergebnisse weichen doch arg voneinander ab. Da das Werkzeug zur Messung per Javascript eingebunden wird, kann das nur zweierlei bedeuten:

  1. Es gibt doch wesentlich mehr Bots, die sich als braver Browser outen, indem sie einen relativ aktuellen Firefox Useragent String benutzen. Pfui:)

  2. Es gibt tatächlich Besucher des nervig weiten Webs, die kein Javascript benutzen, obwohl sie einen verhältnismäßig sicheren Browser unter der Maus haben.

    Warum man kein Javascript nutzt? Keine Ahnung. Bei den umfangreichen Konfigurtationsmöglichkeiten von Firefox sehe ich heutzutage keinen Grund mehr Javascript zu deaktivieren. Und ich bin langjähriger Javscriptverweigerer und Purist aus Tradition gewesen.

    Aber man steckt halt nicht drin.

Aber um auf Performancing Metrics zurückzukommen. Das gefällt an sich. Die Einrichtung ist relativ einfach und es zeigt mir allen Quatsch, den ein Neugiertool bieten kann. Durch die Javascriptlösung werden sogar Bildschrirmauflösungen der Clients statistisch erfasst. Aber da wir ja alle wissen, daß es auf den Viewport und nicht die Fenstergröße oder die Bildschirmauflösung ankommt, ist auch das nur schlichte Befriedigung der Neugierde.

Falls man eine Hand voll Blogs sein Eigen nennt, kann man diese in einem sog. Blog Network zusammenfassen um Statistiken einfach vergleichen zu können.

Für Weblogsysteme ohne erstzunehmendes Statistikmodul eine nette Erweiterung.

11.06.2006 – Nachtrag: Vielleicht muß ich meine positive Meinung ein wenig relativieren. Nachdem ich Metrics nun einige Tage mit verschiedenen Webseiten genutzt habe, musste ich feststellen, daß doch einige Zugriffe realer Client mit aktivierter Javascriptunterstützung nicht erfasst werden.