E-Mail-Steuer

Versteuerung von E-Mail und SMS. Kommen EU Abgeordnete vor Langeweile nicht in den Schlaf?! 0,00001 Cent pro E-Mail und 1,5 Cent für eine SMS.

Wird dann geschätzt, wie viele E-Mail ich versende und pauschal ein Euro im Jahr erhoben oder muß mir jede einzelne Mail nachgewiesen werden. Das würde wohl für so manchen Arbeitsplatz sorgen. Im Zeitalter anonymisierender Proxies ein nicht ganz triviales Unterfangen.

Irgendwo fehlt mir das Verständnis für Leute/ Politiker, die derlei Gesabber von sich geben. Würde mich ja nicht weiter wundern, wenn es bei der Besteuerung auch um empfangene E-Mails ginge. Au Mann…

Quellensammlung: Spiegel Online / WDR / Krone.at / Die Presse.com

6 Gedanken zu “E-Mail-Steuer

  1. Wenn man von den empfangenen ausgeht, dann wird man als Webseitenbetreiber arm. Man überlege nur wieviele Spam-Mails täglich in der Catch-All landen….
    Aber schön, wenn man sich auf Kosten anderer bereichert und vor allem dabei noch eine gemeinnützige Technik ausnutzt, die sich wenn überhaupt die bezahlen lassen sollten, die damals vor der Mattscheibe saßen und sich die ersten Textnachrichten über die Telefonleitung geschickt haben. Als nächstes muss man jeden Seitenaufruf zahlen…. Oder die Internetprovider integrieren die »eMail-Pauschale« in ihre FlatRates, denn anders kann man das ja nicht nennen. »eMail-genaue« Abrechnung wäre ja ein Witz bei den Preisen, was den Herrn Politikern wahrscheinlich früher oder später auch auffallen wird, bis eine Mail dann 0,01€ kostet, was sich dann schon sehr gut rechnen würde. Man kann ja als ausweichmöglichkeit noch Nachrichten über Filesharng verschicken…. achne, das wird ja auch bald versteuert oder verboten…

  2. Hmm… Versteuerung des Mail-Eingangs ist ja nun wirklich grober Unfug, da man dabei nun kaum Möglichkeiten hat. Aber das muß ja nicht unbedingt was heißen, vgl. Software Patente.

  3. @apU: das für seitenaufrufe bezahlt werden soll, wurde doch schon mehrmals bezahlt. wenn auch nicht von der politik, sondern von der wirtschaft. geld sollte danach vom webseitenbetreiber zum backbone- oder internetprovider fliessen, da es nur durch deren infrastruktur überhaupt möglich wäre, das user die seite anschauen können.

  4. Interessant ist das vor allem aufgrund der Tasache, dass Spammer schon gerne einmal unter Verwendung der E-Mailadressen anderer Leute (aus gescannten Adressbüchern) ihren Dreck versenden.

    Dafür bekommen dann Unschuldige die Rechnung und haben die eminente Freude darüber, dass sie nur schwerlich und aufwändig nachweisen können, dass der Spam nicht von ihnen stammt.

    Aber das wird die Steuergierhälse aus dem Tal der Inkompetenten (EU) nicht wirklich interessieren…

  5. Ist doch prima 🙂 Wird es für die Spammer endlich richtig teuer 🙂

    Ernsthaft: Kein Grund sich darüber aufzuregen da technisch nicht umsetzbar. Wäre auch nicht zu rechtfertigen. Wie sollen diese Steuergelder so verwendet werden, daß sie direkt den Steuerzahlern nutzen?

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