Markup vs. Scriptlogik

Ich bin an und für sich arg begeistert von Textile, da es die erste vernünftige Programmlogik ist, die aus handlichen Kürzeln guten HMTL Code erzeugen kann. Allerdings frage ich mich, ob es auch für einen absolute Laien einfacher ist, denn auch die Kürzel unterliegen starken Regeln. U.U. ist es dann vielleicht doch eleganter dem unbedarften Benutzer zuzumuten sich das eine oder andere HTML Tag anzueignen damit diese dann manuell in den Code eingefügt werden können. Einfacher Markup ist nun kein Buch mit siehen Siegeln, da HTML-Tags durchaus sprechende Namen haben und man lernt was für\'s Leben 😉

Andererseits ist ein Quellcode mit kleinen Kürzeln und Hyperlinks mit einer Schreibweise wie "Linktitel":url immernoch einfacher zu lesen als HTML Markup, ohne jede Frage.
Diese sog. pTags allerdings, wie man sie bei pMachine finden kann, machen in meinen Augen überhaupt keinen Sinn. Sie sind weder kürzer noch eingängiger als HTML Tags, werden aber mit eckigen Klammern geschrieben und Hyperlinks haben eine vollkommen abartige Form. Da fliegt mir dann doch der Hut weg.

Ich bin wirklich der Meinung, daß auch eine Laie sich ein paar Tags erlernen kann, um diese dann beim Bloggen zu benutzen. Die meisten Systeme bieten ja schließlich die Möglichkeit auf Blocktags zu verzichten.
Natürlich kann ich verstehen, daß es müßig ist längere Tags einzugeben, aber da kann eine einfache Javascript-Lösung Abhilfe schaffen. Julian Bond hat bspw. eine wirklich einfach handhabbare Lösung (lauffähig in IE und Mozilla) entwicklelt um eine HTML-Textarea mit ein paar Tags per Javascript auszustatten. Dieses Script setze ich u.A. in BlosxomEdit und dem Editor für diese Seite ein.

Alp hat – so weit ich mich erinnere – in einem ähnlichem Zusammenhang vor einiger Zeit schon ein kleines HTML für Anfänger verfaßt, auf daß ich an dieser Stelle hinweisen möchte, da es die gängigen Tags erleutert, die man im Fließtext benutzen kann oder möchte.