Quoten dritte Staffel Enterprise

Wie man im Star Trek Voyager Center lesen kann sind die Quoten zum Auftakt der dritte Enterprise Staffel in den USA beuruhigend niedrig.
Wenn sich die Quoten nicht bessern und die dritte Staffel die letzten wäre, würde ich das sehr bedauern. Ich mag die Serie, gerade weil sie etwas anders ist, als die anderen ST-Serien. Würde in Enterprise wieder diese klinisch-saubere etepetete Zukunft präsentiert, würde ich mir die Serien vermutlich nicht ansehen. Ich bin den Kirks und Piccards der Sternenflotte überdrüssig, ich ertrage Janeways Sternenflotten-Direktiven-Gejanke nicht mehr.

Mag zwar sein, daß Enterprise Stories idR etwas dünner sind, aber sie sind menschlich.

Ein Gedanke zu “Quoten dritte Staffel Enterprise

  1. Menschlich? Die Charactere wechseln sich darin ab, wie Idioten auszusehen. DS9 war mensachlich, durch die extrem viele Nebencharactere die teilweise nicht zur Sternenflotte gehörten und andere Blickwinkel näher dargestellt haben. Auch die Original Enterprise war sehr viel menschlicher.

    Was Enterprise bietet, sind unlogische Vulkanier und verworrenen Handlungen. Die Hintergrundgeschichte des “Temporalen Krieges” scheint ziellos, die angedeuteten Spannungen zwischen Menschen und Vulkaniern werden nicht konsequent abgehandelt.
    Die vielen Wiedersprüche und Handlungslücken kann man nur mit Mühe aufzählen. Eine Folge Enterprise hat so viele wie eine Saison TNG.
    Darüberhinaus ist Enterprise extrem clichebehaftet.
    Alle vorhergehenden Serien besaßen einen “komischen” Charakter, dessen Auftreten die Handlung generall auflockete. Spock, Data, Odo und Nelix. Enterprise fehlt dieser Charakter völlig, es gib so gut wie keine komioschen Szenen, die Folgen fließen zähflüssig dahin. Emotionale Szenen sind generell unglaubwürdig, woran teils schauspielerisches Unvermögen und teils die Situation sowie die Charaktere schuld sind.

    Viele Folgen sind außerdem wiederaufbereitete Geschichten aus den früheren Serien; dazu kommt das zahlreiche Auftreten von Technologie oder Spezies aus den früheren Serien, wobei nicht selten die Geschichte neu geschrieben wird, was füßr Fans ärgerlich ist. Wozu ein Prequel, wenn es nicht die Grundlage für die zeitlich späteren Serien erzählt? Das ist überhaupt kein Prequel. Es ist eine unabhägige Geschichte. Der Name Enterprise dient nur der Vermarktung.
    Archer ist in seinem Verhalten inkonsistent. Mal verhält er sich wie die Axt im Walde, dann wieder antizipiert er die erste Direktive und hält sich schon im voraus daran. Wie gesagt, nut ein klitzekleines Beispiel.

    Weitaus amüsanter als das Orginal: Die englischen Reviews auf http://www.firsttvdram[…].com. Hehehehe.

    PS: Nein, kein Trekkie. Keine Spock-Ohren. Nicht vertraut mit den Erwerbsregeln. Kann nicht klingonisch. Aber ich kann gute Science Fiction von schlechter Science Fiction unterscheiden. TOS und TNG waren gute SF. DS9 startete lahm, wurde aber später besser. Voyager war Mittelmaß. Nur für Fans und Idioten. Enterprise ist der Abschied vom guten Geschmack. Von jetzt and werden SF-Fans wohl auf Überradchungshits wie Firefly hoffen müssen. Das Star Trek in die Weltklasse zurückkehrt wird mit jeder Folge Enterprise unwahrscheinlicher.

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