Weblogs retten die Welt, pffft…

Überall – einzelne Quellen lohnt es sich schon garnicht mehr nachzuhalten – kann man nur lesen wie toll Weblogs sind, daß die Welt drauf gewartet hat von unzähligen »Bloggern« erhellt zu werden, sich Menschen über Kunstworte den Kopf zerbrechen. Ja, haben Weblogs das Inet jetzt »revolutioniert«? Haben es Newsgroups denn, oder webbasierte Foren? Nöö!

Was macht es denn jetzt so besonders, daß man sich hinsetzt, seinen Webserver mit irgend 'ner Software ausstattet und dort Texte veröffentlicht anstelle seinen Newsreader aufzureißen um einen Artikel in eine passende NG zu posten. Sind Weblogs bessere Foren mit einem Vorbeter?

5 Gedanken zu “Weblogs retten die Welt, pffft…

  1. Das Usenet ist mittlerweile IMHO schon fast eine Subkultur. Als ich 1995 online ging, hatte ich noch gar keinen Zugriff auf’s Web; das bot mein damaliger Provider erst 1996 an, und nur mit Lynx. Damals waren Newsgroups und davor Mailboxen der einzige Weg in die große weite Welt da draußen™ und es kannten noch mehr Leute die News, weil es einfach nichts anderes gab.
    Heute brauchst Du einen AOLer oder Freenet-Kunden doch gar nicht mehr fragen, was die Newsgroups sind, die kennen nur das Web und setzten das Web mit dem Internet gleich.

  2. naja ich weiss nicht so richtig, Weblogs les ich eher als Zeitvertreib und Foren/Usenet um Leuten zu helfen bzw. mich zu Informieren und dazu zu lernen

  3. seh ich im prinzip ähnlich, ersthaft produktiven Austasuch kenn ich auch nur aus anderen Foren, im Besonderen aus Mailinglisten.
    Die Seite hier gibt’s in erster Linie wirklich nur aus Gewohnheit und Zeitvertreib;)

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