Es ist soweit

Laut Heise ist es in Deutschland zum ersten Mal zu einem Prozess gegen eine Person gekommen, die via P2P Tauschbörsen Musik zum Download anbietet.

Tja, liebe International Federation of the Phonographic Industry ich kaufe generell nur CDs, die ich mir zuvor anhören kann und bei einem erwas ausgefallenerem Musikgeschmack ist's nicht ganz einfach einen Laden zu finden, wo die Wunsch-CD auf Lager ist, um mal reinzuhören.

CDs ungehört kaufen hat sich für mich mit den enormen Kosten einer CD schon vor einiger Zeit erledigt. Wenn ich mir keine CDs mehr anhören kann, kann ich mir keine mehr kaufen.
Wenn diesem Beispiel alle P2P Nutzer folgen würden, könntet ihr Eure Sachen packen und beim Arbeitsamt vorbeischauen.

2 Gedanken zu “Es ist soweit

  1. Bei mir ist es ähnlich. Die Musikindustrie scheint davon auszugehen, dass alle downgeloadeten CDs ihr Verlust sind. Allerdings ist es bei mir so, dass ich mir CDs von Künstlern, die ich mag, auch selbst kaufe – wenn allerdings manche Geschäfte meinen, sie müssten für eine drei Jahre alte CD 22.90 verlangen, dann verkneif ich mir den Hörgenuss ganz. Wenn ich mir etwas downloade, würde ich es nicht kaufen, sondern eher auf die Musik verzichten. Daher entsteht der Musikindustrie also auch kein Schaden. Sie machen nur nicht so viel Umsatz…

  2. CD Preise find ich ohnehin unverschämt, gerade in Anbetracht der Tatsache, daß Schüler sicherlich einen erheblichen Absatzmarkt darstellen (sollen).
    Ich weiß ja nicht, was Heute so als Taschengeld angesagt ist – und ich hoffe, daß ich mir darüber auch noch lange keine Gedanken machen muß – aber ich weiß, daß vor 15 Jahren schon für mich der Erwerb einer CD fast eine heilige Handlung war.
    Beim Konsumverhalten von Heute wird sich ein Teeny wohl kaum mit einer CD im Monat begnügen wollen, schätze ich.

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