Bringt Adobe bald seine Grafik-Produkte für Linux?

Und wieder entflammt die Diskussion ob Adobe seine Produkte für Linux portiert, wie seinerzeit als Framemaker kurze Zeit als Beta für Linux erhältlich war. Das Ganze aufgrund einer wagen Ausage in einem Interview mit Bruce Chizen in einer Zeitschrift, die sich MacUp nennt.
Der Hammer wäre natürlich, wenn wie bei der Corel-Nummer einfach ein Wine druntergeklebt würde und die sich dann wundern, daß es keine Sau haben will;) Aber bei Framemaker war das wohl nicht der Fall, so weit ich weiß. Man möge mich korrigieren…

Ob sich Linuxnutzer im Allgemeinen für Adobes – nicht ganz kostengünstige – Produkte interessieren würden, weiß ich nicht, bin kein Marketingexperte. Sicher bin ich mir allerdings, daß ich definitiv ein CrossUpdate für Photoshop und eine volle Lizenz für Illustrator (wenn's schon kein MM Freehand gibt) erwerben würde, falls beides in einer brauchbaren Version für Linux erscheinen würde. Und mit der steigenden Beliebtheit des Linux Desktops stehe ich da vermutlich auch nicht allein.

Gimp hin oder her, für Hobbyisten und für das eine oder andere Bildchen beim Seiten basteln ist es ja noch ok, aber für Plakate – die macht man ohnehin mit Illu oder Freehand – oder fortgeschrittene digitale Bildbearbeitung ist es einfach ungeeignet, aufgrund der ollen Handhabung und der mangelhaften Feature im Printbereich.
Ich benutze Gimp seit einer Version kleiner als 0.9 und Photoshop seit Version 4, und meine bislang gemachten Erfahrungen lassen leider keinen andere Schluß zu.

Bevor jemand mit das und das ist alles geplant daherkommt
a) das weiß ich auch und
b) ist das trotzdem Zukunftsmusik und für die Arbeit in der Gegenwart völlig unerheblich.